The Boy

The Boy (2016), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Horror / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: Capelight

-> Trailer anschauen

The Boy Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Kennen Sie Brahms? Brahms ist der achtjährige Sohn von Mr. und Mrs. Heelshire (Jim Norton, Diana Hardcastle) und er fordert ganz besonders liebevolle Aufmerksamkeit und Zuwendung. Die soll er künftig von der jungen Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) erhalten, die als seine neue Nanny einen strikten Regelkatalog erhält. Aber auch der kann sie nicht ansatzweise auf das vorbereiten, was sie bei Arbeitsantritt im pittoresken Herrenhaus wirklich erwartet: Brahms ist eine Porzellanpuppe! Was Greta zunächst für einen grausamen Scherz hält, lässt nach Verletzung einiger Regeln jedoch nur einen Schluss zu: Die Puppe führt ein furchteinflößendes Eigenleben... | mehr Wissenswertes zum Film

Lauren Cohan, Rupert Evans und Ben Robson | mehr Cast & Crew


The Boy - Trailer




DVD und Blu-ray | The Boy

Blu-ray
The Boy The Boy
Blu-ray Start:
23.06.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
The Boy (Steelbook) The Boy (Steelbook)
Blu-ray Start:
23.06.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 98 min.
The Boy (2-Disc Limited Collectors Edition im Mediabook) The Boy (2-Disc Limited Collectors Edition im Mediabook)
Blu-ray Start:
23.06.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 98 min.
DVD
The Boy The Boy
DVD Start:
23.06.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 94 min.

Filmkritik The Boy

Filmwertung: | 6/10


Puppen spielten schon immer eine Rolle in Horrorfilmen. Ob in den Kultfilmen rund um die Mörder-Puppe Chucky oder im letztjährigen enttäuschenden Annabelle. Sie strahlten immer etwas Unheimliches und Böses aus. Im Gruselfilm The Boy mit The Walking Dead – Star Lauren Cohen spielt ebenfalls eine Puppe die zentrale Rolle. Doch für ein älteres Ehepaar ist dies vielmehr als eine Puppe. In der Porzellanpuppe in der Größe eines kleinen Jungen sehen sie ihren Sohn Brahms. Auf diese Grundsituation aufbauend, entwickelt sich The Boy zu einem soliden und kurzweiligen Gruselerlebnis.

The Boy Szenenbild Die Amerikanerin Greta Evans – gespielt von Lauren Cohen (The Walking Dead) – fliegt für einen mehrmonatigen Aufenthalt nach England, um sich dort um den Sohn des älteren Ehepaars Mr. und Mrs. Heelshire zu kümmern. In dem Schloss – welches abgelegen auf dem Land liegt – angekommen, freundet sie sich mit dem Essenslieferanten Malcolm (Rupert Evans) an. Später macht sie die Bekanntschaft mit dem Ehepaar, das dem Kindermädchen Greta ihren Sohn Brahms vorstellt. Dabei entpuppt sich Brahms als eine Porzellanpuppe. Zunächst nimmt dies Greta als Scherz war, doch entpuppt sich dies als ernsthafte Situation. Bevor das Ehepaar für mehrere Monate das Schloss verlässt und Greta mit Brahms alleine lässt, wird Greta eine Liste mit Regeln überreicht. Diese reichen vom Verabreichen von Mahlzeiten bis hin zum Erzählen von Gute-Nacht-Geschichten. In den ersten Tagen ignoriert Greta noch die Regeln und Brahms selbst und fühlt sich fast schon schuldig Geld hierfür anzunehmen. Doch dann merkt sie nach und nach, dass die Puppe wesentlich lebendiger ist, als sie zunächst annahm.

Der Film ist äußerst konventionell erzählt. Neue Maßstäbe werden hier nicht gesetzt. The Boy wird nicht als großes Highlight des Horrorfilm-Jahres eingehen, wie im letzten Jahr der starke It Follows oder der überragende Babadook. Trotz allem ist The Boy ein über weite Strecken unterhaltsamer Film geworden. Lauren Cohen spielt ihre Rolle sehr solide. Man kann sich als Zuschauer sehr gut in ihre Figur rein versetzen, da Cohen das Kindermädchen Greta wirklich natürlich darstellt. Der Film erschlägt den Zuschauer nicht mit unzähligen Jump-Scares, also plötzlich abgespielte Sequenzen, die den Zuschauer erschrecken sollen. Vielmehr setzt The Boy überwiegend auf eine düstere Atmosphäre. Es gibt langsame Kamerafahrten im Schloss, untermalt mit Soundeffekten und unheimlich klingender Musik. Die eingesetzten Jump-Scares sind dosiert eingesetzt, aber ebenfalls äußerst effizient, sodass es hier den ein oder anderen Schreckmoment gibt. Wie aber schon erwähnt, ist dies alles nichts Neuartiges. Es gibt eine Reihe an Mitteln, die schon in unzähligen gruseligen Filmen zuvor angewendet wurden. The Boy SzenenbildDie eine oder andere Szene entpuppt sich letzten Endes als Traum. Greta steht auf, dreht sich wieder um und merkt, dass die Puppe ihren Platz verließ. Das Schloss ist klischeehaft mit Hirsch -und Rehgeweihen geschmückt und liegt weit außerhalb der Stadt. Handy-Empfang gibt es natürlich wieder mal nicht. Diese Liste könnte man endlos fortführen. Dennoch hat The Boy seinen Charme. Die 97 Minuten leiden nicht an Langatmigkeit und beinhalten auch aufgrund der abstrusen Situation den einen oder anderen lustigen Moment. Regisseur William Brent Bell gelingt es hier die bewährten Mittel des Horrorgenres zu mixen und in Szene zu setzen. Auf das Ende wird inhaltlich natürlich nicht eingegangen, dennoch ist dies diskussionswürdig. Zum einen ein netter Twist, zum anderen fehlt hier eine gehörige Portion Logik. Trotz allem bleibt The Boy ein solider Vertreter des Horrorgenres und für Fans des Genres empfehlenswert.


Fazit:
Grundsolider Gruselfilm mit guten Darstellerleistungen gepaart mit interessanter und abstruser Story, der es versteht klassische Mittel erfolgreich zu kombinieren, um dem Zuschauer kurzweilige und unheimliche Unterhaltung zu bieten.
by

Bilder © Capelight


Info und Wissenswertes zum Film

The Boy - Über den Cast

LAUREN COHAN (Greta)
\"Lauren ist derzeit als Maggie Greene, eine der Hauptrollen in AMCs Zombie-Hit „The Walking Dead“, zu sehen. Die weltweit von Millionen Fans verfolgte Serie hat mit der US-Premiere der fünften Staffel 17,3 Millionen Zuschauer vor die Fernsehbildschirme gelockt und wurde damit zur meistgesehenen Serie in der Geschichte des US-Kabelfernsehens. Dazu ist sie in den USA unter Erwachsenen von 18 bis 54 Jahren die Nummer Eins der Fernsehsendungen. Die Serie ist am 6. Oktober 2015 mit Staffel Nummer 6 ins Programm zurückgekehrt und befindet sich momentan in der Winterpause, bevor es am 15. Februar 2016 mit der zweiten Staffelhälfte im deutschen Pay-TV weitergeht.
Cohan übernahm zuvor eine Gastrolle in „Law & Order: New York“ („Law & Order: Special Victims Unit”) sowie einen dauerhaften Part in „Supernatural – Zur Hölle mit dem Bösen“, absolvierte mehrere Gastauftritte als Schlüsselfigur in „Chuck“ und „The Vampire Diaries“ sowie weitere Rollen in „Modern Family“, „CSI: NY“ , und „Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen“.
Im Jahr 2014 stand Cohan in dem von John Herzfeld inszenierten Independent-Film REACH ME – STOP AT NOTHING („Reach Me“, 2014) zusammen mit Sylvester Stallone, Kyra Sedgwick und Kelsey Grammer vor der Kamera. Weitere Filme, an denen sie mitgewirkt hat, sind beispielsweise CASANOVA (2005) mit Heath Ledger, PARTY ANIMALS 2 („Van Wilder 2: The Rise Of Taj“, 2006) und DEATH RACE 2 (2010).
Geboren in Philadelphia, verbrachte Cohan ihre Kindheit in New Jersey, bevor sie im Alter von 13 Jahren nach England zog. Dort schloss sie ihr Studium in Drama und englischer Literatur an der Universität von Winchester/King Alfred’s College ab. Während ihrer Studienzeit tourte sie mit einer Theatergruppe namens „No Man’s Land“, die sie ebenfalls mitbegründet hatte. Momentan pendelt Cohan zwischen London und Los Angeles.

