Tracers

Tracers (2014), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Action
Kinostart Deutschland: - Verleih: Senator Filmverleih

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erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Blitzschnell und ungeachtet aller Hindernisse rast Cam (Taylor Lautner) als Fahrradkurier durch die Straßen New Yorks. Die kennt er wie seine Westentasche, doch das hat ihn nicht daran gehindert, ein wenig auf die schiefe Bahn zu geraten. Nicht nur muss er bei einem Kumpel in der Garage pennen, sondern vor allem schuldet er den falschen Leuten jede Menge Geld – und die lassen nicht locker. Er muss das Problem irgendwie lösen und denkt erst einmal an verschwinden. Jedoch stößt er mit der taffen Nikki (Marie Avgeropoulos) zusammen und es ändert sich alles. Die verführerische Unbekannte nimmt ihn mit in ihre Welt der Parkour-Läufer und Gauner. Hier hat der undurchschaubare Bandenchef Miller (Adam Rayner) das Sagen. Cam ist fasziniert von der Freiheit des Parkour, vom scheinbar leicht verdienten Geld und den ihm bisher unbekannten Seiten der Stadt, die er mit seinen neuen Freunden erkundet. Doch es dauert nicht lange, bis aus dem vermeintlichen Spiel gefährlicher Ernst wird und Cam erkennt, dass es aus dieser Welt für ihn und Nikki kein Entkommen zu geben scheint.

Taylor Lautner, Marie Avgeropoulos und Adam Rayner | mehr Cast & Crew


Tracers - Trailer


Tracers - Trailer


DVD und Blu-ray | Tracers

Blu-ray
Tracers Tracers
Blu-ray Start:
09.10.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 93 min.
DVD
Tracers Tracers
DVD Start:
09.10.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 89 min.

Filmkritik Tracers

Filmwertung: | 6/10


Cam (Taylor Lautner) ist ein Fahrrad-Kurier in New York mit einer bewegten Vergangenheit. Er liefert seine Pakete immer in der vorgesehenen Zeit ab. Bis eines Tages die Parkour-Läuferin Nikki (Marie Avgeropoulos) seinen Weg kreuzt und ein Verkehrschaos verursacht. Cam kann nicht mehr schnell genug stoppen, fährt in einen Wagen rein und landet auf Nikki. Er ist nur leicht verletzt, sein Bike jedoch defekt. Nikki entschuldigt sich, flieht jedoch, als die Polizei kommt. Cam kann nicht mehr arbeiten, bis Nikki ihm anonym ein Bike Y>schenkt. Doch Cam weiß, von wem es ist und sucht sie. Er schließt sich ihrer Clique um ihren Bruder Dylan (Rafi Gavron) und Anführer Miller (Adam Rayner) an. Worauf hat er sich da eingelassen?

Der Actionfilm von Regisseur Daniel Benmayor (Bruc - Napoleons blutige Niederlage, Paintball) handelt von der Extremsportart Parkour und spielt in New York. Der Film wurde bereits im Sommer 2013 im „Big Apple“ gedreht. Insgesamt kann man festhalten, dass die Geschichte solide umgesetzt ist. Vor allem die exzellenten Choreographien können immer wieder beeindrucken. Hier erkennt man, dass viele Parkour-Läufer und Stuntleute mitspielen, weshalb die Stunts glaubwürdig und atemberaubend cool erscheinen. Man bekommt als Zuschauer wirklich Lust, Parkour einmal selbst auszuprobieren und die Grenzen seines Körpers auszuloten. Das liegt auch daran, dass der frühere Werbefilmer Benmayor die Darstellung der Extremsportart sehr positiv gestaltet. So ist der Film ein - hinter all der Action und bei all den Stunts - auch und vor allem eine Werbung für die aus Frankreich stammende Trendsportart. Das stört allerdings selten. Denn das Parkour sehr gefährlich sein kann, ist augenscheinlich. Der Film hat das Problem, dass er stellenweise stark an „Premium Rush“ erinnert, der in vielen Kategorien besser war, als das Werk von Benmayor. Vor allem die Storyline war in dem Fahrradkurier-Film mit dem schauspielerisch deutlich reiferen Joseph Gordon-Levitt besser, als hier in „Tracers“. Denn in „Tracers“ gibt es auch einige Lücken und Logikfehler in der Storyführung. Da diese sich aber noch im erträglichen Rahmen bewegen, kann man darüber hinwegsehen und sich an all der temporeichen Action erfreuen. Das geht allerdings nur, wenn man sich nicht von der störenden, sehr unruhigen und teilweise unübersichtlichen Kameraführung aus dem Film katapultieren lässt. Das ist aber beinahe unmöglich. Hier geht viel Atmosphäre verloren. Die urbanen Locations wurden hingegen sehr gut und passend ausgesucht, auch die solide Musikuntermalung kann überzeugen.

Der Cast hat mit Taylor Lautner (Jacob Black in „Twillight“, Kindsköpfe 2, Valentinstag) ein Zugpferd zu bieten. Der 23-Jährige stellt einmal mehr unter Beweis, wie fit er körperlich ist. Die meisten seiner Stunts hat der ehemalige Junioren-Karate-Weltmeister selbst gemacht.
Der Rest besteht aus weitgehend unbekannten Schauspielern. Marie Avgeropoulos (Percy Jackson - Diebe im Olymp, 50/50 - Freunde fürs (Über)leben, Hunt to Kill) und Rafi Gavron (Snitch - Ein riskanter Deal, Celeste & Jesse, Tintenherz) könnten Filmfans noch am ehesten ein Begriff sein. Die anderen Darsteller setzen sich vornehmlich aus Stuntleuten und Parkour-Cracks zusammen. Deshalb ist der Film schauspielerisch nicht überragend, aufgrund der physischen Komponente aber insgesamt annehmbar.


Fazit:
Solider Actionfilm mit exzellent choreographierten Stunts und einer störenden, unruhigen Kameraführung. Die Geschichte hat einige Lücken, da das Hauptaugenmerk auf der Action liegt und die Trendsportart Parkour möglichst gut beworben werden soll.
by

Bilder © Senator Filmverleih