Warm Bodies

Warm Bodies (2013), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Horror / Thriller / Romanze
Kinostart Deutschland: - Verleih: Concorde Filmverleih GmbH

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Warm Bodies Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Die Untoten beherrschen das Land, und er ist einer von ihnen: Zombie R (Nicholas Hoult) bewegt sich durch ein post-apokalyptisches Amerika der kollabierten Hochhäuser, verrosteten Autowracks und zerstörten Highways. R hat es vor allem auf eines abgesehen: auf die Gehirne der noch verbliebenen Menschen. Die Erinnerungen, die diese in sich bergen, sind sein Lebenselixier und erinnern ihn an das, was er auch einmal war: ein Mensch. Nachdem er eines Tages das Gehirn eines jungen Mannes verspeist hat, ändert sich sein Leben schlagartig. R wird überwältigt von Liebesgefühlen zu Julie (Teresa Palmer), der Freundin des Toten, und entbrennt in heißer Leidenschaft für sie. Dass er nicht sprechen kann, macht eine Kommunikation mit seinem menschlichen Schwarm nicht leicht, aber für ihre Rettung vor seinen Artgenossen braucht er auch nicht viele Worte. Es gelingt ihm, Julie vor dem schon sicheren Tod zu bewahren und sie in sein Versteck zu bringen. Im Zusammensein mit ihr wird R zunehmend menschlicher und probiert sich sogar in Zombie-untypischen Aktivitäten aus, dem Autofahren zum Beispiel. Als Julie jedoch eines Tages aus dem gemeinsamen Lager verschwindet, folgt R ihr - ins Citi Stadium, die größte noch existierende Menschen-Kolonie...

Nicholas Hoult, Teresa Palmer und John Malkovich | mehr Cast & Crew


Warm Bodies - Trailer




DVD und Blu-ray | Warm Bodies

Blu-ray
Warm Bodies Warm Bodies
Blu-ray Start:
11.07.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 98 min.
DVD
Warm Bodies Warm Bodies
DVD Start:
11.07.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik

Filmkritik Warm Bodies

Filmwertung: | 10/10


Im klassischen Zombie-Horror-Film à la „Dawn of the Dead“ (Regie: Romero, 197?) wird dem Zombie jegliche Fähigkeit zum Denken abgesprochen und sie werden auf ihren Hunger reduziert. Der Film „Warm Bodies“ (Originaltitel: „Warm Bodies“, USA, 2013) von dem Regisseur Jonathan Levine erzählt die Geschichte aus der Sicht eines Zombies, der zwar immer noch großen Hunger verspürt, aber auch Gedanken besitzt und Fühlen kann.

Der Zombie R (Nicholas Hoult) – an seinen vollständigen Namen kann er sich nicht mehr erinnern – verbringt mit seinen Zombiekollegen die meiste Zeit auf einem nicht benutzbaren Flughafen. Manchmal machen sie, um ihren Hunger zu stillen, einen Ausflug in die Stadt. Bei einer dieser Unternehmungen treffen sie auf eine Gruppe junger Leute, die auf Vorratsuche sind. Nachdem R das Gehirn eines Jungen namens Perry (Dave Franco) gegessen hat, verliebt er sich in dessen Freundin Julie (Teresa Palmer). Kurzer Hand entführt er sie und die beiden verbringen einige Tage miteinander, bis die „Knochen“ - eine Gruppe von Zombies, die keine menschlichen Zügen mehr besitzen - auf Julie aufmerksam werden. Daraufhin flieht sie, um in die sichere Zone zu gelangen., die von ihrem Vater, dem General Grigio (John Malkovich) geführt wird.

An dem neuen Film von dem Regisseur Jonathan Levine („50/50 – Freunde fürs (Über-)Leben“ (2011) und „All the Boys love Mandy Lane“ (2006)), der auch das Drehbuch schrieb, stimmt einfach alles. Nach der Romanvorlage von Isaac Marion, der 2010 diese Geschichte als sein Erstlingswerk veröffentlichte, ist dem Filmemacher die perfekte Mischung aus Zombiefilm, Komödie und Liebesgeschichte gelungen. Den ganzen Film über, können wir im Off-Kommentar die Gedanken von R hören, die ihm Menschlichkeit verleihen. Der Off-Kommentar sowie die Dialoge bestechen durch eine ordentliche Portion Humor. Die Liebesgeschichte, die lose an „Romeo und Julia“ erinnert, ist in einen authentisch wirkenden post-apokalyptischen Rahmen eingebettet. Gedreht wurde in Montreal, wo der Produktionsdesigner Martin Whist (Super 8 (2011), Cloverfield (2008)) die perfekten Drehorte fand und eine eindrückliche Atmosphäre erzeugen konnte. Das Gesamtbild des Films, von der Ausstattung bis zur Musik, ist stimmig und kann den Zuschauer an die Geschichte fesseln. „Warm Bodies“ ist vor allem eine sehr gute Komödie, welche in einem ungewöhnlichen Rahmen angesiedelt ist. Wie die Filme “Zombieland“ (2009) und „Shaun of the Dead“ (2004) schafft es auch dieser Film, das klassische Genre aufzulockern und verleiht dem Zombie-Horrorfilm mit seiner Liebesgeschichte eine neue Dimension.
Bei der Besetzung haben die Filmemacher ebenfalls nichts falsch gemacht. Nicholas Hoult verleiht der Zombiefigur die perfekte Mischung aus Menschlichkeit und Untotsein. Er überzeugt als hungriges „Monster“ ebenso wie als potentieller neuer Freund Julies. Bis in die Nebenrollen mit Schauspielern wie John Malkovich, Dave Franco, Rob Corddry und Analeigh Tipton ist der Film hervorragend besetzt.

Fazit: „Warm Bodies“ ist ein gelungener und liebenswerter Film, der nicht nur eingefleischte Fans des Genres ansprechen wird. Der Film besitzt das Potenzial, das Zombiegenre mit neuen Ideen zu erweitern und ein Meilenstein der Horrorfilmgeschichte zu werden.

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Bilder © Concorde Filmverleih GmbH