RUPERT EVANS (Malcolm)
\"Rupert spielte die Hauptrolle in dem mit diversen Awards ausgezeichneten Horror-Film THE CANAL (2014), der von Ivan Kavanagh inszeniert wurde. Der Film feierte seine Premiere auf dem Tribeca Film Festival und wurde enthusiastisch von den Filmkritikern aufgenommen. Derzeit ist Evans in der umjubelten Amazon-Prime-Serie „The Man in the High Castle“ zu sehen, die von Frank Spotnitz, dem Macher von „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“, und Ridley Scotts Scott Free Production verantwortet wird. Evans spielt Frank Frink, einen im Jahr 1962 lebenden Intellektuellen und Künstler, der ein Geheimnis in sich birgt. Basierend auf dem mit dem Hugo-Award ausgezeichneten Roman von Philip K. Dick, erforscht die zehn Episoden umfassende Serie eine alternative Realität, in der Nazi-Deutschland und Japan den zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA besetzt haben.
Evans hat kürzlich die Dreharbeiten in Pittsburgh zu Ewan McGregors Regie-Debüt AMERICAN PASTORAL abgeschlossen, welches auf dem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman von Philip Roth basiert. Jennifer Connelly und Dakota Fanning gehören ebenfalls zum Darsteller-Ensemble.
Seit seiner Ausbildung an der Webber Douglas Academy of Dramatic Art, ist Evans große internationale Beachtung für seine Rollen in Film, Fernsehen und am Theater zugekommen. Sein Kinofilm-Debüt hatte er als FBI-Agent John Myers in HELLBOY (2004), der mit diversen Preisen ausgezeichneten Adaption von Mike Mignolas Comic-Serie durch Guillermo del Toro. Ebenfalls zu sehen war Evans zusammen mit Rachel Weisz in Alejandro Amenábars historischem Drama AGORA – DIE SÄULEN DES HIMMELS („Agora“, 2009), welches „Außer Konkurrenz“ auf dem Cannes Film Festival 2009 zu sehen war.
Evans wurde für seine Arbeit in einigen der besten britischen Dramen gelobt: So war er 2014 in der Rolle von Ian Flemings älterem Bruder in „Mein Name ist Fleming. Ian Fleming“ („Fleming“), dem als Mini-Serie ausgestrahlten Biopic über den gefeierten Autor der Bond-Romane, zu sehen. An „Die Tore der Welt“ („World Without End“) dem Nachfolger zur hochgelobten Mini-Serie „Die Säulen der Erde“ („The Pillars of the Earth“), wirkte Evans darüber hinaus genauso mit, wie an EMMA, der für den Golden Globe nominierten Adaption des Jane-Austen-Romans und der BAFTA-, sowie IFTA-nominierten Mini-Serie „Fingersmith“ mit Sally Hawkins. Weitere Auftritte Evans im britischen Fernsehen umfassen darüber hinaus „The Village“, Lucan“, „Agatha Christie’s Poirot“, „The Secrets“, „The Little House“, „North & South“, „Rockface“, „The Palace“ und „Sons & Lovers“. Evans lebt in London.