Teen Titans Go! To the Movies

Teen Titans Go! To the Movies (2018), USA
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Animation / Komödie / Action
Kinostart Deutschland: - Verleih: Warner Bros.

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Teen Titans Go! To the Movies Filmplakat -> zur Filmkritik

Inhalt

Die Teens stellen fest, dass all die großen Superhelden ihre eigenen Kinofilmauftritte bekommen – das heißt: alle außer den Teen Titans! Aber ihr heimlicher Anführer Robin hat sich bereits vorgenommen, das zu ändern: Er will nicht mehr nur als Sidekick, sondern als Star akzeptiert werden. Doch wie soll er das Interesse der angesagtesten Hollywoodregisseure für die Teen Titans wecken? Im Handumdrehen entwickeln unsere Helden ein paar ausgeflippte Ideen, und mit einem Lied auf den Lippen starten sie in Richtung Traumfabrik – in der felsenfesten Gewissheit, dass sie ihren persönlichen Traum wahr machen werden. Aber schon bald läuft alles katastrophal aus dem Ruder, denn ein verruchter Superschurke verfolgt seinen eigenen Wahnsinnsplan, will die Herrschaft über die Erde an sich reißen, und schickt die Teen Titans deswegen in eine völlig falsche Richtung. Dadurch wird die Freundschaft des Teams auf eine Zerreißprobe gestellt – verlieren sie womöglich sogar ihren Kampfgeist? Jetzt steht das Schicksal der Teen Titans selbst auf dem Spiel!



Teen Titans Go! To the Movies - Trailer




Filmkritik Teen Titans Go! To the Movies

Filmwertung: | 6/10


In "Teen Titans Go! To the Movies" geht es um Robin, der alles dafür tun würde seinen ersten eigenen Superheldenfilm zu bekommen und sich selbst auf der großen Kinoleinwand bestaunen zu können. Er ist jedoch ein Sidekick von Batman und wird daher von allen nur belächelt. In ihren Augen sollte kein Sidekick das Recht auf seinen eigenen Film haben. Trotzdem gibt er seinen Traum nicht auf und versucht alles es doch noch irgendwie zu schaffen. Als er tatsächlich irgendwann das Angebot bekommt seinen eigenen Kinofilm zu machen, kann er sein Glück kaum fassen. Es gibt dabei jedoch einen Haken, die Produzenten erwarten von ihm, dass er dafür seine Freunde aufgibt. Zu dem Erstaunen dieser zögert Robin damit nicht lange und lässt sie links liegen. So bekommt er was er sich immer erträumt hat, seinen eigenen Kinofilm. Doch desto näher er diesem Traum kommt, umso mehr muss er hinterfragen ob das wirklich das ist was das Leben ausmacht, oder ob es doch eher Freunde sind die das Leben erst zu dem machen was es ist.

Szene aus Teen Titans Go! To the Movies
Szene aus Teen Titans Go! To the Movies © Warner Bros. Pictures Germany
Mit den Worten “Wenn Aquaman einen Film bekommen kann, kann das jeder“ erklärt der Trailer das erste Zusammentreffen der Teen Titans auf der großen Kinoleinwand. Es ist ein Film auf den Fans sehnsüchtig gewartet haben. Einst gab es, zwischen Juli 2003 und Januar 2006 eine Zeichentrickserie auf RTL 2. Nun, ganze 12 Jahre später, kommen sie endlich zurück, größer als je zuvor und in einem ganz neuen Look. In Zeiten wo Superheldenfilmen immer dominanter auf dem Kinomarkt werden, ist es auch genau der richtige Zeitpunkt so einen Film herauszubringen. Zu dem deutschen Synchronsprechern kann ich aber leider, da ich den Film auf Englisch mit dem Orginalcast gesehen habe, nichts sagen. Im englischen hat der Film aber mit Kristen Bell als Jade Wilson, Will Arnett als Deathstroke, Nicolas Cage als Balloon Man und Jimmy Kimmel als Bruce Wayne alias Batman einen sehr starken Cast. Doch auch neben diesen sehr coolen Schauspielern gibt es noch so manche Überraschungen im Cast, über die ich jetzt allerdings nicht mehr verraten möchte. Die Musik hat mich ebenfalls überrascht. Es gibt viele Stellen wo gesungen wird, was sehr an Disney erinnert. Ich weiß zwar nicht ob die Lieder eingedeutscht wurden oder ob die Figuren auch in der deutschen Fassung englisch singen, doch die Lieder passen gut zum Film und schön anzuhören. Doch dabei reichen sie natürlich nicht an die hohe Qualität eines Disneyfilms heran.

Szene aus Teen Titans Go! To the Movies
Szene aus Teen Titans Go! To the Movies © Warner Bros. Pictures Germany
Die größte Stärke des Films ist wohl, dass er sich über so viel Bekanntes lustig macht und voller Easter Eggs ist. Egal ob andere bekannte DC Filme und Helden, Filmklassiker wie "Zurück in die Zukunft" oder sogar Disney parodiert er gekonnt und ist dabei sehr kreativ. Man sieht ihm direkt an, dass viel Arbeit darin steckt und die Leute die dahinter stehen sich vieles dabei gedacht haben. Er ist so viel besser als man nach den Trailern vermutet und besonders für Filmfans genau das Richtige. Ich denke sogar, dass er für ein älteres besser funktioniert als für das junge Publikum. Kinder erfreuen sich zwar daran wie bunt alles aussieht und an ein paar Witzen, doch sie verstehen wahrscheinlich die Anspielungen auf die ganzen anderen Filme und Figuren nicht. Auch nach Öfterem anschauen findet man doch immer wieder etwas Neues. Ebenso schafft es der Film am Ende noch eine Botschaft mit auf den Weg zu geben, die allerdings wiederrum besonders fürs junge Publikum wichtig ist: „Es ist wichtig Ziele und Träume zu haben, doch dabei sollte man immer aufpassen, dass man dabei nicht übersieht was man schon hat. Freunde sind ebenso enorm wichtig und ein Leben ohne sie unvollständig.“

Szene aus Teen Titans Go! To the Movies
Szene aus Teen Titans Go! To the Movies © Warner Bros. Pictures Germany
Wenn man sich mit den negativen Punkten befasst fällt auf, dass der Film doch so manche Schwäche hat. Besonders die Animation des Films lässt deutlich zu wünschen übrig. Sie kann keineswegs mit der der Konkurrenz wie Disney, Pixar oder auch der immer größer werdenden Firma Illumination mithalten. Die Witze ermüden sich nach der Zeit und 92 Minuten sind an manchen Stellen einfach zu lang. 5 – 10 Minuten kürzer und etwas knackiger hätte dem Film gutgetan. Ebenso fragt man sich die ganze Zeit warum er ins Kino kommen musste, auf einer Streamingplattform würde er wohl ein größeres Aufsehen als im Kino erreichen. Er ist nicht für die breite Masse konzepiert und wird wohl nicht von vielen unbedingt im Kino gesehen.


Fazit:
Rückblickend lässt sich sagen, wer eine gelungene Parodie auf so viele verschiedene Filmgeschichts-etappen sehen möchte, die sich aber natürlich am meisten um die DC Filmsuperhelden dreht ist hier genau richtig. Er ist keinerlei ein trash Film und so viel mehr als die anderen amerikanischen Parodien wie “Scary Movie“, “Die Pute von Panem“ etc., die einfach nur Spaß macht wenn man sie zulässt.
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Bilder © Warner Bros.