The Expendables

The Expendables (2010), USA
Laufzeit: - FSK: 18 - Genre: Action
Kinostart Deutschland: - Verleih: Splendid

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The Expendables Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Der kaltblütige, emotionslose Barney Ross (SYLVESTER STALLONE) hat nichts zu verlieren: Er ist der Anführer, das Gehirn und der Stratege der Gruppe, die in der Grauzone zwischen Recht und Kriminalität unverbrüchlich zusammenhält. Es gibt nur wenig, was ihm wichtig ist: sein Truck, sein Wasserflugzeug und sein Team loyaler moderner Kämpfer. Als echter Zyniker beschreibt Barney sich als „Reinigungsmittel für hartnäckige Flecken“. Zu seinem Team zählen der ehemalige SAS-Messerexperte Lee Christmas (JASON STATHAM); der Nahkampfspezialist Yin Yang (JET LI); der auf Feuerwaffen spezialisierte Hale Caesar (TERRY CREWS), der Barney seit zehn Jahren kennt; der Sprengstoff-Experte Toll Road (RANDY COUTURE), der als Intellektueller der Gruppe bezeichnet wird; sowie der Kriegsveteran und Scharfschütze Gunnar Jensen (DOLPH LUNDGREN), der sich mit sehr persönlichen Problemen herumschlägt.

Der geheimnisvolle Church bietet Barney einen Job an, den alle anderen bereits abgelehnt haben – für Barney und sein Team von Expendables sieht der Auftrag zunächst wie eine Routine-Mission aus: Sie sollen den mörderischen Diktator General Garza (DAVID ZAYAS) im kleinen Inselstaat Vilena stürzen und damit das Volk aus jahrelanger Schreckensherrschaft befreien. Auf einem Erkundungstrip in Vilena treffen sich Barney und Christmas mit ihrer Kontaktperson, der Widerstandskämpferin Sandra (GISELLE ITIE), die aber etwas zu verbergen hat. Sie erfahren, wer ihre tatsächlichen Gegner sind: der skrupellose Ex-CIA-Agent James Monroe (ERIC ROBERTS) und sein Mann fürs Grobe, Paine (STEVE AUSTIN). Als die Mission aus dem Ruder läuft, müssen Barney und Christmas Sandra zurücklassen – was ihr Todesurteil bedeuten könnte.

Barney kann sein eigenes Versagen nicht akzeptieren und überredet das Team zu einem weiteren Trip nach Vilena, um die Geisel zu befreien und den Auftrag zu Ende zu bringen. Vielleicht rettet er so nicht nur Sandra, sondern auch sich selbst.


Sylvester Stallone, Jason Statham und Jet Li | mehr Cast & Crew


DVD und Blu-ray | The Expendables

Blu-ray
The Expendables The Expendables
Blu-ray Start:
28.01.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.
The Expendables - Hero Pack The Expendables - Hero Pack
Blu-ray Start:
28.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 104 min.
The Expendables (Limited Special Edition, Steelbook) The Expendables (Limited Special Edition, Steelbook)
Blu-ray Start:
28.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 104 min.
The Expendables (Special Edition, Softbox) The Expendables (Special Edition, Softbox)
Blu-ray Start:
28.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 104 min.
DVD
The Expendables The Expendables
DVD Start:
28.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 100 min.
The Expendables - Hero Pack The Expendables - Hero Pack
DVD Start:
28.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 100 min.
The Expendables (Steelbook) The Expendables (Steelbook)
DVD Start:
28.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 100 min.
The Expendables - Special Edition The Expendables - Special Edition
DVD Start:
28.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 100 min.

Filmkritik The Expendables

Filmwertung: | 9/10


Sylvester Stallone ruft die ältere und neuere Action-Garde, fast alle kommen und sprengen die Leinwand! „The Expendables“ ist einer der besten Action-Filme der letzten Jahre, hat aber auch seine Schwächen! Am Ende bringt uns dieser Film endlich Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis vereint in einer Szene, leider viel zu kurz!
Vorab, ich bin ein Stallone Fan seit ich den ersten Teil von „Rambo“ 1983 gesehen habe und werde diese Kritik so objektiv wie möglich angehen, bevor, mein Fan-Herz in die Subjektive Zone zurückkehrt! Nicht alles was Sylvester Stallone („Rocky Balboa“) in der Vergangenheit gemacht hat ist toll gewesen und ich bin kritisch genug um die Spreu vom Weizen zu trennen. Als Cineast der ich bin, liebe ich Monumental- und Sci-Fi-Filme, das Asia-, Drama-, oder Arthouse-Kino genauso, wie einen guten Action-Film, bewerte aber nur das Genre für sich.
„The Expendables“ ist kein „Inception“ aber er versucht auch zu keinem Zeitpunkt mehr zu sein, als ein „Ich hau dir was auf die Mütze und habe Spaß dabei“ Action-Film!
Nun Zur Film-Story:

Barney Ross (Sylvester Stallone) ist der Anführer einer kleinen Söldner-Gruppe die sich selbst „The Expendables“ nennen und ihr Geld mit riskanten Jobs verdienen. Der mysteriöse Church (Bruce Willis) bietet Ross einen gefährlichen Auftrag im kleinen Inselstaat Vilena an, sie sollen den Diktator der Insel ausschalten! Der Diktator General Garza (David Zayas) wird aber von dem skrupellose Ex-CIA-Agent James Monroe (Eric Roberts) kontrolliert, der sich mit Hilfe des Diktators ein Drogen-Imperium aufbauen und sich bereichern will.
Ross und seine rechte Hand Lee Christmas (Jason Statham) fliegen zum Erkunden auf die Insel und dort treffen sie auf ihre Kontaktperson Sandra (Giselle Itie). Beim Erkunden werden sie von Soldaten des Diktators entdeckt und müssen fliehen. Sandra bleibt, ihr droht bei Gefangennahme aber Folter oder Tod. Barney kommt mit der Tatsache das Sandra sterben könnte nicht zurecht und entschließt sich zurückzufliegen um sie zu befreien. Sein Team unterstützt ihn bei der gefährlichen Mission und es kommt zum Showdown!

Die Story ist recht simpel gestrickt, es ist kein Shakespeare und kein Autorenkino, Jeder der etwas anderes erwartet, kann sich das Ticket sparen. Jeder der im Vorfeld weiß, was Sylvester Stallone mit diesem Film vorhat, sprich eine Art von Tribute an die Action-Filme aus den 80igern und 90igern zu schaffen, der dürfte nicht enttäuscht nörgeln, wenn er aus dem Kino kommt.
Jetzt könnten sich einige fragen, was war denn so gut an diesen Filmen?
Nun, alles im Leben besteht aus einer Form der Evolution, dasselbe gilt für Filme! Was das Action-Genre angeht, ohne Sean Connery („James Bond“) gäbe es keinen Clint Eastwood („Dirty Harry“), ohne Clint keinen Sylvester Stallone („Rambo“), ohne Sly keinen Jean Claude Van Damme („Bloodsport“), ohne Jean keinen Jason Statham („Transporter“)! Ergo, Klassiker guckt man doch immer noch gerne, alt bedeutet doch nicht gleich schlecht oder out!?
Das Action-Kino der 70iger, 80iger und 90iger ist sicherlich überholt, kernige, wortkarge muskulöse, Selbstjustiz-ausübende Typen sind nicht mehr gefragt, wie noch vor 10 oder 15 Jahren, sie sind halt entbehrlich geworden, expendable!
Längst haben Sixpack-Bubbies und Models die Leinwände überall eingenommen mit ihren glatten Gesichtern und Brüsten. Milchbärte mimen unglaubwürdig Action Helden, ohne Charisma oder Gefahr auszustrahlen. Das ist der Punkt wo Stallone ansetzen wollte, um uns wieder daran zu erinnern, wie gefährliche Typen wirklich aussehen, agieren und wie diese ihre Stunts selber machen und nicht Computeranimiert fighten oder an Seilen durch die Luft gezogen werden. Harte Typen in Action-Filmen sind nicht hübsch, sollen sie auch nicht sein, wie könnte man die Bedrohung des Bösewichts ernst nehmen, wenn er eine Frisur wie Robert Pattinson hat und behauptet ein Killer zu sein. Bei Steve Austin weiß man jederzeit, der kann in einer Sekunde zum Tier werden und dann geht es mir an den Kragen. Das ist der Unterschied!
Echte Typen halt und keine Softies, die bei dem Stunt Aufgebot das in „The Expendables“ vorkommt, höchst wahrscheinlich heulend das Handtuch geworfen hätten!
Das war die Absicht von Stallone und so sollte man auch an den Film rangehen und nach diesem Kriterium bewerten.
Ich finde das dieses Ziel vollkommen erreicht wurde.
Zusätzlich hat der Film auch den Humor der 80iger, der Film bietet eine Menge „One Liner“ Sprüche, die nicht alle gut sind aber sie passen in das Konzept des Vorhabens.
Stallone der auch hier wieder die Regie geführt hat, wie zuletzt schon in seinen harten „John Rambo“ und dem guten Abschluss der Saga um „Rocky Balboa“ hat eine einzigartige Cast zusammengetrommelt.
Einfach noch mal zum genießen:
Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Eric Roberts, Randy Couture, Steve Austin, David Zayas, Giselle Itié, Terry Crews, Mickey Rourke, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Charisma Carpenter, Gary Daniels...WOW!
Allein für diese Cast wäre ich schon ins Kino gegangen, auch wenn es in dem Film um rein gar nichts gegangen wäre...
Alle, die es noch nicht wissen und bei der oben genannten Cast trotz allem den einen oder anderen Recken vermissen und sich fragen, wo ist Jean Claude Van Damme oder Steven Segal u.s.w.! Stallone hat bei diesen Schauspielern auch angefragt, aber aus diversen Gründen konnten oder wollten sie nicht dabei sein!
Jean Claude Van Damme wegen seines Ego, weil er nicht gegen Jet Li verlieren wollte!
Steven Segal weil er Probleme mit dem Produzenten Avi Lerner hat!
Kurt Russell wollte nicht bei einer Ensemble Cast mitmachen!
Wesley Snipes durfte das Land nicht verlassen, wegen seiner Steuerprobleme.
Scott Atkins, unklar.
Chuck Norris, unklar!
Also Sly hat es wirklich versucht, aber gegen die Dummheit einiger ist selbst er machtlos!

