7th Floor - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.07.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 94 min

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Inhalt

Wenn Sebastián seine Kinder in die Schule bringt, spielen sie immer das gleiche Spiel: "Wer ist Erster im Erdgeschoss?" Sebastián nimmt im 7. Stock den altmodischen Aufzug, Luca und Luna sausen über die Treppe. Doch als der Vater an diesem Morgen als Sieger im Parterre ankommt, bleibt es still im Treppenhaus. Kein Junge stürmt um die Ecke, kein kleines Mädchen stimmt ein enttäuschtes Geheul an. Nichts. Stille. Erst denkt Sebastián, dass die beiden ein neues Spiel erfunden haben und sich verstecken, doch sie bleiben verschwunden. Mit wachsender Sorge durchsucht er das ganze Mietshaus, befragt den Hausmeister und alle Nachbarn. Niemand hat etwas gesehen, niemand weiß etwas. Es ist, als hätte das alte Haus die Kinder verschluckt. Panik ergreift Sebastián ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Spanisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | 7th Floor

Blu-ray
7th Floor 7th Floor
Blu-ray Start:
22.07.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 94 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
7th Floor 7th Floor
DVD Start:
22.07.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

Blu-ray Kritik - 7th Floor

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 7/10


Der spanisch-argentinische Film „7th Floor – Jede Sekunde zählt“ (Originaltitel: „Séptimo“, 2013) des Regisseurs Patxi Amezcua ist ein Suspense-Thriller der klassischen Schule. Er verführt die Zuschauer zum Spekulieren und Mitfiebern.

Immer wenn Sebastián (Ricardo Darín) seine beiden Kinder Luna und Luca von seiner Ex-Ehefrau abholt, um sie zur Schule zu bringen, spielen sie ein Spiel. Es ist ein Wettrennen, wobei der Vater den Fahrstuhl nimmt und die Kinder die Treppe hinunterlaufen. Wer als erstes vom siebten Stock im Erdgeschoss angekommen ist, gewinnt das Spiel. An diesem Morgen scheint Sebastián zu gewinnen, doch die beiden kommen nicht etwa nur später als er unten an, sondern gar nicht. Anfänglich hält es der gestresste Vater für einen schlechten Scherz. Nach und nach erkennt er den Ernst der Lage und fängt verzweifelt an, seine Kinder zu suchen. Dabei bekommt er Hilfe vom Portier, einem im Haus lebenden Polizisten und natürlich seiner Ex-Ehefrau Delia (Belén Rueda).

Als seine dritte Regiearbeit (nach dem Kurzfilm „Mus“ (2003) und „25 kilates“ (2008)) wählte der Regisseur Patxi Amezcua einen Suspense-Thriller, der fast ausschließlich an einem Ort spielt. Ein Wohnhaus in Buenos Aires (Argentinien) mit mindestens sieben Stockwerken (in Wirklichkeit waren es nur vier) mit zwei Treppenhäusern und vielen Wohnungen mit Menschen, die sich kaum untereinander kennen, wird zum Ort des Geschehens. Dabei war es dem Regisseur wichtig, einzufangen, wie unterschiedlich die Bewohner sind, und so einen Spiegel für Buenos Aires und seine Vielfalt zu schaffen. Dieser begrenzte Schauplatz und nur eine kleine Menge an Menschen machte jeden Bewohner (nicht nur für Sebastián, sondern auch für den Zuschauer) zum Verdächtigen. Als Vorbild nahm sich Amerzcua, der auch das Drehbuch schrieb, den Meister des Genres, Alfred Hitchcock. Genauso wie er versucht er die Zuschauer mit ständigen Überraschungen auf neue Fährten zu führen. So schafft er es auch, die Spannung von Anfang bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Die Handlungsweisen der Protagonisten, vor allem nach der Auflösung, sind dabei nicht immer nachvollziehbar und lassen so schwer Sympathien aufkommen. Leider sind nicht nur manche Handlungen nicht nachvollziehbar, sondern der gesamte Film besitzt die eine oder andere Logiklücke. Der Darsteller Darín, der wie Rueda zu den Stars des spanischsprachigen Films gehört, kann als gestresster und besorgter Vater überzeugen. Die anderen Darstellungen dagegen zeigen Schwächen auf und geben ihren Rollen teils eine irreführende Mimik. Vermutlich wäre es auch hier sinnvoller, sich lieber die spanische Version anzusehen, da es die deutschen Synchronsprecher nicht gerade verbessern. Der Kameramann Lucio Bonelli fängt die Atmosphäre stimmig ein und inszeniert das Haus wunderbar als Falle. Die Musik des Komponisten Roque Baños ist genretypisch inszeniert und untermalt damit den Film treffend. Im Gesamten ist der Film solide (auch in der Darstellerleistung) geworden.

Die Bild- und Tonqualität der Blu-ray ist hervorragend. Das Bonusmaterial bietet neben einem fast halbstündigen Making-Of auch diverse Featuretten zum Film und zu den Darstellern und damit informatives Hintergrundmaterial. Zusätzlich befinden sich noch Trailer zum Film und eine Trailershow unter den Extras.

Fazit: „7th Floor – Jede Sekunde zählt“ kann mit langanhaltender Spannung überzeugen, auch wenn die spätere Auflösung etwas durch Logiklücken geschmälert wird. Im Gesamten ist es solide Handwerkskunst, die den Betrachter für 90 Minuten fesseln kann, doch am Ende nicht mehr heraussticht als andere Filme dieser Art.

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by Doreen Matthei
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment