Wie schreibt man Liebe?

The Rewrite (2014), USA
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Komödie / Romanze
Kinostart Deutschland: - Verleih: Constantin Film

Wie schreibt man Liebe? Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Drehbuchautor Keith Michaels (Hugh Grant) hatte alles, einen Oscar®, Geld und Ruhm. Außerdem versprühte er diese unwiderstehliche Mischung aus britischem Witz und Charme. Doch das ist lange her: Nach einigen Flops ist er geschieden, pleite, ohne Aussicht auf neue Aufträge und mitten in einer ausgewachsenen Midlifecrisis. Sein letzter Ausweg: Er soll am College von Binghamton, einem verschlafenen Ostküstenort, einen Drehbuch-Kurs geben.
Doch kaum angekommen, beginnt er - ganz standesgemäß - eine Affäre mit seiner Studentin Karen (Bella Heathcote), verkracht sich mit einer humorlosen, aber einflussreichen Kollegin (Allison Janney) und auch der Unterricht läuft mehr als holprig. Aber dann trifft er Holly (Marisa Tomei), die ihm nach und nach den Kopf verdreht - und die Fassade des coolen Drehbuchautors beginnt zu bröckeln...


Hugh Grant, Marisa Tomei und Allison Janney | mehr Cast & Crew


DVD und Blu-ray | Wie schreibt man Liebe?

Blu-ray
Wie schreibt man Liebe? Wie schreibt man Liebe?
Blu-ray Start:
07.05.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 107 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Wie schreibt man Liebe? Wie schreibt man Liebe?
DVD Start:
07.05.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 103 min.

Filmkritik Wie schreibt man Liebe?

Filmwertung: | 7/10


Der Hochmut kommt sprichwörtlicherweise vor dem Fall. Wer sich zu sehr auf seine Fähigkeiten verlässt, kann am ausbleibenden Erfolg zu Grunde gehen. Doch wer einen Schritt rückwärts geht und in der Lage ist, die eigenen Schwächen in seine Stärken zu wandeln, kann unter Umständen eine neue Berufung finden.
In Marc Lawrence Komödie „Wie schreibt man Liebe?“ hat Drehbuchautor Keith Michaels (Hugh Grant) scheinbar alles, was er zum Glücklichsein benötigt. Doch Jahre später retten ihn sein Geld, Ruhm und der einst wohlverdiente Oscar nicht davor, dass er in eine ausgewachsene Midlifecrisis schlittert. Als er nach seiner Scheidung auch beruflich zu scheitern droht, weil die benötigten Aufträge nach einigen verbuchten Flops ausbleiben, muss Keith einen Neuanfang wagen. Und dieser führt ihn ausgerechnet als Gastdozent für einen Drehbuchkurs an die Universität von Binghamton. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten á la „Bad Teacher“ gelingt es Keith seine Chance zu nutzen und sich selbst neu zu finden. Durch seine Studentin Holly (Marisa Tomei) mit frischen Ideen motiviert, entdeckt er selbst die Kunst des Drehbuchschreibens neu.

Mit der romantischen Komödie „Wie schreibt man Liebe?“ erobern Hugh Grant und Marc Lawrence wieder einmal als Dreamteam die Herzen der Kinobesucher. Nach „Ein Chef zum Verlieben“, „Mitten ins Herz“ und „Haben Sie das von den Morgans gehört“ stellen sie erneut unter Beweis, dass Menschen die Midlifecrisis am Besten mit Humor überwinden können. Zugegeben, die Geschichte des gescheiterten Mannes im besten Alter, der sich durch eine lebenslustige Frau zu einem Neuanfang verleiten lässt, ist wahrlich nicht neu. Weder Lawrence noch Grant erfinden das Genre neu. Das die männliche Hauptfigur gleich am ersten Tag seiner Dozentenlaufbahn eine Affäre mit seiner Studentin andichtet oder sich im verbalen Kleinkrieg mit einer Kollegin verliert, hat man schon dutzendfach gesehen. Der Kinobesucher erahnt also bereits nach den ersten Filmminuten, was ihn erwarten wird. Dennoch kann der Filmemacher mit seinem einfühlsamen Charme und pointierten Humor punkten. Die Auseinandersetzung der ungleichen Lehrer könnte zwar durchaus spitzzüngiger ausfallen und auch die Eskalation zwischen der einst geliebten und schnell ausrangierten Studentin fällt geradezu seicht aus. Doch es sind die kleinen aber feinen Untertöne, die das Publikum unterhalten. Und auch die eingeflochtene, selbstironische Betrachtung der heutigen Fernsehbranche und Popkultur kann sich sehen lassen.
Hugh Grant („Ein Chef zum Verlieben“) überzeugt mit seiner typisch chaotischen Art zwischen überheblicher Arroganz und charmanter Liebenswürdigkeit. Marisa Tomei („Crazy, Stupid, Love“) bietet dem rechthaberischen Drehbuchautor als engagierte Studentin Parole und schafft es, ihn mit ihrer offenen Ehrlichkeit zu berühren und gleichzeitig zum Umdenken zu animieren. Als Nebenfiguren unterhalten unter anderem Allison Janney („American Beauty“) als Jane Austen Expertin, Bella Heathcote („Dark Shadows“) als ambitionierte Studentin sowie J.K. Simmons („Spider-Man“) als verweichlichter Dekan.

Fazit: Humorvolle Liebeskomödie über einen Neuanfang, der sich als großes Glück erweist. Trotz vorhersehbarer Story schaffen es die Hauptdarsteller mit ihrem Gespür für den richtigen Moment, amüsante Situationen zu schaffen. Marisa Tomei und Hugh Grant harmonieren, weil sie sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebenserfahrungen bestens ergänzen. Kurzweilige und sehenswerte Kinounterhaltung für den Mädelsabend oder das Date mit dem Partner.

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Bilder © Constantin Film