Pluspunkte: Die Sly, Arnie und Willis Szene vereint! Mickey Rourkes Monolog! Dolphs angedeutete Zerrissenheit, leider viel zu kurz! Die kurze Ansage von Willis an Sly = Badass cool! Die Kampfszenen, es gibt 5 Mann gegen Mann Showdown ähnliche Fights, besonders gut Statham & Jet Li gegen Gary Daniels! Explodierende Körperteile! Eric Roberts als Bösewicht immer gut! Dasselbe gilt für Steve Austin als ausführender Bösewicht 1 A besetzt! Die letzten 30 Minuten, da wird die Leinwand gesprengt! Der Soundtrack, coole Rock Klassiker dabei ist sag nur „The Boys are back in Town“!
Am Ende gibt es eine gute kleine Überraschung, ich fand es jedenfalls gut, wenn auch kein Stück erklärt!

Minuspunkte: Stathams Love Story mit Charisma Carpenter, wirkte einfach nicht und war auch uninteressant! Zu schnelle Schnitte bei den Kampfszenen und meistens auch zu dunkel aufgenommen. Jet Li und Dolph Lundgren waren schon etwas verschenkt in dem Film, besonders von Dolph hätte ich gerne mehr gesehen. Das CG Blut, sprich das Computer animierte Blut, hätte teilweise echt nicht sein müssen, für einen Old School Action Kracher muss Kunstblut fließen! ;)

Zum Vergleich, das sind meine Action-Favoriten der letzten 2-3 Jahre: “John Rambo”, “Ninja Assassin“, „Wanted“, “Crank”, “96 Hours”, “Punisher Warzone” und dazu gesellt sich jetzt „The Expendables“!
Dies Werk ist nicht so hart wie John Rambo, nicht so durchgestylt wie Ninja Assassin, oder Wanted aber eindeutig gehört The Expendables zu den besten Action-Filmen der letzten Jahre! Stallone hat es geschafft die ältere und jüngere Action-Generation zu vereinen und eine unterhaltsame Hommage zu schaffen und er hat uns wieder daran erinnert, warum wir diese Männer so cool fanden und immer noch finden!

by

Bilder © Splendid