Apparition - Dunkle Erscheinung - Blu-ray

Blu-ray Start: 05.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 82 min

Apparition - Dunkle Erscheinung Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die junge Kelly (Ashley Greene) zieht mit ihrem Freund Ben (Sebastian Stan) ins Haus ihrer Mutter. Schon bald werden sie von geisterhaften Erscheinungen terrorisiert. Was sie auch tun, der Geist scheint sich von ihren Ängsten gerade zu nähren. Ihre letzte Hoffnung ist Patrick (Tom Felton), ein Experte für übernatürliche Phänomene. Sie finden heraus, dass der Geist bei einem fehlgeschlagenen College-Experiment in unsere Welt gelangt ist. Als Kelly herausfindet, dass Ben viel mehr von diesem Gesit weiß, als er zugibt, ist für ihre Rettung fast zu spät.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Hinter den Kulissen, Interviews, Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Apparition - Dunkle Erscheinung

Blu-ray
Apparition - Dunkle Erscheinung Apparition - Dunkle Erscheinung
Blu-ray Start:
05.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 82 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Apparition - Dunkle Erscheinung Apparition - Dunkle Erscheinung
DVD Start:
05.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 79 min.

Blu-ray Kritik - Apparition - Dunkle Erscheinung

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 4/10


Eigentlich sollte “The Apparition” schon vor über zwei Jahren in den deutschen Kinos anlaufen, doch aufgrund einer Diskrepanz zwischen Warner Bros. und der Produktionsfirma kam es zu diversen Verspätungen, sodass der Gruselschocker erst jetzt auf DVD und Blu-ray erscheint.

Kelly (Ashely Greene, „Twilight – Biss zum Morgengrauen“) und Ben (Sebastian Stan, „Captain America: The First Avenger“) sind gerade erst in das Haus von Bens Eltern gezogen – in einer entlegenen und bisher größtenteils unbesiedelten Wohngegend in der Nähe von L.A.. Bald beginnen mysteriöse Heimsuchungen dem Paar Angst einzujagen. Kelly ist als erste davon überzeugt, dass in ihrem Haus etwas nicht stimmt. Doch trotz installierter Überwachungskameras und einem Alarmsystem gelingt es dem Paar nicht, die merkwürdigen Vorfälle auf Band einzufangen. Egal, wo die beiden hingehen, der Spuk scheint sie zu verfolgen. Ihnen bleibt nur noch eine Wahl: Bens alter Freund Patrick (Tom Felton, „Harry Potter und der Stein der Weisen“), welcher Rat zu haben scheint.

Nach dem Desaster um die Produktion von „The Apparition“, welcher nach diversen Drehs in Berlin und L.A. schon im Herbst 2010 abgedreht war, setzte Warner Bros. in der Folge scheinbar einiges daran, den Film in der Versenkung verschwinden zu lassen. So erfuhr „The Apparition“ den kleinsten Release in der Geschichte von Warner und konnte bisher nicht einmal sein Budget wieder einspielen. Dieses ist mit 17 Millionen Dollar recht gering angepeilt worden, doch muss bedacht werden, dass mit Todd Lincoln hier ein Regieneuling für die Inszenierung verantwortlich ist. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Schocker zu großen Teilen bekannten Hollywoodhorrorschinken ähnelt. Da wäre zum einen das unheimliche Wesen, welches größtenteils Ähnlichkeiten mit der Antagonistin aus „The Ring“ aufweist. Zum anderen erinnern viele Privat- und Videoaufnahmen im Film an Szenen aus „Paranormal Activity“. Doch leider gelingt es Lincoln in seinem ersten Kinofilm nicht, aus der Masse herauszustechen, weshalb „The Apparition“ einem zusammengeschusterten B-Movie ähnelt. Nach einem recht flotten Start ohne große Einleitung versinkt der Film für die nächste halbe Stunde in düsterer Langeweile. Zwischendurch gibt es ein paar mysteriöse Erscheinungen, doch bleibt davon im Nachhinein nicht viel beim Zuschauer in Erinnerung. Hierbei begeht Lincoln zudem den Fehler, die spärlich gesäten Nebendarsteller viel zu eindimensional zu gestalten.

Schauspielerisch leistet der Cast zum Bedauern des Zuschauers auch keine Meisterarbeit, wobei besonders Tom Felton eine Enttäuschung darstellt. Nach seinen überzeugenden Auftritten in allen acht „Harry Potter“-Filmen ergatterte der Brite meist nur kleine Nebenrollen, beispielsweise in „Planet der Affen: Prevolution“. Auch hier gelingt es ihm nicht, den Zuschauer von seinem Können zu überzeugen.

Insgesamt ist der Plot bis zum Ende hin enttäuschend gestaltet und wirkt dabei sehr gestellt. Viel zu hölzern und unoriginell plätschert das Geschehen am Zuschauer vorbei, der sich eigentlich nur darüber freut, dass der Film mit einer Netto-Laufzeit von 73 Minuten recht schnell vorüber ist.

Im Gegensatz zum Inhalt des Films kann immerhin sein Bild überzeugen, welches zu großen Teilen wirklich klar und scharf wirkt. Sogar in dunklen Szenen wirkt es gut beleuchtet und natürlich. Die etwas zu kontraststarken Farben bei Tag stören deshalb kaum.
Der Ton liegt sowohl in Englisch als auch in Deutsch als DTS-HD Master Audio 5.1-Spur vor – hier kann der O-Ton eher überzeugen. Als Bonusmaterial bietet die Blu-ray ein 9-minütigen Blick hinter die Kulissen, vier kurze Interviews und den Filmtrailer.

Fazit: Ideenloser Horror-Mashup, der nicht ohne Grund unter den Teppich gekehrt werden sollte. Trotz Star-Appeals gelingt es „The Apparition“ bis hin zum durchschnittlichen Ende nicht, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen – eine Enttäuschung!

by Yannik Riedl
Bilder © Studiocanal Home Entertainment