Thor: The Dark Kingdom

Thor: The Dark Kingdom (2013), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Fantasy / Action
Kinostart Deutschland: - Verleih: Walt Disney

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Thor: The Dark Kingdom Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Mit einem gewaltigen Donnerschlag kehrt er zurück – der mächtige Thor (Chris Hemsworth)! Denn nicht nur die Erde, sondern alle Neun Reiche werden von einem dunklen Feind bedroht, ein Gegner, der älter ist als das Universum selbst: Malekith, der Verfluchte (Christopher Eccleston)! Der unerbittliche Herrscher der dunklen Elfen setzt alles daran, das Universum zu zerstören. Nicht einmal Thors Vater Odin (Anthony Hopkins), König von Asgard, vermag es, ihn aufzuhalten. Um Malekith zu besiegen und die Kräfte des Kosmos wieder in Einklang zu bringen, tritt Thor seine gefährlichste Reise an. Diese wird ihn mit seiner großen Liebe Jane Foster (Natalie Portman) wiedervereinen – sie wird ihn jedoch auch dazu zwingen, alles zu opfern, um die Welten zu retten…

Chris Hemsworth, Tom Hiddleston und Natalie Portman | mehr Cast & Crew


Thor: The Dark Kingdom - Trailer


Marvel - THOR - THE DARK KINGDOM - Offizieller deutscher Trailer


DVD und Blu-ray | Thor: The Dark Kingdom

Blu-ray
Thor: The Dark Kingdom Thor: The Dark Kingdom
Blu-ray Start:
20.03.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 112 min.
Thor - The Dark Kingdom - Steelbook (3D Blu-ray) (Limited Collectors Edition) Thor - The Dark Kingdom - Steelbook (3D Blu-ray) (Limited Collectors Edition)
Blu-ray Start:
20.03.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 112 min.
DVD
Thor: The Dark Kingdom Thor: The Dark Kingdom
DVD Start:
20.03.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 108 min.

zur DVD Kritik

Filmkritik Thor: The Dark Kingdom

Filmwertung: | 7/10


1962 erschien die Figur Thor von Stan Lee und Jack Kirby erstmals in dem Comic „Journey Into Misery # 83“. 2011 stürmte der Donnergott unter der Regie von Kenneth Branagh die Kinoleinwand. Nachdem er die Frostriesen mittels seines gigantischen Hammers fast ausgerottet hatte, wurde Thor (Chris Hemsworth) von seinem Vater, dem Gott Odin (Anthony Hopkins), auf die Erde verbannt. Sehr zu Freuden seines teuflischen Bruders Loki (Tom Hiddleston). Die Rückkehr ins Reich Asgards gelang, wenn Thor auch seine Freundin Jane (Natalie Portman) auf der Erde zurücklassen musste. Im Kampf gegen die dunklen Mächte schloss sich Thor in „Marvel’s the Advengers“ (2012) mit den Superhelden Captain America, Iron Man, Black Widow, Hawkeye und Hulk zusammen. Nachdem Loki im Finale gefangenen genommen und in Asgard inhaftiert wurde, setzt Regisseur Alan Taylor seine Fortsetzung „Thor – The Dark Kindom“ an.

Wie gewohnt überzeugt Marvel mit einer grandiosen Optik, die Realwelt und Fantasy gekonnt miteinander vereint. Gigantische Welten offenbaren sich dem Zuschauer, die er gemeinsam mit den Charakterfiguren betritt. Die passende Kulisse von Island, wo die nordische Sage allgegenwärtig ist, verleiht den Bildern einen ursprünglichen und gleichzeitig futuristischen Look. Riesige Flugobjekte kämpfen sich ihren Weg durch die mittelalterlich erscheinende Welt von Asgard, die zwischenzeitlich einem Märchen gleichkommt. Währenddessen plagen sich Jane und ihre Mitwissenschaftler auf der Erde, bekannt als Midgard, mit alltäglichen Problemen. Und mit jenen müssen sich dann auch einmal die Superhelden herumschlagen, wenn sie ausnahmsweise die U-Bahn für das Zurücklegen einer ganz bestimmten Strecke nutzen. Besonders jene Szenen sorgen für ein Augenzwinkern, was den Comic-Charakter des Films in gewisser Weise positiv hervorhebt. Auch einige Schlachten der heroischen Helden sind dem Ursprungsmedium geschuldet, was zwischendurch aufgesetzt erscheint, aber durchaus auch der Unterhaltung dient.

Während der erste Thor-Film durch seine düsteren Bilder überzeugt, erscheint die Fortsetzung etwas heiterer und vor allem farbenfroher. Der pointierte Dialogwitz verleiht der Handlung eine gewisse Leichtigkeit, die dennoch genügend Raum für den galaktischen Krieg mit den Dunkelelfen, allen voran Malekith (Christopher Eccleston) lässt. Der Ernst der Lage ist nicht immer bedrohlich und dennoch schwingt der Wunsch der ungleichen Brüder mit, den Krieg auf ihre Art gewinnen wollen. Doch vielmehr scheint der Konkurrenzkampf der Brüder im Fokus zu stehen, die in den zwei Vorfilmen ausführlich eingeführt wurden. Wenn sie gleichermaßen ihre dunkle Seite erforschen und daran ihre Entwicklung messen, kündigt sich bereits jetzt eine scheinbar weitere Fortsetzung an. Und auch der stetige Konflikt zwischen Göttervater Odin, erneut gespielt von Anthony Hopkins, und seiner ungleichen Söhne kann immer wieder neue Facetten der Figuren zu Tage fördern. Doch vor allem kann der Film dadurch die Balance zwischen Schauspiel und Effektkino liefern, die man von einer Marvel-Produktion erwartet. Die Hauptdarsteller werden ihren Rollen weitestgehend gerecht, auch wenn Janes dunkle Seite etwas zu schnell im Keim erstickt wird, bevor das Böse überhaupt die Chance hat sich vollends zu entfalten. Für einen Lacher am Rande sorgt auch der unerwartete Gastauftritt von Chris Evan alias Captain America, der den Bogen zu den Vorfilmen schlägt und gleichzeitig bereits auf das kommende Abenteuer des Superhelden hinweist.

Fazit: Mit „Thor – The Dark Kingdom“ liefert Marvel eine effektreiche Fortsetzung des Donnergottes, der die Tiefe der Figuren in den Vordergrund stellt. Ein opulenter Look, sowie ein gelungener Wortwitz rundet das Effektkino ab. Bei diesem Film steht der Spaß eindeutig im Vordergrund.

by

Bilder © Walt Disney