Zorn der Titanen

Wrath of the Titans (2012), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Action / Fantasy / 3D
Kinostart Deutschland: - Verleih: Warner Bros.

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Zorn der Titanen Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Zehn Jahre nach dem heldenhaften Sieg über den monströsen Kraken möchte der Halbgott Perseus (Worthington) – Sohn des Zeus (Neeson) – ein beschauliches Leben als Fischer und alleinerziehender Vater seines zehnjährigen Sohnes Helius führen.
Doch die Götter kämpfen mit den Titanen weiterhin um die Vorherrschaft. Denn weil sie von den Menschen kaum noch verehrt werden, verlieren die Götter ihre Macht über die eingekerkerten Titanen und ihren grimmigen Anführer Kronos, den Vater der schon ewig herrschenden Brüder Zeus, Hades (Fiennes) und Poseidon (Danny Huston). Das Triumvirat hat den mächtigen Vater vor langer Zeit gestürzt – inzwischen vermodert er in den finsteren Abgründen des Tartarus: Dieses Verlies liegt tief in den Gewölben der Unterwelt verborgen.


Liam Neeson, Ralph Fiennes und Sam Worthington | mehr Cast & Crew


Zorn der Titanen - Trailer


ZORN DER TITANEN (Wrath Of The Titans) - offizieller Trailer


ZORN DER TITANEN (Wrath Of The Titans) - offizieller Oblivion Trailer


DVD und Blu-ray | Zorn der Titanen

Blu-ray
Zorn der Titanen Zorn der Titanen
Blu-ray Start:
03.08.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 99 min.
Zorn der Titanen (3D Blu-ray) Zorn der Titanen (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
03.08.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 99 min.
DVD
Zorn der Titanen Zorn der Titanen
DVD Start:
03.08.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik

Filmkritik Zorn der Titanen

Filmwertung: | 7/10


In „Zorn der Titanen“ setzen der Held Perseus, Vater Zeus und Onkel Hades den Krieg der Götter fort – diesmal unter der Regie von Jonathan Liebesman.
Zehn Jahre nach dem heldenhaften Sieg über den monströsen Kraken möchte der Halbgott Perseus (Sam Worthington) – Sohn des Zeus (Liam Neeson) – ein beschauliches Leben als Fischer und alleinerziehender Vater seines zehnjährigen Sohnes Helius führen.
Doch die Götter kämpfen mit den Titanen weiterhin um die Vorherrschaft. Denn weil sie von den Menschen kaum noch verehrt werden, verlieren die Götter ihre Macht über die eingekerkerten Titanen und ihren grimmigen Anführer Kronos, den Vater der schon ewig herrschenden Brüder Zeus, Hades (Ralph Fiennes) und Poseidon (Danny Huston). Das Triumvirat hat den mächtigen Vater vor langer Zeit gestürzt – inzwischen vermodert er in den finsteren Abgründen des Tartarus: Dieses Verlies liegt tief in den Gewölben der Unterwelt verborgen.
Perseus kann sich seiner wahren Berufung nicht entziehen, als Hades zusammen mit Zeus’ göttlichem Sohn Ares (Édgar Ramírez) die Seiten wechselt und mit Kronos intrigiert, um Zeus in eine Falle zu locken. Je offensichtlicher Zeus in seiner göttlichen Kraft schwächelt, desto mehr erstarken die Titanen, bis schließlich die Hölle auf Erden losbricht.
Perseus bittet die Kriegerkönigin Andromeda (Rosamund Pike), Poseidons Sohn, den Halbgott Argenor (Toby Kebbell), und den gefallenen Gott Hephaestus (Bill Nighy) um Unterstützung, bevor er sich mutig auf die gefährliche Reise in die Unterwelt begibt, um Zeus zu befreien, die Titanen zu stürzen und die Menschheit zu retten. Jonathan Liebesman (World Invasion: Battle Los Angeles) inszeniert den Film nach der Story von Greg Berlanti, David Leslie Johnson und Dan Mazeau nach den Figuren von Beverley Cross.

Kritik:
Griechische Mythologie für Anfänger? Wohl kaum. Wie im ersten Teil „Kampf der Titanen“ kam die geschichtliche Genauigkeit viel zu kurz. Leider wurde ebenfalls nicht auf eine fortlaufende inhaltliche Logik geachtet, wodurch beispielsweise Verwirrung nicht ausgeschlossen ist. Das, was allerdings im ersten Teil fehlgeschlagen ist, wurde nun richtig gemacht. In "Zorn der Titanen" wurde 3D-Technik endlich wieder einmal so verwendet, dass man wirklich Freude am Zuschauen hat. Wer einen empfindlicheren Magen hat, sollte allerdings bei den rasanteren Kamerafahrten aufpassen.
Unglücklicherweise ist man geradezu durch die Geschichte "gerast", sodass man es völlig außer Acht gelassen hat, auf Charaktere oder bestimmte Situationen näher einzugehen. Zwar wird einem mit Sicherheit nicht langweilig und was die Action betrifft, kann man auch nicht meckern, aber man kann nicht wirklich mitfiebern oder sich in die Lage des Helden versetzen. Dafür, dass sein Sohn Helios, gespielt von John Bell, in Bezug auf die Story eigentlich eine wichtige Rolle spielt, zeigt er kaum Emotionen und reagiert im Grunde nie richtig angebracht. Somit erfolgt auch kein Anstieg der Stimmung oder der Dramatik in den Interaktionen mit seinem Vater Perseus.
Sam Worthington (Avatar – Aufbruch nach Pandora) sowie die Oscar-Kandidaten Ralph Fiennes (Der englische Patient, die Harry Potter-Filme) und Liam Neeson (Schindlers Liste, Unknown Identity) zeichnen sich durch ihre durchgehend solide und gute Leistung aus. Ebenso Nebendarsteller wie Bill Nighy (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1) und Toby Kebbell (Prince of Persia: Der Sand der Zeit, RocknRolla) bringen Schwung und Humor in den ganzen Ablauf, was dem Film sehr zu Gute kommt.
Man hätte letztendlich viel mehr daraus machen können, denn faszinierende Bilder und Action reichen nun mal nicht aus, damit dieses Fantasyspektakel einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Wer "Kampf der Titanen" gesehen hat und davon begeistert war, sollte sich die Fortsetzung ruhig anschauen. Auch wer nicht so viel Wert auf eine schlüssige Geschichte legt, wird hier seine Freude haben, denn unterhaltsam ist "Zorn der Titanen" definitiv.
Alle anderen sollten es sich doch noch einmal überlegen.

Fazit: Schön gestaltet, unterhaltsam umgesetzt und doch wenig gehaltvoll.

by

Bilder © Warner Bros.