Annabelle - Blu-ray

Blu-ray Start: 19.02.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min

Annabelle Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

John Form findet das perfekte Geschenk für seine schwangere Frau Mia: eine wunderschöne, sehr seltene historische Puppe in einem strahlend weißen Hochzeitskleid. Doch Mia freut sich nicht lange an Annabelle. In einer schrecklichen Nacht dringen Sektenmitglieder eines Satanskults in das Haus des Paares ein und überfallen es brutal. Doch mit dem vergossenen Blut ist das Grauen noch nicht ausgestanden. Denn die Kultgemeinde hat ein Wesen beschworen, gegen dessen Heimtücke die bisherigen Verbrechen verblassen: Durch Annabelle ergibt sich jetzt eine direkte Verbindung ins Reich der Verdammten.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Spanisch, Italienisch)
Untertitel:
Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Niederländisch, Dänisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch, Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch, Englisch, Italienisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Der Fluch von Annabelle
- Blutige Tränen der Besessenheit
- Die Puppen des Teufels
- Ein dämonischer Prozess
- Nicht verwendete Szenen

DVD und Blu-ray | Annabelle

Blu-ray
Annabelle Annabelle
Blu-ray Start:
19.02.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Annabelle Annabelle
DVD Start:
19.02.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

Blu-ray Kritik - Annabelle

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


John Form hat das perfekte Geschenk für seine schwangere Frau Mia gefunden – eine schöne, seltene Puppe im Vintage-Stil, bekleidet mit einem schneeweißen Hochzeitskleid. Aber Mias Freude hält nicht lange an. In einer schrecklichen Nacht dringen Mitglieder eines satanischen Kultes in ihr Haus ein und greifen das Paar an. Terror und Blutspritzer sind nicht das einzige, das sie zurücklassen. Die Satanisten beschwören ein Wesen, das so viel bösartiger ist als alles, was sie selbst tun und das sich ein teuflisches Medium sucht… Annabelle.

Kritik:
Horrorfilme gibt es wie Sand am Meer, wirklich gute Horrorfilme sind allerdings etwas rarer gesät. Einen würdigen Vertreter des Horror-Genres lieferte 2013 Regisseur James Wan („Insidious“), dem es mit seinem „Conjuring – Die Heimsuchung“ gelang, dem Kinopublikum genau das zu zeigen, was man von einem guten Gruselschocker erwartet, nämlich Spannung pur. Die Tatsache, dass der Film auf echten Akten der zwei weltberühmten Paranormalen-Ermittler Ed und Lorraine Warren basierte, hat sicherlich obendrein seinen Teil dazu beigetragen, das der Titel im Kino so erfolgreich gewesen ist. Das ein großer Erfolg meistens auch eine Fortsetzung nach sich zieht, ist ebenfalls bekannt, im diesem Falle sollen es aber gleich zwei weitere Filme sein. Bevor es am 07. Juli 2016 in „Conjuring 2“ (OT: „The Conjuring 2: The Enfield Poltergeist“) hoffentlich genauso gruselig weitergeht, soll uns zunächst aber „Annabelle“ das Fürchten lehren. Ob dies der Geschichte, die zeitlich vor den Geschehnissen von „Conjuring – Die Heimsuchung“ angesiedelt ist, gelingt, klärt unsere Kritik:

Santa Monica im Jahr 1969: John (Ward Horton) und Mia Form (Annabelle Wallis) erwarten die Geburt ihres ersten Kindes. Beide haben auch bereits das Kinderzimmer liebevoll eingerichtet, nur noch eine Kleinigkeit fehlt, mit welcher der Ehemann seine Frau eines Tages überrascht. Es ist eine schöne, seltene Puppe im Vintage-Stil, die ein weißes Kleid trägt – Annabelle. Das Glück scheint perfekt, doch eines Nachts dringen plötzlich die Mitglieder eines satanischen Kults in das Haus ein. Das junge Ehepaar überlebt zwar knapp, jedoch haben die Satanisten ein bösartiges Wesen beschworen, das in den kleinen Puppenkörper von Annabelle schlüpft. Dies alles ist aber nur der Beginn des Schreckens, der die junge Familie heimsucht, wohin auch immer diese flüchtet.

