Ted

Ted (2012), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Komödie
Kinostart Deutschland: - Verleih: Universal Pictures Intl.

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Ted Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Ted (Originalstimme: Seth MacFarlane) ist der abgefahrenste Teddybär, der je über die Leinwand flimmerte. Ted kann sprechen, was nicht selten in kräftiges Fluchen ausartet, er säuft, kifft und hurt, was die Bärenhaut so her- gibt. Das hat John Bennett (Mark Wahlberg; Contraband, The Fighter) nun davon, dass er sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als dass sein Lieblingsteddybär lebendig werden soll. Jetzt hat er alle Hände voll zu tun, um diesen fellgewordenen Kindheitstraum zu bändigen...

Mark Wahlberg, Mila Kunis und Giovanni Ribisi | mehr Cast & Crew


Ted - Trailer


Ted - Trailer


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DVD und Blu-ray | Ted

Blu-ray
Ted Ted
Blu-ray Start:
06.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 106 min.
DVD
Ted Ted
DVD Start:
06.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 102 min.

zur DVD Kritik

Filmkritik Ted

Filmwertung: | 8/10


Als kleiner Junge wünscht sich John (Mark Wahlberg) nichts sehnlicher, als dass sein Teddy-Bär und bester Freund lebendig wird. Zu Weihnachten 1985 wird sein Wunsch auf magische Weise wahr und nach der ersten großen Aufregung in John’s Familie werden John und Ted beste Freunde und beschließen ihr Leben lang zusammenzubleiben. Als John erwachsen wird ist auch Ted immer an seiner Seite und wächst mit ihm. Er bekommt einen Job bei einer Autovermietung und wohnt gemeinsam mit Ted und seiner schönen Freundin Lori (Mila Kunis) zusammen. Dass Ted mit seinem Verhalten und seinem exzesivem Lebensstil allerdings nicht dazu beiträgt, dass sich John auch erwachsen verhält äußert sich unter anderem dann, wenn beide wieder mal ihren Drogengelüsten nachgehen oder es draußen beginnt zu donnern.
Als Ted dann in Abewsenheit von Lori und John in der gemeinsamen Wohnung mit 4 Huren eine wilde Party feiert und dabei den Teppich auf unschöne Art und Weise ruiniert, ist das Maß voll. Ted soll ausziehen. Schweren Herzens hilft John seinem besten Freund eine Wohnung und einen Job zu finden. Nach anfänglichen Zweifeln scheint letztlich doch alles gut zu laufen. Zum Leidwesen von Lori zieht es John allerdings immer wieder zu Ted. Dnn ist da noch dieser verrückte Kerl mit seinem merkwürdigen Sohn, der Ted ständig nachstellt. Und was hat eigentlich Ex-"Flash-Gordan" Star Sam J. Jones mit dem Ganzen zu tun?
Wird John es schaffen sich von seinem "Buddy" Ted geistig abzunabeln und seine Beziehung zu retten?

Kritik:
„Ted“ (deutsche Synchronisation durch Jan Odle - die Stimme von Peter Griffin) ist die verrückte Schöpfung von Seth MacFarlane, der bereits mit seiner TV-Serie „Family Guy“ Fernsehgeschichte geschrieben hat. Jetzt schenkt er auch dem Kino eine neue Kultfigur. In der durchgeknallten Live-Action-Komödie findet man den animierten Bär immer wieder in völlig absurden Situationen wieder. Er ist vulgär, obszön, verrückt und liebt Frauen und Alkohol. Somit weiß man spätestens ab dem Moment wo er kiffend in seiner Wohnung hockt und über seinen schlechten Dealer schimpft, dass dieser Film so gar nicht für Kinder geeignet ist. Doch was sollte man auch erwarten vom Schöpfer von "Family Guy" und "American Dad"?

Was Fans dieser Serien vielleicht etwas erstaunen wird, ist die Story selbst. Hier fehlt es an nichts - Dramatik, Action, große Gefühle und jede Menge Spaß sind die 4 Standbeine von "Ted". Der Unterschied zu MacFarlane's Serien ist, dass die sogenannte Gefühlsduselei zwischen den 3 Protagonisten gänzlich anders und realer auf den Zuschauer wirkt, als man es beispielsweise von "Family Guy" kennt. Ob das allerdings auch den Geschmack der Zielgruppe trifft, ist noch eine andere Frage. Denn neben Rumhurerei, zahlreichen Ausdrücken und Hasstiraden gibt es einen traurigen und "schnulzigen" Teil. Wer sich gerne auch darauf einlässt, sollte nicht lange überlegen ob sich der Kinobesuch lohnt oder nicht. Fakt ist, dass Mark Wahlberg (The Fighter, Die etwas anderen Cops) und Mila Kunis (Freunde mit gewissen Vorzügen, Black Swan) hier wirklich gute Arbeit leisten und vollkommen überzeugen, während das VFX-Team einen Teddybären geschaffen hat, der wahnsinnig echt in seiner ganzen Mimik und Gestik wirkt. Hinzu kommt, dass alle beteiligten Charaktere auf ihre Art und Weise so merkwürdig, schräg und gleichzeitig unterhaltsam sind, dass es geradezu unmöglich ist auch nur an Langeweile zu denken. Allein die Idee, dass ein Mensch sein Leben mit einem lebendig gewordenen Teddybären teilt ist genial.

Fazit: "Ted" funktioniert, doch man muss Seth MacFarlane's Humor natürlich mögen, sonst kann man sich das Ticket sparen. Wer sich darauf einlässt und einfach nur Spaß haben will, der wird ihn verdammt nochmal auch bekommen. Denn kein Plüschbär der Welt könnte diesem "Ted" auch nur ansatzweise das Wasser reichen!

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Bilder © Universal Pictures Intl.