Upside Down

Upside Down (2012), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Fantasy / Romanze / 3D
Kinostart Deutschland: - Verleih: Concorde Filmverleih GmbH

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Upside Down Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Adam (Jim Sturgess) ist ein scheinbar normaler junger Mann, der bescheiden lebt und Tag für Tag versucht, über die Runden zu kommen. Doch er existiert in einem Universum jenseits unserer Vorstellungskraft. Adam ist leicht romantisch veranlagt und so hält er an der Erinnerung an ein Mädchen, das er einst als kleiner Junge getroffen hat, fest. Doch Eden (Kirsten Dunst) stammt aus einer anderen Welt - ein umgekehrter und wohlhabender Kosmos mit seiner eigenen Schwerkraft. Dieser liegt direkt über seiner eigenen Welt und ist unerreichbar für ihn. Und jeder Kontakt zu Eden ein Tabu, da der Kontakt zwischen den Bewohnern beider Erden von der Regierung strengstens untersagt ist. Doch als Adam eines Tages die erwachsene Eden im Fernsehen sieht, ist er entschlossen, sie zurück zu bekommen. Adam und Eden treffen sich heimlich wieder, aus einer kindlichen Liebelei entwickelt sich eine unerlaubte Liebe. Adam beschließt, irgendwie endgültig in Edens Welt zu gelangen. Und weder die Gesetze der Schwerkraft, noch die Gesetze der Welt können ihn aufhalten...

Kirsten Dunst, Jim Sturgess und Timothy Spall | mehr Cast & Crew


Upside Down - Trailer


UPSIDE DOWN Trailer deutsch/german


DVD und Blu-ray | Upside Down

Blu-ray
Upside Down Upside Down
Blu-ray Start:
16.01.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 108 min.
Upside Down (3D Blu-ray) Upside Down (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
16.01.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 108 min.
DVD
Upside Down Upside Down
DVD Start:
16.01.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 104 min.

zur DVD Kritik

Filmkritik Upside Down

Filmwertung: | 5/10


„Ein Fisch und ein Vogel können sich lieben, doch wo werden die Beiden leben?“ In der Liebesromanze von „Auf Immer und Ewig“ bekam Drew Barrymore einen Satz Flügel gebaut, um die Hürden ihrer Liebe zu umgehen. In „Upside Down“ sind dazu jedoch mehrere Gewichte nötig, damit die Liebenden Adam und Eden zueinander finden.
Das Problem der Beiden ist, dass sie nicht nur aus verschiedenen gesellschaftlichen Klassen kommen, sondern aus verschiedenen Welten – sprich von verschiedenen Planeten. Eden (wie ihr Name schon vermuten lässt) lebt in der paradiesischen „oberen Welt“ und Adam in der ärmlichen „unteren Welt“. Beide Welten haben ihre eigene Schwerkraft, wodurch es keinen der jeweiligen Bewohner vergönnt ist, in die andere Welt überzutreten. Doch Eden (Kirsten Dunst, „Spiderman“) und Adam (Jim Sturgess, „21“) haben sich als Kinder dennoch unter besonderen Umständen kennengelernt und verliebt. Nun versuchen sie verschiedene Schicksalsschläge zu überstehen und die Hürden ihrer Gesellschaft zu überwinden, um zueinander zu finden und ein gemeinsames Leben zu führen.

Das Konzept und der Trailer schüren schon große Erwartungen. Die Idee zweier Welten die so dicht und doch so fern zueinander stehen und eine Liebesgeschichte die daraus resultiert, sind eigentlich ein sehr guter Grundstein für einen tollen Film und auch wenn der Film visuell wirklich beeindruckend ist, lässt die Story an sich sehr zu wünschen übrig.

Die Kulisse der Welten, welche so dicht umeinander kreisen, dass die Berge sich fast berühren und ein Wolkenkratzer beide Welten verbindet, ist wunderschön gestaltet und lädt zum Träumen ein. Die einsamen Momente in den Bergen, wo Wolken einen umspielen und die Sonne strahlt, sind toll animiert. Auch die paradiesische Oberwelt lässt nicht zu wünschen übrig. Man merkt, dass ein sehr visueller Mensch am Werk war. Denn Juan Solanas ist nicht nur für die Regie, sondern auch für das Drehbuch verantwortlich. Da er selbst als Fotograf gearbeitet hat, hat er auch viel Wert auf das visuelle genommen und hat sich in der Animation und Bildsprache nicht lumpen lassen. Die Idee mit der doppelten Schwerkraft wird sehr amüsant, wenn auch leider etwas unlogisch eingesetzt, doch kombiniert mit Schauspielern – wie Timothy Spall (Peter Pettigrew von „Harry Potter“), der wie eine Ballerina umher tanzt, lockert die sonst eher faden Geschichte wirklich auf.

Da es visuell die ganze Zeit drunter und drüber geht, ist es nicht verwunderlich, wenn die Story dem nacheifert. Über die Logik des Geschehenen lässt sich noch hinwegsehen, doch die eigentliche Handlung der Geschichte lässt sich meist nur erahnen. Die Liebe der beiden wird oft nur tangiert und die Romanze die á la Romeo und Julia konzipiert ist, ist zwar niedlich, besonders da Jim Sturgess einfach sehr charismatisch dargestellt wird, doch leider muss er den Großteil der Lovestory allein übernehmen. Der Film erzählt eine ganze Geschichte mit Andeutungen, eher schlechten Dialogen und Spielereien. Ob es nur eine Anlehnung an die Bibel ist und damit beabsichtigt, dass alles sehr züchtig einhergeht - man weiß es nicht. Als Zuschauer ist man jedoch mehr enttäuscht über den Story Verlauf, als mitgerissen. Genauso die politischen Anspielungen, welche vielmehr ausgebaut werden könnten, werden komplett vernachlässigt und bleiben im Raum stehen. Die revolutionäre Liebe der Beiden, die die Welt verändern soll, bleibt am Schluss mit dem Satz: „Unsere Liebe wird für alle Ewigkeit den Lauf der Historie ändern.“ sehr vage und man kann sich den Rest nur ausmalen.

Fazit: Die Grundidee des Films verspricht eine bezaubernde und surreale Liebesbeziehung, welche auf kompletter Spielfilmlänge, doch sehr ermüdend ist. Für rein visuelle Menschen helfen die atemberaubenden Bilder, vielleicht über die fehlende Story hinweg.

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Bilder © Concorde Filmverleih GmbH