Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben

A Good Day To Die Hard (2013), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Action / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: 20th Century Fox

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Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

John McClane ist zurück! In STIRB LANGSAM – EIN GUTER TAG ZUM STERBEN schlüpft Bruce Willis wieder in seine Paraderolle als New Yorker Polizist, der zufällig immer zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Dieses Mal ist der knallharte Cop in Moskau, um seinen Sohn Jack (Jai Courtney), der ihm über die Jahre fremd geworden ist, und den Russen Komorov (Sebastian Koch) zu retten, denen die russische Unterwelt im Nacken sitzt. Zusammen kämpfen sie gegen die Zeit, um einen gefährlichen Machtwechsel in Russland zu verhindern und stellen dabei fest, dass sie im Doppelpack unschlagbar sind…...

Bruce Willis, Jai Courtney und Cole Hauser | mehr Cast & Crew


Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben - Trailer




DVD und Blu-ray | Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben

Blu-ray
Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben
Blu-ray Start:
28.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 102 min.
DVD
Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben
DVD Start:
28.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik

Filmkritik Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben

Filmwertung: | 8/10


Es heißt wieder „Stirb Langsam“ für Altstar Bruce Willis, der sich bereits zum fünften Mal in seine Paraderolle als Officer John McClane versetzt und die Bösewichte dieser Erde dabei geradezu magisch anzieht. Fraglich bleibt dabei, ob es dem Franchise gelingt, den Charme seiner Ur-Filme beizubehalten.

Bruce Willis wird dieses Jahr noch in drei weiteren Kinofilmen zu sehen sein, unter anderem im zweiten Teil von „G.I. Joe“, sowie in „R.E.D. 2“. Hier erhält er zunächst Unterstützung von Jai Courtney, den die meisten entweder aus „Spartacus“ kennen oder ihn zuletzt neben Tom Cruise in „Jack Reacher“ gesehen haben. Deutsche Prominenz hat es auch wieder einmal in einen Hollywoodstreifen gebracht, denn mit Sebastian Koch, bekannt aus „Unknown Identity“ mit Liam Neeson, wurde Komorovs Rolle perfekt besetzt. Auf dem Regiestuhl hat John Moore Platz genommen, von dem nur zu hoffen bleibt, dass „Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ nicht endet wie sein letzter Film, die Spielverfilmung „Max Payne“, die sich 2008 an der Kinokasse als Flop erwies.

Erstmals konzentriert sich die Story nicht auf die Vereinigten Staaten: John McClanes Sohn Jack steckt in großen Schwierigkeiten, weshalb McClane umgehend nach Russland reist. Was dieser nicht weiß: Sein Sohn agiert dort als CIA-Agent, der in Zusammenarbeit mit dem politischen Gefangenen Komorov den nationalen Frieden sichern möchte. Gejagt von Terroristen, wird das angespannte Verhältnis von Vater und Sohn auf eine weitere Probe gestellt.

Mit gutem Recht gilt „Stirb Langsam“ auch heute noch als absoluter Kultfilm, den man als Actionfan keinesfalls verpassen darf. Aus den Kinosälen ist die Figur des John McClane nur noch schwer wegzudenken, der mittlerweile zwei Generationen unterhalten hat. Grund genug, dem fünften Teil gespannt entgegenzufiebern, insbesondere, da „Stirb Langsam 4.0“ lediglich einen etwas bitteren Beigeschmack hinterlassen hat.
„Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ bietet dabei glücklicherweise Action en masse: Angefangen bei turbulenten Verfolgungsjagden durch die Weltmetropole Russland, über spektakuläre Schießereien, bis hin zu gigantischen Explosionen erfüllt der Film alle Kriterien eines unterhaltsamen Popcornstreifens. Jai Courtney ist dabei bemüht, neben Hollywoodlegende Bruce Willis eine gute Figur zu machen, doch das gelingt ihm mal mehr, mal weniger.
Größte Hürde für die beiden Schauspieler ist das Drehbuch, dessen Dialoge aus der Konserve stammen und absolut fehlplatziert sind. In einem Hollywoodstreifen mit solcher Prominenz erwartet man besseres.
Etwas enttäuschend auch die viel zu rasante Laufzeit von nur knapp 97 Minuten, die viel zu sehr mit nerviger Wackelkameraoptik ausgestattet wurde und merkwürdigerweise in 16:9 vorliegt. Lohnenswert ist ein Kinobesuch allerdings auf jeden Fall, schon allein dank der grandiosen Selbstironie des Films und zahlreicher witziger Momentaufnahmen, wie man sie zuletzt in „Expendables 2“ gesehen hat.

Fazit: Er hat es immer noch drauf. Äußerlich zwar deutlich gealtert, beweist Bruce Willis mit diesem unterhaltsamen Teil der Reihe, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Dank flotter Unterstützung und einer Prise Selbstironie, verzeiht man dem Film mit einem Augenzwinkern, dass die gebotene Wackelkamera und 08/15-Dialoge eigentlich verboten gehören. Action pur und eine spannende Story machen „Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ zu einem Pflichtbesuch!

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Bilder © 20th Century Fox