Amur - Asiens Amazonas - Blu-ray

Blu-ray Start: 25.09.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 150 min

Amur - Asiens Amazonas Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der Amur zählt zu den längsten Flüssen der Erde – und ist doch kaum bekannt. Dabei ist sein Einzugsgebiet viermal so groß wie Deutschland und erstreckt sich über die Mongolei, Russland und China. Die dreiteilige Serie AMUR - ASIENS AMAZONAS erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Amur in Ostasien.
Der Amur ist kein Fluss, sondern ein riesiges Fluss-System von kontinentaler Dimension, eine Wasserlandschaft mit Tausenden Flüssen, Sümpfen und Seen, deren ungeheure Wassermassen ständig von den Wolken des Pazifiks erneuert werden. An seinem Mündungsdelta - da, wo sich die Küsten des Japanischen und des Ochotskischen Meeres in der Tatarenstraße treffen - beginnt eine ungewöhnliche Entdeckungsreise gegen den Strom, vom Pazifik fünftausend Kilometer landeinwärts bis in die Mongolische Steppe.

Die Episoden:
1. Der ferne Osten
2. Der schwarze Drache
3. Die heiligen Quellen

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Polyband Medien
Tonformate:
DTS-HD 2.0 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Niederländisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making Of

DVD und Blu-ray | Amur - Asiens Amazonas

Blu-ray
Amur - Asiens Amazonas Amur - Asiens Amazonas
Blu-ray Start:
25.09.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 150 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Amur - Asiens Amazonas Amur - Asiens Amazonas
DVD Start:
25.09.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 150 min.

Blu-ray Kritik - Amur - Asiens Amazonas

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 8/10


Mitte September liefen bereits alle Episoden der dreiteiligen Naturdokumentationsserie von Terra Mater auf ARTE HD. Wer dies verpasst hat, kann sich die HD-Serie ab sofort auch auf Blu-ray kaufen. Doch lohnt sich die Anschaffung auch?

Der Amur birgt noch immer viele Geheimnisse. Er trennt Russland von China und verbindet völlig verschiedene Welten. Der Flusslauf beherbergt das größte Grasland der Erde, ihre größten Urwälder, Vulkanlandschaften kahl wie der Mond, subtropischen Dschungel und ausgedehnte Augebiete. Dieses riesige Flusssystem nährt eines der fischreichsten Meere – den Pazifik und hat dabei eine Fläche, die vier Mal so groß ist wie Deutschland. Der Amur durchquert Regionen voll unberührter Natur und bis heute kaum erforschter Flora und Fauna und birgt viele Geheimnisse.

Die mit großem Aufwand produzierte Naturdokumentation ist herausragend umgesetzt. „Amur – Asiens Amazonas“ ist eine großartige Bereicherung des Genres. Wie viele Geheimnisse und wissenswerte Fakten der riesige, aber den meisten Menschen dennoch weitgehend unbekannte Flusslauf zu bieten hat, wird in den drei jeweils gut 50 Minuten langen Folgen ersichtlich. Es ist dabei wahrhaft beeindruckend, wie viele Einzelheiten in den 150 Minuten Erwähnung finden. Stark ist hierbei, dass der Zuschauer genügend Zeit hat, die Fakten zu verarbeiten, da diese klug in die fantastischen Landschaftsaufnahmen eingefügt wurden und so ihre volle Wirkung erzielen. Von den herrlichen Aufnahmen der Umgebung des Amur lebt diese Naturdokumentation natürlich. Und die sind wahrlich traumhaft schön geworden. Durchgängig werden überragende Bilder der malerischen, vielfältigen Landschaften gezeigt, die dank der abwechslungsreichen Kameraführung klasse eingefangen wurden. Zur dichten Atmosphäre trägt auch die epische, stimmige und mit der Zeit eingängige Musikuntermalung ihren Teil bei.
Zudem macht sich die Serie die Mühe, unzählige verschiedene Drehorte zu besuchen und dem Zuschauer die umfassende Geschichte von Menschen, Flora und Fauna näher zu bringen. Der hohe logistische Aufwand lässt sich hier nur ansatzweise erahnen. Ein weiterer positiver Aspekt der Serie ist, dass die zweieinhalb Stunden geradezu verfliegen, weil es so viel zu bestaunen gibt. Daran hat die exzellente Storyführung einen großen Anteil, da hier die Balance zwischen Faktenflut und damit einhergehender Überfrachtung und zu wenig Informationsfluss gefunden wurde.
Die Synchronisation ist sehr gut. Sprecher Franz Robert Wagner vertont die Dialoge mit seiner kernigen Stimme gelungen. Allerdings macht er einen wiederkehrenden und dadurch mit der Zeit immer stärker nervenden Fehler: er sagt jedes Mal „Kina“ statt „Tschina“. Die Gründe für die falsche Aussprache werden sein Geheimnis bleiben.

Die Blu-ray-Umsetzung ist solide. Die Bildqualität ist überraschenderweise schwankend. Vor allem bei weiten Aufnahmen aus der Vogelperspektive vermisst man die Tiefenschärfe. Überhaupt fehlt diese in vielen Aufnahmen, sodass selten wahre Full-HD-Qualität erreicht wird. Dies ist immerhin in den Nahaufnahmen der Fall. Dennoch gibt es einige Szenen, in denen das Bild den starken Gesamteindruck der Serie etwas trübt.
Am Ton gibt es hingegen wenig auszusetzen. Eigentlich nur - wie so oft - dass er lediglich im DTS-HD-2.0-Format und nicht im 5.1-Format vorliegt. Davon abgesehen ist der Klang klar, laut, deutlich und detailreich.
Das Bonusmaterial beschränkt sich auf ein elfminütiges, annehmbares Making-of und auf vier Trailer. Schade ist, dass die Blu-ray kein Wendecover zu bieten hat und bei der vorliegenden Fassung auch kein Schuber enthalten ist. Immerhin ist das Covermotiv gut ausgewählt und auch die Rückseite macht neugierig auf die Serie.


Fazit:
Herausragende, wissensvermittelnde Naturdokumentation über den Flusslauf des Amur, Asiens Amazonas. Die Serie liefert viele unvergleichliche, wunderschöne Bilder der malerischen Natur und bringt dem Zuschauer zudem die Geschichte von Flora, Fauna und den Menschen näher. Sehenswert!

by Stefan Bröhl
Bilder © WVG Medien / Polyband Medien