Apartment 143 - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.11.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 80 min

Apartment 143 Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der tragische Tod seiner Frau ist für Alan und die gemeinsamen Kinder Caitlin und Benny ein schwerer Schlag. Nachdem die Familie kurz nach dem Unglück auch noch von einer Reihe unerklärlicher Ereignisse heimgesucht wird, beschließt sie, in eine neue Wohnung zu ziehen. Doch auch in Apartment 143 gehen seltsame, scheinbar übernatürliche Dinge vor sich. Als ein Team von Parapsychologen versucht, den mysteriösen Vorfällen auf den Grund zu gehen, ahnt noch keiner, in welche Gefahr sie sich begeben. Denn was die Wissenschaftler in Apartment 143 zu sehen bekommen, geht weit über ihre Vorstellungskraft hinaus ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
B-Roll, Making Of, Die Kinder von Apartment 143, Schwebe Effekte, Visuelle Effekte, Spezialeffekte, Art Direction & Make up

DVD und Blu-ray | Apartment 143

Blu-ray
Apartment 143 Apartment 143
Blu-ray Start:
15.11.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 80 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Apartment 143 Apartment 143
DVD Start:
15.11.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 77 min.

Blu-ray Kritik - Apartment 143

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 4/10


Sie sind billig zu bewerkstelligen, benötigen keine besonders talentierten Darsteller, lassen alle Vorteile einer Blu-ray gekonnt außer Acht und verbreiten sich momentan schneller als vermutlich jedes andere Genre: Die Rede ist von Found-Footage-Horrorfilmen, die es seit den Erfolgen von „Paranormal Activity“ und Co. wie Sand am Meer vorzufinden gibt. Mit „Apartment 143“ (OT: „Emergo“) wagt sich nun ein spanischer Ableger des Genres an die Heimkinofront und erscheint dafür am 15. November auf Blu-ray und DVD.

Alan (Kai Lennox,“Rush Hour“) leidet noch immer sehr unter dem tragischen Tod seiner Frau. Zusammen mit den gemeinsamen Kindern Caitlin (Gia Mantegna, „The Frozen Ground“) und Benny (Damian Roman, der hier sein Schauspieldebüt gibt) zieht der Familienvater kurz nach dem Unglück in eine neue Wohnung in einem fast leerstehenden ehemaligen Fabrikgebäude. Doch, statt wie gehofft den mysteriösen Erscheinungen im alten Haus zu entkommen, stellt sich schnell heraus, dass die Familie weiterhin von gruseligen Geräuschen und vagen Erscheinungen heimgesucht wird. In seiner Not wendet sich Alan an ein Team von Parapsychologen, bestehend aus Ellen (Fiona Glascott, „Resident Evil“), Paul (Rick Gonzalez, „Krieg der Welten“) und Dr. Helzer (Michael O’Keefe, „Michael Clayton“). Bis dahin ahnt noch keiner der Anwesenden, dass sie in Apartment 143 Dinge zu sehen bekommen, die ihre rationale Vorstellungskraft bei Weitem übersteigen werden.

Bereits 2011 erschien „Apartment 143“ in einigen Ländern, schafft es aber erst zwei Jahre später in die deutschen Heimkinoanlagen. Regie führt hier Carles Torrens, der mit „Apartment 143“ sein Langfilmdebüt vollführt und dabei tatkräftige Unterstützung von Drehbuchautor und Regisseur Rodrigo Cortés erhält. Dieser konnte sich mit dem Kammerspiel „Buried – Lebend begraben“ und „Red Lights“ bereits einen Namen in Hollywood machen.

Da sollte man eigentlich erwarten, dass der Found-Footage-Horror eine solide Performance ablegt und im besten Fall sogar noch unter die Haut geht. Doch es kommt, wie es kommen musste: „Apartment 143“ versagt auf ganzer Linie. Der halbherzige Versuch, die ganzen Geschehnisse in einen logisch erklärbaren und nachvollziehbaren Rahmen zu spannen, scheitert vollkommen und macht die drei „Parapsychologen“ vollends lächerlich. Zudem passiert hier einfach nichts Neues, denn das innovationslose Drehbuch bietet lediglich die allseits bekannten klappernden Küchenutensilien, verrückte Gegenstände, klopfende Wände und eine Mischung aus Exorzismus und epileptischem Anfall. So vegetiert der Film circa 80 Minuten vor sich hin, bevor er in einem völlig unspektakulären und gezwungenen Finale endet.

Der Ton liegt sowohl in Englisch als auch in Deutsch als DTS-HD Master Audio 5.1-Spur vor, wobei die meisten Aufnahmen sowieso lediglich wie Heimvideos klingen. Allerdings können dafür die Effekte mit Surround-Sound überzeugen.
Mit dem Bild verhält es sich ähnlich, denn scheinbar verwendet die Filmcrew alte Camcorder oder Videokassetten, denn das Bildmaterial wird von Artefakten, Rauschen und Flimmern bestimmt. Definitiv kein Blu-ray-Feeling.
Das recht umfangreiche Bonusmaterial präsentiert neben einem 15-minütigen Making-of noch eine B-Roll, drei Featurettes zu den Spezialeffekten, ein kurzen Einblick in die Gestaltung des Make-Ups, sowie ein Feature zu den beiden Kinder- und Jugenddarstellern.

Fazit: „Apartment 143“ reiht sich ein in die Schlange innovationsloser, langatmiger und wenig spannender Found-Footage-Horrorfilmen, die man getrost auslassen kann.

by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film