The Guard - Ein Ire sieht schwarz

The Guard (2011), Irland
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Komödie / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: Ascot Elite

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The Guard - Ein Ire sieht schwarz Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Gerry Boyle ist Polizist in einem kleinen Nest an der irischen Westküste. Er hat einen eigenartigen Sinn für Humor, eine Vorliebe für Prostituierte und eine Mutter, die im Sterben liegt. Kurz gesagt, Gerry Boyle hat einfach zu viel um die Ohren, um sich auch noch um den geheimnisvollen Toten Gedanken zu machen, der in der Ferienwohnung gefunden wurde. Ganz anders sein neuer Assistent Aidan, dem die Chancen, die so ein Gewaltverbrechen bietet, vollkommen den Kopf zu verdrehen scheinen. Die Tage der beschaulichen Ruhe sind dahin, als der FBI-Agent Wendell Everett auftaucht. Er berichtet von einem Drogentransport, der 500 Millionen Dollar wert sein soll. In den nächsten Tagen wird die heiße Fracht den Küstenstreifen erreichen. Alle sind alarmiert, und um Gerry Boyles geregelte Tagesabläufe ist es endgültig geschehen. Auf den Fahndungsfotos, die Everett herumzeigt, erkennt er sofort den Toten aus dem Ferienhaus. Kurz darauf versucht eine Prostituierte, den gestressten Kleinstadtpolizisten zu erpressen. Als dann noch die Drogendealer versuchen, ihn zu kaufen, was ihnen zuvor schon bei allen anderen Kollegen im Ort gelungen ist, erkennt der aufrechte Gerry Boyle, dass er die Dinge selbst in die Hand nehmen muss. Der Einzige, dem er dabei noch vertrauen kann, ist ausgerechnet FBI-Agent Everett. Für einen westirischen Kleinstadtpolizisten ist das der denkbar schwierigste Partner.

Brendan Gleeson, Don Cheadle und Mark Strong | mehr Cast & Crew


The Guard - Ein Ire sieht schwarz - Trailer




DVD und Blu-ray | The Guard - Ein Ire sieht schwarz

Blu-ray
The Guard - Ein Ire sieht schwarz The Guard - Ein Ire sieht schwarz
Blu-ray Start:
23.03.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.
DVD
The Guard - Ein Ire sieht schwarz The Guard - Ein Ire sieht schwarz
DVD Start:
23.03.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

Filmkritik The Guard - Ein Ire sieht schwarz

Filmwertung: | 9/10


Sergeant Gerry Boyle (Brendan Gleeson) ist ein Kleinstadtpolizist an der Westküste Irlands. Sein Sinn für Humor ist fragwürdig, er hat eine große Vorliebe für Prostituierte und seine über alles geliebte Mutter liegt im Sterben. Er tritt seinem Job mit viel Zynismus gegenüber, was besonders gut zum Ausdruck kommt, als man ihm einen Assistenten Namens Aiden McBride zuteilt, der ganz im Gegensatz zu Boyle vollkommen fasziniert von der Arbeit als Polizist ist. Gemeinsam sollen sie in einem Mordfall ermitteln, der so einige Fragen offen lässt.
Wenige Tage später taucht plötzlich der FBI Agent Wendell Everett (Don Cheadle) auf, welcher auf der Spur einer Drogenschmugglerbande ist, die mit samt ihrer 500 Millionen Dollar schweren Fracht bald an der irischen Westküste andocken sollen. Somit sind die ruhigen Tage des Gerry Boyle auch vorbei. Als Everett die Fahndungsfotos der Drogendealer herumzeigt, erkennt Boyle sofort auf einem Foto den Toten in dessen Mordfall er ermittelt.
Als sein Kollege Aiden eines Nachts auch noch spurlos verschwindet wird der Kleinstadtpolizist langsam unruhig. Zu allem Überfluss muss er auch bald darauf feststellen, dass alle seine Kollegen von den 3 Dealern bestochen wurden, damit die Verfolgung erfolglos bleibt. Letztendlich hat er keine andere Wahl, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Nachdem er auch langsam mit dem FBI Agent warm geworden ist und ihn als vertrauenswürdig eingestuft hat, rottet er sich mit ihm zusammen um sich auf die Spur von Francis Sheehy (Liam Cunningham), Liam O'Leary (David Wilmot) und Clive Cornell (Mark Strong) zu machen. Allerdings muss Agent Wendell Everett schnell feststellen, dass sich Boyles Methoden in Punkto Verbrechensbekämpfung deutlich davon unterscheiden, wie er sie eigentlich kennt.

Kritik:
Phänomenal! Mit diesem Werk hat Regisseur John Michael McDonagh (The Second Death, Ned Kelly) alles richtig gemacht! Die Besetzung passt wie die Faust aufs Auge und man bekommt den besten schwarzen Humor serviert, den man überhaupt bestellen kann. Die Dialoge sind großartig (und vor allem gekennzeichnet durch das, „Departed“-like, sehr häufige vorkommen von Schimpfwörtern), die Story ist geradlinig und spannend und die Schauspieler sind so überzeugend, dass man 96 Minuten lang wie gebannt auf die Leinwand starren muss. Lediglich einen Minuspunkt bekommt das Werk dafür, dass es für heutige Verhältnisse nicht ganz Kinotauglich ist. Vermutlich sind die etwas blasseren Farben und die relativ simple Machart sogar beabsichtigt. Trotzdem wäre es durchaus ausreichend, den Film einfach später auf DVD zu kaufen. Wer aber seine Filme lieber auf großer Leinwand und in Dolby Digital sieht bzw. hört und dabei den Kostenpunkt außer Acht lässt, dem sei gesagt: Unbedingt anschauen!

Brandon Gleeson (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1, Brügge sehen... und sterben?) als Sergeant Gerry Boyle geht in seiner Rolle förmlich auf, während das „Trio Infernale“ – zusammengesetzt aus Mark Strong (Kick-Ass, Robin Hood), Liam Cunningham (Kampf der Titanen, Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers) und David Wilmot (King Arthur, Intermission) – genau den richtigen Mix aus Gewalt, Boshaftigkeit, Gerissenheit und schwarzen Humor mit einfließen lässt. Don Cheadle (Iron Man 2, Ocean's Twelve) spielt als FBI Agent hier den Gegenpol zu Sergeant Boyle. Die beiden sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und doch funktionieren sie perfekt zusammen, was „The Guard“ auch gleichzeitig eine große Sympathie einspielt.

The Guard: Ein Film, der so abgebrüht ist, dass man wirklich ein Fan des schwarzen Humors sein sollte. Aber auch so genial, dass man einfach riesigen Spaß daran haben wird!

Fazit: Fucking awesome!

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Bilder © Ascot Elite