Austin Powers - Blu-ray

Blu-ray Start: 07.12.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 95 min

Austin Powers Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Sein Name ist Powers… Austin Powers! Er ist der beste Mann des britischen Geheimdienstes. Der Superspion hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt vor seinem Widersacher Dr. Evil zu beschützen und lässt sich in den Swinging Sixties kryogenisch einfrieren. Erst 30 Jahre später, als sein Erzfeind Dr. Evil mit seinem Raumschiff wieder in die Erdumlaufbahn eintritt, wird Powers reanimiert. Doch anstatt des „Easy Living“ und der sexuellen Revolution empfängt den Super-Agenten der etwas andere Zeitgeist der Nineties. Doch Powers ist Powers und seinem schrägen Charme können die Frauen einfach nicht widerstehen …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Winkler Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Audiokommentar mit Mike Myers und Jay Roach
Entfallene Szenen
Alternative Enden
Featurette
B-Roll
Musikvideo
Trailer

DVD und Blu-ray | Austin Powers

Blu-ray
Austin Powers Austin Powers
Blu-ray Start:
07.12.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 95 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Austin Powers Austin Powers
DVD Start:
07.12.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - Austin Powers

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 6/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Sein Name ist Powers...Austin Powers! Der beste Mann des britischen Geheimdienstes, der sich zur Aufgabe gemacht hat die Welt vor dem Schurken Dr.Evil zu beschützen lässt sich in den sechziger Jahren kryogenisch einfrieren und wird erst 30 Jahre später reanimiert. Nun hat er die Aufgabe den ebenfalls zurückgekehrten Dr.Evil aufzuhalten. Powers aber, findet sich in einer für ihn ganz anderen Welt wieder – neue Technik, neue Weltgeschehnisse und das für ihn Schlimmste: Ein neues Frauenbild!

Elizabeth Hurley und Mike Myers in Austin Powers
Elizabeth Hurley und Mike Myers in Austin Powers © Winkler Film
Immer wieder ist es was besonderes wenn eine Person die an der Filmproduktion beteiligt ist auch selbst im Film vorkommt. Drehbuch-Autor Mike Myers aber tritt nicht einfach nur kurz auf. Abgesehen von dem Drehbuch selbst steuert er auch schauspielerisch sowohl den Protagonisten „Austin Powers“ als auch dessen Antagonisten „Dr.Evil“ bei. So lässt er mit massiver Beteiligung eine James-Bond-Parodie mit knalligen Farben, flachen Witzen und einiges an Doppeldeutigkeit entstehen.

Im Jahre 2018 einen Film aus 1997 zu bewerten stellt einen vor besondere Probleme die es bei aktuellen Filmen nicht gibt. Nicht nur die Technik ist in den vergangenen über 20 Jahren massiv evolviert, auch der Zeitgeist hat eine enorme Wandlung hinter sich, sodass ein solcher Film heutzutage ganz anders wirkt. So könnte ich hier als ersten Kritikpunkt die für heutige Verhältnisse katastrophalen Effekte kritisieren, jedoch sind die den späten 90er Jahren entsprechend. Ebenso das Bild und der Ton sind stark veraltet aber all das stört auch heute nur bedingt. Die Komödie bietet eine riesige Palette an Farben die nicht nur durchweg ziemlich gut funktionieren, sondern auch eine klare Hommage an die 60er Jahre sind. Auch die Musik soll ganz klar an die „swinging sixties“ erinnern und wird nicht zuletzt durch Burt Bacharach unterstützt der in den 60ern sehr präsent in der Musikindustrie war.

Mike Myers als Dr. Evil in Austin Powers
Mike Myers als Dr. Evil in Austin Powers © Winkler Film
Die James-Bond-Anspielungen und die offensichtlich und penetrante Nutzung der Agenten-Film-Klischees sind die Punkte die den Film neben dem Humor am meisten ausmachen und sehr gut miteinander vermischt wurden. Der Bilderbuch-Schurke mit Katze auf dem Schoß, der heldenhafte Protagonist dem alle Frauen verfallen sind (trotz schlechter Zähne) und die übermäßig gut aussehende Helferin. Mit sehr flachem Humor und einer extremen sexuellen Doppeldeutigkeit werden nun speziell die James-Bond-Filme auf die Schippe genommen, doch auch die Gesellschaft und der Zeitgeist an sich kommen nicht einfach so davon. Womit wir zu dem berühmten „Zwischen-den-Zeilen-Lesen“ im Comedy-Genre kommen. Die Komödie versteht es, einfachen und flachen Humor hier und da auch mit einer tiefgründigen Note zu versetzen die erst beim genaueren Hinsehen auffällt. So freut sich Powers zum Beispiel über die Niederlage der „Kapitalistenschweine“ als er erfährt, dass der kalte Krieg vorbei ist.
Auch wird die sehr positive Entwicklung der Position der Frauen in der Welt fokussiert da, Powers die noch überhaupt nicht zu verstehen weiß. All das sind aber selbstverständlich nur Ausnahmen und geben dem Film keinesfalls wahre Ernsthaftigkeit oder ähnliches.

Elizabeth Hurley und Mike Myers in Austin Powers
Elizabeth Hurley und Mike Myers in Austin Powers © Winkler Film
Das Bild ist dem Jahre 1997 entsprechend im 1080/24p Format und bietet eine große Variation an knalligen und grellen Farben die aber zu keinem Zeitpunkt zu übertrieben oder gar anstrengend sind
Der Ton in DD 5.1 ist, wie es von einer Blu-Ray-Neuauflage zu ewarten ist gut und vermittelt in keinster Weise den Eindruck, der Film hätte schon über 20 Jahre auf dem Buckel.

Als Bonus bekommt man hier einen Audiokommentar mit Drehbuchautor und Regisseur, entfallende Szenen, Alternative Enden ebenso wie ein Musikvideo, ein Featurette, ein B-Roll und der Film-Trailer. Insgesamt ist es trotz langer Aufzählung wenig und eher langweilig was man als Bonus zu sehen bekommt.


Fazit:
Man kann insgesamt zusammenfassen, dass Austin Powers eine unterhaltende und bunte Komödie ist, die sowohl 60er Jahre als auch 90er Jahre verbindet und mit viel Humor Klischees verdeutlicht die es auch im Jahre 2018 noch auf der Kinoleinwand zu finden gibt. Ich persönlich konnte dem Film nicht wirklich viele Lacher abgewinnen, hängt aber auch unter anderem damit zusammen, dass viele Wortwitze in der deutschen Fassung nur halb oder gar nicht funktionieren, trotzdem ist der Film es durchaus Wert auch heute noch gesehen zu werden.

by Esteban Belon
Bilder © Alive / Winkler Film