Assassin's Bullet - Im Visier der Macht - Blu-ray

Blu-ray Start: 08.11.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min

Assassin's Bullet - Im Visier der Macht Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Geheimagent Robert Diggs (Christian Slater) hat seine Karriere beim FBI an den Nagel gehängt. Nun arbeitet er als Kulturattaché in Sofia und versucht, die schmerzhafte Erinnerung an den Tod seiner Frau zu verdrängen. Als aber ein mysteriöser Täter einige der vom FBI meistgesuchten Terroristen tötet, bittet ihn US-Botschafter Ashdown (Donald Sutherland) eindringlich um seine Hilfe. Diggs beginnt mit der Jagd auf den unbekannten Killer und entdeckt schließlich eine heiße Spur. Seine einsamen Abende verbringt er währenddessen in einem Nachtclub und verfällt dort mehr und mehr der sinnlichen Bauchtänzerin Ursula. Er beginnt eine leidenschaftliche Romanze mit ihr, ohne ihre wahre Identität zu kennen. Mit wachsendem kriminalistischem Erfolg bewegt sich sein Privatleben immer weiter auf einen Abgrund zu…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Behind the Scenes, Trailer

DVD und Blu-ray | Assassin's Bullet - Im Visier der Macht

Blu-ray
Assassin's Bullet - Im Visier der Macht Assassin's Bullet - Im Visier der Macht
Blu-ray Start:
08.11.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

zur Blu-ray Kritik
Assassin's Bullet - Im Visier der Macht (3D Blu-ray) Assassin's Bullet - Im Visier der Macht (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
08.11.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.
DVD
Assassin's Bullet - Im Visier der Macht Assassin's Bullet - Im Visier der Macht
DVD Start:
08.11.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

Blu-ray Kritik - Assassin's Bullet - Im Visier der Macht

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 4/10


Um den Tod seiner Frau zu verarbeiten, lässt sich Agent Jason Diggs (Christian Slater) nach Sofia versetzen. Die Hoffnungen auf ein ruhiges Arbeitsleben zerschlagen sich jedoch, als ein unbekannter Killer damit beginnt, vom FBI gesuchte Terroristen zu eliminieren. Diggs wird vom US-Botschafter Ashdown (Donald Sutherland) beauftragt, den Killer zu finden, doch seine Ermittlungen bleiben zunächst erfolglos. Als Diggs jedoch die schöne Bauchtänzerin Ursula kennenlernt und mit ihr eine Beziehung anfängt, findet er eine heiße Spur und muss feststellen, dass sein Privatleben und sein Auftrag eng miteinander verknüpft sind.

Christian Slater war in den 90er Jahren eine der großen Nachwuchshoffnungen in Hollywood und machte durch Filme wie „Der Name der Rose“, „Robin Hood“ oder „Interview mit einem Vampir“ auf sich aufmerksam. Eskapaden und Konflikte mit dem Gesetz verhinderten jedoch seinen großen Durchbruch, so dass sich Slater mittlerweile zum festen Bestandteil des B-Movie-Films entwickelt hat. Bestätigt dieser Film den Trend, oder erleben wir hier etwa eine positive Überraschung?

Der Film nährt zunächst die Hoffnung auf unterhaltsames Action-Kino, indem er mit einer rasanten und gut choreographierten Kampfszene beginnt. Diese Hoffnung wird leider mit zunehmendem Verlauf immer mehr getrübt, da der Film dieses Tempo nicht halten kann und sich stattdessen auf seine nur allzu leicht vorhersehbare Agenten-Story mit pseudo-dramatischen Tiefgang konzentriert. Das Fundament der Geschichte kennt man bereits den „Bourne-Filmen“ oder dem französischen Thriller „Das Imperium der Wölfe“. Das wäre gar nicht weiter schlimm, wenn das Ganze zumindest spannend und nebulös inszeniert worden wäre. Stattdessen ist dem Zuschauer spätestens nach der Hälfte der Films klar, wer hier wie involviert ist und wer ein böses Spiel betreibt. Bis auf das Ende, das allerdings auch nicht wirklich spektakulär ist, bleibt der Film zu jedem Zeitpunkt vorhersehbar und erstickt dadurch jedes aufflackernde Spannungsflämmchen im Keim. Da können auch die guten Action-Sequenzen nicht mehr allzu viel retten.

Der Versuch, der Geschichte eine emotionale Komponente zu geben, scheitert fast vollständig an der lieblosen Umsetzung. Die Hauptcharaktere haben beide geliebte Menschen verloren (Ehefrau, Mutter und Vater) und leiden sehr darunter. Diese emotionale Extremsituation sollen dem Zuschauer durch diverse Rückblenden näher gebracht werden, doch diese können keine Emotionalität ausdrücken und wirken teilweise unpassend, da sie durch ihre unzureichende Bildsprache und den austauschbaren Soundtrack keinerlei Ausdrucksstärke besitzen.

Über die Besetzung der Schauspieler muss an dieser Stelle ebenfalls ein Wort verloren werden, denn die Leistungen der Darsteller klaffen in diesem Film wie Tag und Nacht auseinander. Slater und Sutherland sind dabei über jedem Zweifel erhaben und machen ihre Sache wie gewohnt routiniert – was jedoch bei der Flachheit ihrer Charaktere auch keine große Herausforderung gewesen sein dürfte. Umso ärgerlicher, da die anspruchsvolleren Rollen mit komplett talentfreien Schauspielern besetzt wurden. Vor allem Elika Portnoy in der weiblichen Hauptrolle sorgt immer wieder für Kopfschütteln und Fragezeichen, da es nur sehr schwer vorstellbar ist, wie eine Frau ohne jegliche Ausstrahlung und Charisma eine derartige Anziehungskraft auf Christian Slaters Rolle haben soll.

Die Blu-ray bietet gute Bild- und Tonqualität und als Extras gibt es ein 20minütiges Making-Of, den Filmtrailer und eine Trailershow.

Fazit: Spannungsarmer, weil viel zu leicht vorhersehbarer Action-Thriller. Ein belangloses B-Movie vom Fließband.


by Till Huber
Bilder © Sunfilm