The Expendables 3

The Expendables 3 (2014), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Action / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: Splendid

The Expendables 3 Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Barney Ross (Sylvester Stallone), Lee Christmas (Jason Statham) und der Rest des Expendables Teams treffen bei ihrem neuen Einsatz auf Conrad Stonebanks (Mel Gibson). Einst Barneys rechte Hand bei der Gründung der Expendables, hat sich Stonebanks zu einem skrupellosen Waffenhändler und somit zu einem Gegner der Gruppe gewandelt. Stonebanks seinerseits hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Expendables zu zerschlagen – aber Barney hat andere Pläne. Er entscheidet sich, junges Blut und moderne Waffen ins Spiel zu bringen. Der persönliche und finale Kampf der beiden Kontrahenten wird zu einem Kampf zwischen Jung und Alt, High-Tech und Old-School…

Sylvester Stallone, Jason Statham und Jet Li | mehr Cast & Crew


DVD und Blu-ray | The Expendables 3

Blu-ray
The Expendables 3 - A Mans Job The Expendables 3 - A Mans Job
Blu-ray Start:
22.12.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 127 min.
The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut) The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut)
Blu-ray Start:
22.12.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 132 min.

zur Blu-ray Kritik
The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut) (Limited Hero Pack) The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut) (Limited Hero Pack)
Blu-ray Start:
22.12.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 132 min.
The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut) (Limited Steelbook) The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut) (Limited Steelbook)
Blu-ray Start:
22.12.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 132 min.
DVD
The Expendables 3 - A Mans Job The Expendables 3 - A Mans Job
DVD Start:
22.12.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 122 min.
The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut) The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut)
DVD Start:
22.12.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 127 min.
The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut) (Limited Hero Pack) The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut) (Limited Hero Pack)
DVD Start:
22.12.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 127 min.
The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut) (Limited Steelbook) The Expendables 3 - A Mans Job (Extended Directors Cut) (Limited Steelbook)
DVD Start:
22.12.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 127 min.

Filmkritik The Expendables 3

Filmwertung: | 5/10


Die meisten Filmemacher hegen den Wunsch, einen erfolgreichen Actionfilm um eine Fortsetzung zu ergänzen, auch wenn sie Gefahr laufen nur einen minderwertigen Abklatsch des Vorfilms zu liefern. Glückt die Fortsetzung, streben einige Regisseure und Produzenten dazu, dass Franchise noch weiter auszuführen. Bei einigen Werken wie „Fast & Furious“ mag dies zweifelsfrei funktionieren. Doch nicht jedes Franchise hat die Garantie zum Erfolg gepachtet und selbst alteingesessene Actionhelden sind nicht vor einem tiefen Fall gefeilt.
2010 konnte Sylvester Stallone konnte mit „The Expendables“ punkten, als er das Actionkino der 80er Jahre mit namhaften Darstellern neu belebte. Auch die Fortsetzung „The Expendables 2“ von 2012 sorgte für actionhaltige Kinounterhaltung, die mit einer großen Portion Humor daher kam. Die Erwartungen an den dritten Teil sind somit groß. Doch bereits nach den ersten Filmminuten trifft einem die ernüchternde Erkenntnis, dass der Film nicht wie erwartet größer, besser und actionreicher ist, sondern das genaue Gegenteil der Fall ist.

Patrick Hughes („Red Hill“), der diesmal Platz auf dem Regiestuhl nahm, liefert eine recht schwache Leistung ab. Mit Arnold Schwarzenegger („Der Terminator“), Sylvester Stallone („Rocky“), Dolph Lundgren („Universal Soldier“) und Jason Statham („Homefront“) kehrt das unschlagbares Team zurück auf die Kinoleinwand. Erneut dreht sich bei ihnen alles um Rache, die in ersten Sequenzen von Gegner Corad Stonebanks (Mel Gibson) geweckt wird. Schnell kommt es zu einer blutigen Auseinandersetzung, die jedoch keine unerwarteten Wendungen bereit hält. Die Dramaturgie ist auf ein Minimum reduziert. Die Sequenzen ufern in übertriebener Action aus, die diesmal kaum Zeit zur freien Entfaltung der einzelnen Figuren lässt. Lediglich Antonio Banderas („Machete Kills“) tritt einige Male in den Vordergrund, um mit seinem stetigen Geplapper den Teamkollegen und den Zuschauern gleichermaßen die Nerven zu rauben. Auch Wesley Snipes kann als befreiter Häftling wenigstens in den Eingangssequenzen mit etwas Humor glänzen. Der sichtlich gealterte Harrison Ford („Krieg der Sterne“) hingegen fällt mit seiner Darstellung fast schon negativ ins Auge. Beinahe scheint es so, als ob die alteingesessene Actionhelden-Riege nun durch eine jüngere Generation abgelöst werden soll. Ob damit ein jüngeres Zielpublikum angesprochen werden kann ist fraglich, ebenso die Integrierung der jungen Helden in die Handlung. Schräge Gags, die selbstironisch auf die Kosten der Ü50-Elite gehen, sind spärlich gesät und sorgen nur am Rande für humorvolle Unterhaltung. Die Generationen spielen gegeneinander an, anstatt sich sinnvoll zu ergänzen, sodass viele der Wortwitze auf der Strecke bleiben
Im Mittelteil schleichen sich bei der Zusammenstellung des Teams Längen ein, die selbst durch die souveränen Darsteller nicht aufgefangen werden können. Wer leicht ermüdet das Kino besucht, läuft bei jenen Szenen ernsthaft Gefahr einzuschlafen. Erst die zum Ende hin anschwellende Lautstärke der wiederum rasanten Actionszenen schafft es, das schlaftrunkene Publikum wieder aufzuwecken. Mit Panzern und Hubschraubern geht es ordentlich zur Sache und fordert die Darsteller noch einmal.
Alles in allem ist die zweite Fortsetzung der schwächste Teil des Franchise. Die Darsteller verkümmern in ihren blass gezeichneten Figuren und die Handlung gibt kaum spannende Szenen Preis, die das Publikum in Atem hält. Gegen Ende wird die Action durch rasante Aktionen angezogen. Doch auch hier gibt es kaum Szenen, die man nicht schon irgendwo mal in einem anderen Genrefilm gesehen hat. Zudem fehlt es dem dritten Teil einfach an Humor, der bisher neben den Actionszenen für das Franchise ausschlaggebend war.

Fazit: Enttäuschende Fortsetzung des Action-Franchise. Die altbekannten Darsteller werden zusehends durch junge Kollegen ersetzt, die sich zwar in das Genre einfügen, aber bei weitem nicht den einstigen Humor tragen können.

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Bilder © Splendid