Acts of Violence - Blu-ray

Blu-ray Start: 03.05.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min

Acts of Violence Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Brandon MacGregor (Shawn Ashmore) kennt Krieg und Tod nur zu gut. So ist das Leben mit dem ehemaligen Elite Soldaten für die Familie und besonders für seine Verlobte Mia (Tiffany Brouwer) nicht immer ganz einfach.
Als Mia plötzlich verschwindet und sich die Gerüchte verdichten, dass sie in die Fänge eines üblen Menschenhändlerrings geraten ist zögert Brandon keine Sekunde. Er trommelt seine beiden ebenfalls kampferfahrenen Brüder zusammen und beschließt auf eigene Faust Mia aus der Hand der Entführer zu befreien.
Hilfreiche Unterstützung erfahren die Männer von dem knallharten und unbestechlichen Cop James Avery (Bruce Willis), der den Kopf der Verbrecherbande schon seit langem schnappen will, dies aber aufgrund von Gesetzeslücken nicht konnte. Gemeinsam mit Avery starten die Brüder zu einem erbarmungslosen und blutigen Rachefeldzug.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures / Constantin Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making-Of, Trailer

DVD und Blu-ray | Acts of Violence

Blu-ray
Acts of Violence Acts of Violence
Blu-ray Start:
03.05.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Acts of Violence Acts of Violence
DVD Start:
03.05.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

Blu-ray Kritik - Acts of Violence

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


In "Acts of Violence" führt Horror Regisseur Brett Donowho Cole Hauser, Shawn Ashmore und Bruce Willis in einen Strudel aus Macht, Korruption, Gewalt und Unmenschlichkeit. Was als idyllisches Beisammensein beginnt, entwickelt sich zum Alptraum jeder Familie, doch diese schlägt erbarmungslos zurück.

Acts of Violence: Detective James Avery (Bruce Willis)
Acts of Violence: Detective James Avery (Bruce Willis) © Neuilmverleih
Die Brüder Deklan (Cole Hauser), Roman (Ashton Holmes) und Brendan McGregor (Shawn Ashmore) waren schon in der Kindheit wie Pech und Schwefel. Sie waren unzertrennlich und meisterten alle Schwierigkeiten gemeinsam. Als jedoch ihr Vater starb trennten sich ihre Wege. Deklan und Brendan gingen zum Militär und kamen in unterschiedlichen Verfassungen zurück, während Roman das Nesthäkchen bildete und sesshaft wurde. So ist es auch der Anlass seiner Verlobung mit Mia (Melissa Bolona), der die drei wieder zusammenführt. In alten Zeiten schwelgend genießen sie das Beisammensein und mit Verlauf des Abends teilen sie sich auf: Die Jungs machen es sich in einem Striplokal gemütlich und die Mädels hauen in einem Club ein wenig auf den Putz. Zur selben Zeit begeben sich zwei Handlanger eines Menschenhändlerrings auf die Jagd nach frischer Ware und stolpern mehr zufällig über die feiernde und stark alkoholisierte Mia. Kurzerhand wird sie entführt und verschleppt. Auf der Suche nach ihr werden die Brüder mit dem knallharten Cop James Avery (Bruce Willis) konfrontiert, der ihnen seine Hilfe anbietet, die sich jedoch im Rahmen des Legalen bewegen muss. Schon bald reicht aber genau das nicht mehr aus, und Avery muss sich entscheiden, ob er tatenlos zuschaut oder das Gesetz in die eigene Hand nimmt und gleichzeitig eine alte Rechnung begleicht. Gemeinsam mit dem bis an die Zähne bewaffneten McGregor Clan begibt er sich auf einen gnadenlosen Rachefeldzug.

Acts of Violence: Detective Brooke Baker (Sophia Bush)
Acts of Violence: Detective Brooke Baker (Sophia Bush) © Neuilmverleih
Die Geschichte an sich ist zwar ein alter Hut, aber die Ausdrucksstärke der Darsteller und die Harmonie untereinander, eingebettet in eine rohe und schonungslose Story sind durchaus positiv hervorzuheben. Der Film beginnt sehr ruhig und es wird sich die erste halbe Stunde genügend Zeit genommen um die einzelnen agierenden Personen vorzustellen und näher zu beleuchten. So kristallisiert sich schnell heraus wie unterschiedlich die drei Brüder eigentlich sind und wie stark trotzdem die Familienbande ist. Zum einen wäre da Deklan, eindrucksvoll verkörpert von Cole Hauser, der in seiner Zeit bei der Army viele traumatisierende Eindrücke sammeln musste und zunehmend ein negatives Menschenbild entwickelt hat, was es ihm schwer macht mit Emotionen umzugehen. Ebenfalls bei der Army aber rechtzeitig ausgestiegen ist Brendan, der zielstrebig und durchstrukturiert ist, und sein "neues" Leben mit seiner Frau bestmöglich meistert. Shawn Ashmore verleiht dem Charakter ein ausgewogenes Maß an Menschlichkeit und Professionalität. Roman, der dritte und jüngste im Bunde, hatte schon früh mit Mobbing zu tun und war nie ein Freund von körperlichen Auseinandersetzungen. Sein leicht verunsichertes und introvertiertes Wesen bringt "Revenge"- Bösewicht Ashton Holmes entgegen seiner sonst gewohnten verschlagen/bösartigen Darstellungen authentisch gefühlvoll rüber. So kann man dann hinter dem Bildschirm förmlich mitfiebern, als es dann nach der intensiven, aber keineswegs langatmigen Einführung dann Schlag auf Schlag zur Sache geht. Schnelle Feuergefechte, schonungslose Gewalt und eine in rasantem Tempo erzählte Geschichte machen dem Titel alle Ehre. Bruce Willis agiert als Randfigur mit überschaubarer Screentime, dem allen voran Hauser und Ashmore die Show stehlen. Mürrisch, schlecht gelaunt und eiskalt repräsentiert er den schmalen Grad zwischen Gerechtigkeit und Selbstjustiz. Die Effekte können sich sehen lassen, wirken im Gesamtbild professionell und auch die Story ist nicht allzu sehr an den Haaren herbeigezogen. Stellenweise erinnert sie an "96 Hours". Die knappen eineinhalb Stunden Laufzeit vergehen wie im Flug und es fällt nicht schwer sich mitreißen zu lassen.

Acts of Violence: Deklan (Cole Hauser)
Acts of Violence: Deklan (Cole Hauser) © Neuilmverleih
Die Farbgebung ist der Grundstimmung angepasst und überzeugt durch kristallklare Aufnahmen. Selbst in dunkelsten Momenten holt man alles aus den 1080p heraus und lässt keine Wünsche offen.

Auch zum Ton lässt sich nichts negatives anmerken. Hervorzuheben ist insbesondere die Ausgewogenheit der Lautstärke von Action zu ruhigen Dialogszenen.

Extras gibt es außer einem zwölfminütigen Making-Of und den Standardtrailern nicht.


Fazit:
Für eine Direct-to-Blu-Ray Erscheinung ist der Film eindeutig zu gut geraten, und wird dementsprechend leider nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die er verdient hätte. Die erzählte Geschichte ist temporeich, actionlastig und auch sämtliche schauspielerischen Leistungen sind durchweg positiv zu bewerten. An einigen Stellen überrascht "Acts of Violence" sogar mit kleineren unerwarteten Wendungen und das Ende würde ich nicht unbedingt als vorhersehbar einstufen. Summa summarum ein guter Film, der definitiv einen Blick wert ist.

by Christoph Berger
Bilder © Universal Pictures / Constantin Film