Zugegeben, die Geschichte rund um die Puppe „Annabelle“ klingt zunächst spannend und verheißungsvoll, allen voran auch deshalb, weil man gesehen hat was in „Conjuring – Die Heimsuchung“ so alles passiert ist und zu was die kleine, unscheinbare Puppe fähig ist. Die Realität sieht aber etwas anders aus, denn das Prequel zu James Wans Film, dessen Regie sein Kameramann John R. Leonetti („Mortal Kombat 2“, „The Butterfly Effect 2“) übernahm, bietet nur seichte Gruselkost und jagt dem Zuschauer keinesfalls eiskalte Schauer über den Rücken. Wenn man sich erschreckt, dann liegt das meistens eher an der aggressiven Tonabmischung, die mit den Geschehnissen gekonnt spielt, als an der eigentlichen Szene. Echte Spannung wird hier zwar versucht aufzubauen, jedoch gelingt dies nicht wirklich, sondern wird oftmals sogar von zu simplen Effekten oder den eben genannten Lautstärkespitzen wieder zunichte gemacht. Wirklich schade, denn in „Annabelle“, die hier im Film wirklich gruselig ausschaut, hätte sicherlich weitaus mehr gesteckt.

An der technischen Aufmachung von „Annabelle“ gibt es hingegen überhaupt nichts auszusetzen. Der im Seitenverhältnis von 2.40:1 (16:9) gehaltene Transfer besticht durch eine hohe Schärfe, kräftige Farben und einen exzellenten Schwarzwert. Das Kontrastverhältnis weiß ebenfalls zu gefallen und lässt selbst in dunklen Szenen jedes noch so kleines Detail mühelos erkennen. Der deutsche Ton liegt leider nur in Dolby Digital 5.1 vor, bietet aber stets klar verständliche Dialoge, eine ordentliche Räumlichkeit und sehr direkt klingende Effekte. Passagenweise sind die Effekte aber derart laut abgemischt, das man sich nicht wundern braucht, wenn man plötzlich – ohne dass gerade wirklich etwas passiert ist – kurz zusammenzuckt. Auch der gelungene Soundtrack von Joseph Bishara („Insidious“), der bereits bei „Conjuring – Die Heimsuchung““ für eine beklemmende Atmosphäre gesorgt hat, kann sich hören lassen und wartet mit vielen großartigen und gruseligen Stücken auf. Wer der englischen Sprache mächtig ist, der sollte aber dennoch den Originalton bevorzugen, denn dieser liegt nicht nur in zeitgemäßen DTS-HD Master Audio 5.1 vor, sondern klingt auch deutlich besser.

Das Bonusmaterial von „Annabelle“ präsentiert sich auf den ersten Blick recht üppig, bietet jedoch nicht mehr als einige kurze Blicke hinter die Kulissen, die zudem oftmals auch sehr oberflächlich und teils auch werbelastig ausgefallen ist. Enthalten ist:
▪ Der Fluch von Annabelle (5:31 min.)
▪ Blutige Tränen der Besessenheit (5:32 min.)
▪ Die Puppen des Teufels (4:04 min.)
▪ Ein dämonischer Prozess (4:59 min.)
▪ Nicht verwendete Szenen (20:35 min.)

Am sehenswertesten sind hier ganz klar die insgesamt acht nicht verwendeten Szenen, die weitere Gruselmomente zeigen, den Film dadurch aber auch nicht besser machen. Zumindest liegen alle Extras in HD vor und bieten optional auch deutsche Untertitel. Zudem wird es viele Käufer freuen, dass der Titel ein Wendecover beinhaltet, sodass man sich nicht über das unschöne FSK-Logo zu ärgern braucht.

Fazit: Technisch ist die Blu-ray sehr gut umgesetzt, allerdings bietet „Annabelle“ leider nur seichte Gruselkost für zwischendurch, sodass jeder, der einen ähnlichen Schocker wie „Conjuring – Die Heimsuchung“ erwartet, vermutlich enttäuscht sein wird.

by Roland Nicolai
Bilder © Warner Home Video