American Ultra - Blu-ray

Blu-ray Start: 25.02.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min

American Ultra Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Das Leben des unmotivierten, glücklosen Kiffers Mike (Jesse Eisenberg) und seiner Freundin Phoebe (Kristen Stewart) in der amerikanischen Provinz verläuft alles andere als spektakulär. Den Großteil ihres Alltags verbringen die beiden mit ihren langweiligen Kleinstadt-Jobs und dem Konsumieren von Drogen. Doch dann wird das Leben des Paares schlagartig auf den Kopf gestellt. Denn was Mike selbst nicht (mehr) weiß: Er ist ein hochqualifizierter und zum effizienten Töten ausgebildeter Schläfer-Agent. Verfolgt von seiner geheimen Vergangenheit findet er sich plötzlich inmitten einer tödlichen Regierungsoperation wieder. Um zu überleben, muss er von seinem Trip herunterkommen und seinen inneren Actionhelden zum Leben erwecken…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
3 Featurettes, Audiokommentar, Deutsche und Original-Kinotrailer, Programmtipps, Wendecover

DVD und Blu-ray | American Ultra

Blu-ray
American Ultra American Ultra
Blu-ray Start:
25.02.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
American Ultra American Ultra
DVD Start:
25.02.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

Blu-ray Kritik - American Ultra

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Nach dem finanziell erfolgreichen und bei Kritikern eher mäßig beliebtem Debutfilm „Project X“, welcher im Jahr 2012 in die deutschen Kinos kam, veröffentlicht der iranisch-britische Regisseur Nima Nourizadeh sein zweites Projekt namens American Ultra. Dieses schlägt stil- und humortechnisch in eine ähnliche Kerbe wie sein Vorgänger und greift ebenfalls die altbekannte Drogenthematik auf, vermengt diese aber mit bekannten Agentenfilmen wie beispielweise der Bourne-Reihe und garniert das Endergebnis anschließend mit einer Besetzung aus Jesse Eisenberg und Kristen Stewart, welche bereits in dem Film Adventureland durch eine stimmige Chemie glänzten.

American Ultra Szenenbild Der langhaarige Mike ist ein typischer Taugenichts. Er und seine Freundin Phoebe sind der Inbegriff eines Verliererpärchens. Ihr Tagesablauf besteht daraus auf der Couch rumzuhängen, in den Tag hineinzuleben und dem gemeinsamen Hobby des Drogenkonsums zu frönen, um dem eher alles andere als spektakulären Alltag zu entfliehen. Nebenbei arbeitet der unmotivierte Mike in einem spärlich besuchten Supermarkt, um wenigstens ein bisschen Geld sparen zu können, da er seit längerem plant seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen und ihr einen Traumurlaub zu schenken. Eines Tages, während seiner Schicht, wird er plötzlich von zwei mysteriösen Fremden attackiert, die er zu seiner Verwunderung ohne große Mühen außer Gefecht zu setzen weiß. Was er allerdings nicht ahnt ist, dass er insgeheim ein sogenannter CIA-Schläfer ist, der von seiner ehemaligen Projektleiterin heimlich aktiviert wurde. Doch damit fangen für ihn auch sämtliche Probleme an, denn die Regierung schätzt Mike als zu hohes Risiko ein und beginnt damit, alles daran zu setzen sich des trübseligen Kiffers zu entledigen.

Die eher driste Story, die in abgewandelter Form schon des Öfteren in anderen Filmen zu sehen war, ist bei weitem kein Musterbeispiel für Komplexität und trotzdem gelingt es American Ultra sich fleißig bei Genrekollegen zu bedienen und diese mäßig erfolgreich auf die Schippe zu nehmen. Die Ähnlichkeiten zu Parodien wie „Kick-Ass“ oder „Kingsman“, die sich ebenfalls bereits die Verballhornung des Agentenfilms zum Ziel gesetzt hatten, sind hier nicht von der Hand zu weißen, allerdings wirken diese feingeschliffener und konsequenter. American Ultra SzenenbildDenn während man deutlich merkt, dass der Film und die Hanebüchene Story mit einem Augenzwinkern begutachtet werden sollte, hat man trotzdem stetig das Gefühl, dass Regisseur Nourizadeh den absurden Plan hegt dem Ganzen doch eine gewisse Ernsthaftigkeit zu verleihen. Dies zeigt sich beispielsweise in Momenten der Romantik, welche fast zu einem Stillstand des Filmes führen und lediglich zur Überbrückung der Actionszenen dienen. Und diese Krawallmomente sind auch definitiv die Stärke des Filmes, denn hier werden geschickt kreative Ideen optisch ansprechend auf die Leinwand gezaubert. Es wird hier eine gesunde Mischung aus CGI und handgemachter Action verwendet, die sich zum Beispiel durch die zerstörbaren Settings oder aber auch der aufwendig präparierten Blutbeutelchen zeigt. Explosionen, rasante Shoot-Outs und die Verwendung abstruser Alltagsgegenstände als tödliche Waffen, werden inszenatorisch wunderbar umgesetzt und sorgen für einen steigenden Adrenalinpegel und gute Unterhaltung. Fast Schade ist hierbei, dass der Zuschauer niemals dem Gefühl einer richtigen Bedrohung für den Hauptcharakter ausgesetzt wird, denn einen furchteinflößenden Bösewicht sucht man vergebens. Lediglich Topher Grace als Führungsgewalt der CIA und sein Handlanger Walton Goggins, die beide ihre Rollen wunderbar überzogen darstellen, kommen der mutierten Killermaschine Mike gelegentlich in die Quere, stellen aber schlussendlich keine wirkliche Gefahr da. Ein weiteres Problem mit dem American Ultra zu kämpfen, hat ist die Hauptbesetzung. Jesse Eisenberg ist bekannt für seine Rollen als kiffender Loser und weiß in diesen auch zu glänzen, allerdings nimmt man ihm dagegen den übermächtigen Actionhelden so überhaupt nicht ab. American Ultra SzenenbildEbenfalls scheint auch die bisherige Chemie zwischen ihm und Kristen Stewart abgebaut zu haben, denn beide spielen eher aneinander vorbei als zu einer Einheit zu verschmelzen. Von humortechnischer Seite bleibt wohl jedem selbst überlassen, inwiefern man sich von den Kiffer-Witzen in den Bann ziehen lässt, aber den einen oder anderen witzigen Moment, der die Zuschauer zum Schmunzeln bringen sollte, gibt es auf jeden Fall.

Das Bild der Blu-ray und die Tonqualität sind soweit tadellos. Ebenfalls enthält die Disc ein paar nette Extras.


Fazit:
American Ultra ist ein gemütlicher kleiner Actionfilm für zwischendurch, der zwar durch eine hohe Gag-Dichte den einen oder anderen Lacher provoziert, allerdings auch mit einer großen Anzahl an Rohrkrepierern zu kämpfen hat. Wohingegen Inszenierung und Darstellung der Actionszenen aus optischer wie auch kreativer Sicht wirklich zu glänzen wissen, hadert die Story gerade anfangs an einem zähen Tempo und einer generell fehlenden Innovation. Alles in allem ist der Film solide und weiß zu unterhalten, setzt aber bei weitem keinen Meilenstein.

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by Florian Siemon
Bilder © Concorde Home Entertainment




American Ultra - Trailer