Spy - Susan Cooper undercover

Spy (2015), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Komödie
Kinostart Deutschland: - Verleih: 20th Century Fox

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Spy - Susan Cooper undercover Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Susan Cooper (Melissa McCarthy) ist eine bescheidene Schreibtisch-Agentin. Als jedoch ihr Partner (Jude Law) ausfällt und ein weiterer Top-Agent (Jason Statham) in Gefahr gerät, meldet sie sich freiwillig, um undercover in die Welt der Drogendealer und Ganoven einzutauchen und die Welt vor einer Katastrophe zu bewahren. So entwickelt sich Susan Cooper zur unbedarften Heldin der gefährlichsten Mission des CIA.

Melissa McCarthy, Jude Law und Jason Statham | mehr Cast & Crew


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DVD und Blu-ray | Spy - Susan Cooper undercover

Blu-ray
Spy - Susan Cooper undercover (Extended Cut Version) Spy - Susan Cooper undercover (Extended Cut Version)
Blu-ray Start:
08.10.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 120 min.
DVD
Spy - Susan Cooper undercover (Extended Cut Version) Spy - Susan Cooper undercover (Extended Cut Version)
DVD Start:
08.10.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 116 min.

Filmkritik Spy - Susan Cooper undercover

Filmwertung: | 7/10


Was wäre die Welt ohne ihre Super-Agenten, die jeden Feind entlarven und die Gefahr bannen. James Bond gehört zu den unangefochtenen Helden des Genres und versetzt bereits jetzt Fans in freudige Erwartung auf den kommenden Teil „James Bond 007 – Spectre“, der im November im Kino startet. In den letzten Jahren präsentierte sich der Agentenfilm durch verschiedenen Varianten immer wieder mit einem neuen Gesicht. Von spannenden Produktionen wie „Mission Impossible“ über humorvolle Verfilmungen wie „Kingsman: The Secret Service“ bis hin zu eigenwillige Kreationen wie „Austin Powers“ oder „Get Smart“, versuchten viele Filmemacher das Genre für sich zu erobern. Mit „Spy – Susan Cooper Undercover“ schickt nun auch Regisseur und Drehbuchautor Paul Feig seine Super-Agenten ins Rennen, um das Genre mit ganz eigenen Elementen neu zu bestücken.

Bereits der Vorspann erinnert auffallend an die „James Bond 007“-Reihe und setzt damit den Erwartungspegel hoch an. In den ersten Minuten wird deutlich, dass Feig mit seiner Agentenkomödie auch wahrlich nicht auf einfache Unterhaltungskost aus dem Bauskasten setzt, sondern seinem Film ein gewisses Niveau verleihen will. Die ersten Agenten-Einsätze, bei denen Titelfigur Susan Cooper (Melissa McCarthy) aus der sicheren Zentrale die Aktionen ihres Partners lenkt, sind spannend bebildert. Das Zusammenspiel zwischen Agent und Assistent wird interessant in Szene gesetzt, wodurch die Agenten an vorderster Front jedoch als Superhelden entmannt werden. Denn ohne die Stimme in seinem Ohr wäre Top-Agent Bradley Fine (Jude Law – „Sherlock Homes“) schlichtweg verloren. Aber trotz vollem Einsatz kommt es schlussendlich zur Katastrophe, wodurch die eigentliche Geschichte jedoch erst in Gang gesetzt wird. Plötzlich bekommt Cooper die Chance, sich selbst als Agentin ins Rennen zu werfen, um der kaltherzigen Raina Boyanov (Rose Byrne) das Handwerk zu legen. Dass Cooper für den Einsatz mit einer fadenscheinigen Identität und einem aberwitzigen Outfit ausgestattet wird, wirkt etwas überzogen. Aber glücklicherweise dauert es nicht lange, bis sich Cooper über den Befehl der Zentrale hinwegsetzt und nach eigenem Ermessen agiert.
Melissa McCarthy kann nach ihren zuletzt fragwürdigen Filmen „Voll abgezockt“ „Tammy“ und „Taffe Mädels“ endlich mal wieder mit einer liebenswerten Figur überraschen. Zugegeben, in der deutschen Synchronisation sind nicht wirklich alle Sprüche lustig und einige Dialoge rutschen ins Derbe ab. Dennoch können McCarthy und ihre Kollegen bestens unterhalten. Nicht zuletzt, weil die Story einige kleine Überraschungen und Gags am Rande bereithält. Ebenso überraschend fällt auch die toll besetzte Nebenrolle von Coopers Kollegin und bester Freundin Nancy aus, die mit viel Witz und Energie von der britischen Comedy-Ikone Miranda Hart („Miranda“) verkörpert wird.

Wenn McCarthy als Susan Cooper über ihre Möglichkeiten hinauswächst, liefert der Film unterhaltsames Popkornkino. Gelegentlich düst sie zwar verbal über ihr Ziel hinaus, findet jedoch recht schnell wieder zu ihrer Figur und deren ungebrochenen Kampfgeist zurück. Jason Statham („The Expendables“) nimmt sich währenddessen als überheblicher Agent Rick Ford gekonnt selbst auf die Schippe, wenn er ein eigenes Action-Image persifliert und sich zudem als Macho in Szene setzt. Rose Byrne („Bad Neighbors“) entpuppt sich mal erfrischend als eiskaltes Biest, was ihr ungewohnt gut steht und für amüsante Szenen sorgt.


Fazit:
Mit „Spy – Susan Cooper Undercover“ kann Melissa McCarthy das Kinopublikum von ihrem komödiantischen Talent überzeugen. Gewitzt setzt sie sich gegen ihre Schauspielkollegen Jude Law und Jason Statham zur Wehr, die sich gekonnt selbst auf die Schippe nehmen. Die lockerleichte Agentenkomödie ist Popcornkino in heiterster Gestaltung.
by

Bilder © 20th Century Fox