Tinkerbell und die Piratenfee

The Pirate Fairy (2014), USA
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Animation / Familie
Kinostart Deutschland: - Verleih: Walt Disney

Tinkerbell und die Piratenfee Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Als eine missverstandene Fee namens Zarina den wichtigen Feenstaub aus dem Tal der Feen stiehlt und fortfliegt, um sich mit den Skull Rock Piraten zu verbünden, müssen sich Tinkerbell und ihre Freunde auf das größte Abenteuer ihres Lebens begeben, um den Feenstaub zurück an seinen rechtmäßigen Platz zu bringen. Doch während ihrer Jagd auf Zarina wird Tinkerbells Welt plötzlich auf den Kopf gestellt, denn sie und ihre Freundinnen stellen fest, dass ihre jeweiligen Talente vertauscht wurden und sie in einem Rennen gegen die Zeit den Feenstaub zurückholen müssen, um das Tal der Feen zu retten. Unter der Regie von Peggy Holmes („Das Geheimnis der Feenflügel“) nimmt "Tinkerbell und die Piratenfee" im Sommer 2014 Kurs auf die deutschen Kinoleinwände und setzt die Segel, um das spannendste Disney Feen Abenteuer aller Zeiten zu werden.



DVD und Blu-ray | Tinkerbell und die Piratenfee

Blu-ray
Tinkerbell und die Piratenfee Tinkerbell und die Piratenfee
Blu-ray Start:
16.10.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 78 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Tinkerbell und die Piratenfee Tinkerbell und die Piratenfee
DVD Start:
16.10.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 75 min.

Filmkritik Tinkerbell und die Piratenfee

Filmwertung: | 7/10


Im Jahr 1953 wurde die kleine Fee Tinkerbell als beste Freundin von „Peter Pan“ im gleichnamigen Disney Zeichentrickfilm bekannt. Nachdem es zwischenzeitlich sehr ruhig um die kleine Fee im grünen Blattkleidchen wurde, hat sich Disney seit 2008 der Vorgeschichte der vorwitzigen Waldbewohnerin und ihren Freunden gewidmet. Nachdem der Zuschauer in „Tinkerbell“ (2008) in die Welt der Feen eingeführt wurde, erlebt er mit den Figuren in „Die Suche nach dem verlorenen Schatz“ (2009), „Ein Sommer voller Abenteuer“ (2010) und „Das Geheimnis der Feenflügel“ amüsante Abenteuer. Nun treffen Tinkerbell und ihre Freundinnen in dem fünften eigenständigen Film, erstmals auf Captain Hook.

Mit „Tinkerbell und die Piratenfee“ ist Disney erneut ein zauberhaftes Animationswerk gelungen, an dem kleine und große Kinobesucher ihre Freude haben werden. Regisseurin Peggy Holmes („Das Geheimnis der Feenflügel“) lockt den Zuschauer erneut in eine magische Welt, die normalerweise vor den Augen der Menschen verborgen bleibt. Phantastisch wird der Jahreszeitenverlauf der Natur bebildert, der vom dem Feenvolk geleitet wird. Jede Fee geht ihrer gewohnten Arbeit nach, doch auch unter ihnen gibt es Außenseiter, die sich für ihre Fähigkeiten und Talente mehr Anerkennung erhoffen, als ihnen zuteil wird. Fee Zarina, die ebenso wissbegierig ist wie Tinkerbell, leidet zusehends darunter im Schatten der anderen zu stehen. Sie trifft daraufhin eine Entscheidung, die ihre Zukunft und die aller Feen verändern wird. Die Drehbuchautoren Kate Kondell und Jeffrey M. Howard legen den Fokus der kindgerechten Geschichte diesmal auf die bisher unbekannte Fee Zarina, die sich ausgegrenzt fühlt. Damit wird die einstige Hauptfee Tink nur noch als Teil einer Gruppe gezeigt. Dank der neuen Perspektive ist die Geschichte an alltägliche Situationen angelehnt, die bereits die kleinen Zuschauer nachvollziehen können. Die Freundschaft, die über ungeliebte Eigenschaften hinwegsieht wird dabei ebenso in den Fokus gerückt, wie der Zusammenhalt der Freundinnen. Am Rande lassen sich wieder kleine Andeutungen auf die Originalgeschichte finden, deren Entdeckung Freude bereitet. So lernt man gemeinsam mit den Feen den Schiffsjungen James kennen, der als gefährlicher Captain Hook aus „Peter Pan“ bekannt ist. Jene Szenen freuen vor allem die Disney-Fans, die sich mit der Thematik rund um Peter Pan und seinen ewigen Kontrahenten begeistern können. Die Begegnung zwischen Mensch und Fee erlangt eine neue Ebene. Während die Feen die Sprache der Menschen verstehen, sind ihre leisen Stimmen für den Menschen nur als ein Glöckchenklingeln zu vernehmen. Lediglich James vermag das Talent zu haben, Zarina allmählich zu verstehen. Dies deutet bereits darauf hin, dass er die Fee mit anderen Augen sieht und ihr Wesen durchschaut.

Die mittlerweile bekannten Figuren und ihre tierischen Freunde sind mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Bei dem kleinen Krokodil setzen die Macher beispielsweise bewusst auf das Kindchenschema. Mit riesengroßen Augen gelingt es dem kleinen Reptil, sich sowohl in die Herzen der Feen, als auch in die der Zuschauer zu krabbeln. Der 3D-Effekt verleiht dem magischen Abenteur zusätzliches Flair. Der Flug durch die Wälder und über das Meer wirkt plastisch und dynamisch, wodurch die Geschichte sehr lebendig erscheint. Die Optik wird durch die Magie des Feenglanzes aufgewertet, dessen magische Substanz den gesamten Film in eine glitzernde Sphäre taucht. In der deutschen Fassung leihen Gabrielle Pietermann und Sängerin Yvonne Catterfeld den Feen Tinkerbell und Zarina ihre Stimmen.

Fazit: Der fünfte Disney Feen-Film reiht sich nahtlos an die Serie der vorangegangenen Geschichten ein. Liebevoll wird ein neues Abenteuer inszeniert, mit dem die Macher Liebe zu ihren Figuren beweisen und unterhaltsame Magie auf die Kinoleinwand zaubern.
by Sandy Kolbuch

Bilder © Walt Disney