Tea with the Dames

Nothing Like a Dame (2018), Großbritannien
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Dokumentation
Kinostart Deutschland: - Verleih: KSM

Tea with the Dames Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Mit TEA WITH THE DAMES – Ein unvergesslicher Nachmittag ist das Publikum herzlich dazu eingeladen, den großen Damen des Films Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright und Maggie Smith Gesellschaft zu leisten. Diese plaudern - very british - lustvoll und witzig über ihre Leben: ihre Erfahrungen am Theater, im Fernsehen und im Kino und teilen ihre Erinnerungen von damals, als sie noch junge Dinger waren bis in die heutige Zeit.
Bereits seit über 50 Jahren trifft sich das Quartett dieser ganz außergewöhnlichen Schauspielerinnen, die für ihre Leistungen von der Queen geadelt wurden, um den neuesten Tratsch auszutauschen, zu plaudern und um in Erinnerungen zu schwelgen. Diesmal war die Kamera unter der Regie des mehrfach preisgekrönten Roger Michell dabei. Seine Filme NOTTING HILL und LE WEEKEND lockten über 5 Mio. Besucher in die deutschen Kinos. TEA WITH THE DAMES – Ein unvergesslicher Nachmittag glänzt mit fantastischen Bewertungen bei rottentomatoes (7,8 von 10), IMDb (7,5 von 10) und metacritic (85 von 100). Das zeigt, wie viel Unterhaltungswert darin steckt, vier Damen erster Klasse an einem Tisch zu vereinen.


Maggie Smith, Judi Dench und Joan Plowright | mehr Cast & Crew


DVD und Blu-ray | Tea with the Dames

Blu-ray
Tea with the Dames Tea with the Dames
Blu-ray Start:
29.08.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 80 min.
DVD
Tea with the Dames Tea with the Dames
DVD Start:
29.08.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 76 min.

Filmkritik Tea with the Dames

Filmwertung: | 4/10


„Tea with the Dames – Ein unvergesslicher Tag“ ist eine Dokumentation von Roger Michell und startet am 25. April 2019 in die deutschen Kinos. Die 83 Minuten des Films handeln von den vier zur Dame geschlagenen Schauspielerinnen Maggie Smith, Eileen Atkins, Joan Plowright und Judi Dench, die sich von Zeit zu Zeit auf einem Landsitz treffen um sich zu unterhalten und über die alten Zeiten zu schwadronieren. Diesmal wird jenes Ereignis von einer Kamera begleitet und gespannt gelauscht was die ehrwürdigen Damen zu erzählen haben.

Regisseur Roger Michell erschuf mit Notting Hill und Meine Cousine Rachel bereits beeindruckende Werke. Dies will ihm diesmal jedoch nicht so ganz gelingen. Man beginnt sich schon kurz nach dem Anfang zu fragen wann diese Dokumentation endlich zu Ende ist. Es werden seitens des Filmteams idiotische Fragen gestellt und der gesamte Film scheint aus Schnittbildern des Aufbaus zu bestehen. Umso verwunderlicher ist die zweite Hälfte des Werks. Während das Team weiterhin mit schlechten Fragen schier versucht die Unterhaltungen zu lähmen, schaffen es die Damen immer wieder interessante Schnipsel ihrer Vergangenheit anzusprechen und einige spannende Anekdoten zu erzählen. Es kommt hinzu, dass man vor allem Judi Dench anmerkt, wie sinnlos und nervig sie das Kamerateam findet, welches sie und ihre Freundinnen beim Reden stört.

Szenenbild
von l nach r Maggie Smith, Joan Plowright, Eileen Atkins, Judi Dench © Credit Mark Johnson
Es hätte der Dokumentation gut getan, wenn der Zuschauer als stiller Betrachter den Erzählungen der älteren Damen hätte lauschen können. Leider versucht das Team jedoch immer wieder das Gespräch in geplante Bahnen zu lenken. Auch cineastisch bietet dieser Film nichts auch nur im geringsten besonderes. Dieser Film sieht aus, fühlt sich an und sollte für das Fernsehen produziert werden und nicht im Kino laufen. Die älteren, erfahrenen Damen werden schon fast vorgeführt und schaffen es lediglich mit ihrer Anwesenheit und ihrer Erhabenheit diesen Streifen noch im mindesten zu retten.


Fazit:
Alles in allem ist die Produktion dieser Dokumentation misslungen. Die Damen, die in ihrem Leben so viele interessante Leute getroffen und spannende Geschichten erlebt haben, werden durch das naive – ja fast schon amateurhafte – Drehteam harsch ausgebremst und in Richtungen geleitet, welche einfach nicht stimmig sind. Auch das Aussehen entschädigt nicht für den Inhalt und so ergibt sich ein Film, welcher langweilig inszeniert und einseitig daherkommt und allerhöchstens ins Fernsehen gehört, aber definitiv nicht in die Lichtspielhäuser dieser Welt.
by

Bilder © KSM