15 Minutes of War - Blu-ray

Blu-ray Start: 27.09.2019
Digital VoD: 27.09.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min

15 Minutes of War Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Im Februar 1976 entführen Terroristen einen Schulbus in der französischen Kolonie Dschibuti. Auf der wilden Flucht ins benachbarte Somalia wird der Bus beschädigt und bleibt im Niemandsland kurz vor der Grenze liegen. Polizei und Armee umstellen den Grenzübergang, doch die Kidnapper drohen mit der Hinrichtung der Kinder.
Paris schickt eine Spezialeinheit unter dem Kommando des besonnenen Scharfschützen Gerval. Seine Aufgabe: Die Entführer ausschalten, ohne dass auch nur eine der zwanzig Geiseln zu Schaden kommt.
Als allerdings auf der anderen Seite der Grenze somalische Truppen und KGB Offiziere aufmarschieren, eskaliert die Situation zu einer internationalen Krise. Gerval muss damit rechnen, dass ein einziger Schuss einen Krieg auslösen wird.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Busch Media Group
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Französisch/Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer

Video on demand - 15 Minutes of War

DVD und Blu-ray | 15 Minutes of War

Blu-ray
15 Minutes of War 15 Minutes of War
Blu-ray Start:
27.09.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
15 Minutes of War 15 Minutes of War
DVD Start:
27.09.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - 15 Minutes of War

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 8/10


Im Februar 1976 wurde in der französischen Kolonie Dschibuti in Afrika ein Schulbus mit 31 Kindern entführt. Die Entführer gehörten zum somalischen Untergrund und wollten den Bus über die Grenze schaffen. An der Grenze wurden sie allerdings aufgehalten und verlangten daraufhin die sichere Weiterfahrt, da sie sonst die Kinder töten werden. Da bei so einem Sonderfall eine interne, politische Krise entstand, machte es sich eine Gruppe von Scharfschützen auf den Weg zur Grenze, um die Situation zu entschärfen und keinen Krieg auszulösen.

Alban Lenoir in 15 Minutes of War
Alban Lenoir in 15 Minutes of War © Busch Media Group
„15 Minutes of War“ ist ein französischer Kriegsthriller, der auf wahren Ereignissen beruht. In wenigen Textzeilen wird zu Beginn des Films der grobe historische Kontext geklärt und danach wird der Zuschauer sofort in Action hineingeworfen. Ein interessanter Aspekt des Films ist es aber, dass die Action nie wie eine sinnlose, plakative Schießerei wirkt, sondern auf eine wirklich bedrückende Ebene stößt. Die Action ist hochgradig realistisch und behandelt vor allem die moralische Befangenheit. Von jeder beteiligten Person erfährt man ein ganzes psychologisches Bild, um unter anderem herauszufinden, dass selbst die Geiselnehmer mit ihrer Aktion große Probleme haben. Sie tun das nicht zum Vergnügen, sondern um die französische Kolonie unabhängig werden zu lassen. Aber auch die Protagonisten werden genau beleuchtet. Da man sie von Beginn der Missionsnachricht begleitet, erfährt man einiges über die einzelnen Mitglieder. Vor allem bemerkt man schnell, dass sie als Gruppe eine wahnsinnige Synergie entwickelt haben. Im Kriegsgebiet angekommen ist es interessant zu sehen, wie jeder Einzelne auf die Situation reagiert. Schnell lassen sich weitere Charakteristika entdecken, sodass das jedes Gruppenmitglied zu einer ganz besonderen Person wird. Ein Charakter abseits der Gruppe tritt auch in den Vordergrund, und zwar ist das die Lehrerin Jane Andersen (Olga Kurylenko). Sie ist unfassbar gut geschrieben und da sie von den Entführern die Erlaubnis hat, den Bus zu betretenen, ist sie für den Zuschauer der Blick in die Situation im Bus. Ein kleines Manko hat der Film dennoch, und zwar die Brutalität. Der Film ist zwar nicht unglaublich brutal, allerdings ist sie im Finale dennoch störend. Der Film verliert da das eigentliche Potenzial der Action und ähnelt da jedem anderen Kriegsdrama.

Olga Kurylenko in 15 Minutes of War
Olga Kurylenko in 15 Minutes of War © Busch Media Group
Der französische Regisseur Fred Grivois ist bekannt für seinen vorherigen Kriegsthriller „Through the Air“ und schafft es erneut, die angespannte Situation in Krisengebiet greifbar zu machen. Kombiniert mit einem guten Ensemble an Schauspielern, allen voran Olga Kurylenko („The Death of Stalin“/„Ein Quantum Trost“) hat er einen wahnsinnig fesselnden Film inszeniert.

Bild:
Die Bilder, die der französische Kameramann Julien Meurice kreiert, sehen unglaublich gut aus und geben perfekt die Atmosphäre wieder. Die Blu-ray-Qualität weist keine Mängel auf und selbst bei den dunklen Stellen ist alles zu erkennen.

Ton:
Die Blu-ray wurde auf DTS-HD 5.1 abgemischt, es ist aber die französische Sprachvariante zu empfehlen, damit besser die kulturellen Probleme an der Grenze zu verstehen sind. Das Sounddesign ist unglaublich realistisch und schafft eine großartige Atmosphäre.

Extras:
Leider befinden sich auf der Blu-ray nur Trailer.


Fazit:
„15 Minutes of War“ ist ein wahnsinnig atmosphärischer Kriegsthriller, welcher auf wahren Begebenheiten beruft und den Zuschauer in ein interessantes Setting hineinwirft. Da der Film ein psychologisches Bild von der protagonistischen und antagonistischen Seite zeigt, wird eine sehr bedrückende Stimmung erzeugt.

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by René Fischell
Bilder © Alive / Busch Media Group