Spongebob Schwammkopf 3D

The SpongeBob Movie: Sponge Out of Water (2014), USA
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Animation / Komödie / 3D
Kinostart Deutschland: - Verleih: Paramount Pictures Germany

Spongebob Schwammkopf 3D Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Das Frühjahr 2015 wird knallgelb, kantig, komisch und kultig wie nie! Denn der weltweit berühmteste Schwamm SpongeBob tritt zusammen mit seinen Freunden Patrick Star, Mr. Krabs, Thaddäus Tentakel und vielen Meer (har, har) an, um Jung und Alt in sein neuestes Kinoabenteuer zu entführen. Dabei verleiht ihm die unfassbar geniale 3D-Technik einen wahnsinnig attraktiven Look – zum Anfassen!!!



DVD und Blu-ray | Spongebob Schwammkopf 3D

Blu-ray
SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser
Blu-ray Start:
25.06.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 93 min.

zur Blu-ray Kritik
SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser (3D Blu-ray) SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
25.06.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 93 min.
DVD
SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser SpongeBob Schwammkopf: Schwamm aus dem Wasser
DVD Start:
25.06.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 89 min.

Filmkritik Spongebob Schwammkopf 3D

Filmwertung: | 6/10


Er ist klein, gelb und der beste Krabbenburger-Brater von ganz Bikini Bottom. Die Rede ist natürlich von SpongeBob Schwammkopf, der quirligen Titelfigur der gleichnamigen Zeichentrickserie, die seit 1998 eine breite Fangemeinde begeistert. Auch in Deutschland hat die Serie seit der ersten Ausstrahlung 2002 zahlreiche Anhänger im Sturm erobert. Nach mittlerweile neun Staffeln mit über 2000 aberwitzigen Episoden und drei Langfilmen, erobern SpongeBob und seine Freunde aus Bikini Bottom nun die Kinoleinwand. Erstmals verlassen die sonderbaren Unterwasserbewohner ihren Lebensraum, um in der Welt der Menschen ein absurdes Abenteuer in 3D zu erleben.

Angelehnt an die Serie, dreht sich auch im schwammtastischen Kinoabenteuer alles um das begehrte Geheimrezept für die Krabbenburger, die das friedliche Leben in Bikini Bottom gewährleisten. Der hinterlistige Plankton versucht (mal wieder) mit einem ausgeklügelten Plan, das Rezept in seine grünen Fingerchen zu bekommen. Doch SpongeBob gelingt es (wie immer), den Plan seines Erzfeindes zu vereiteln. Diesmal ist jedoch Plankton nicht der einzige, der das Rezept sein eigen nennen will. Auch oberhalb der Wasseroberfläche plant ein geldgieriger Feind den Diebstahl des geheimen Burgerrezepts. Antonio Banderas (Die Maske des Zorro, The Expendables 3) verkörpert den fiesen Pirat Burger Beard, der in SpongeBobs Heimat eindringt und diese binnen kürzester Zeit in ein Schlachtfeld verwandelt. Die Bewohner von Bikini Bottom sind außer sich, als ihr Lieblingsnahrungsmittel plötzlich nicht mehr auf dem Speiseplan steht. Da SpongeBob und sein griesgrämiger Chef Mrs. Krabs natürlich nach jahrelanger Zubereitung der Krabbenburger noch immer nicht das Rezept auswendig können, kommt der Verlust der Zubereitungsanleitung einer Katastrophe gleich. Die Grundgeschichte ist wahrlich nicht neu oder innovativ, sondern setzt den roten Faden der Serie in gleicher Art und Weise fort. Neu ist nur, dass diesmal auch Plankton einen Gegner bekommt, mit dem er sich um die Buletten-Macht streiten darf. Nach einer ausführlichen Einführung in die Geschichte von Bikini Bottom und eine noch ausführlichere Darstellung über die Wichtigkeit des Burger-Rezepts, setzt die eigentliche Geschichte mit Verspätung ein: SpongeBob (Santiago Ziesmer) und seine Freunde Patrick, Sandy, Thaddäus und Mr. Krabs müssen sich in die Welt der Menschen wagen, um dem Piraten mit vereinten Kräften das Handwerk zu legen und den Frieden zurück nach Bikini Bottom zu bringen.

Wer sich nach dem Ansehen des Kinotrailers auf die animierten Figuren freut, wird zunächst sichtlich enttäuscht sein. Die farbenfroh animierten Figuren erscheinen erst im letzten Drittel des Films auf der Kinoleinwand. Die gesamte Vorgeschichte wird im klassischen Zeichentrickstil gezeigt, was wie eine Langversion der Serie erscheint. Völlig hemmungslos, unkonventionell und derbe, werden die bekannten Figuren auf der Kinoleinwand ins Rennen geschickt. Fans der Serie finden sich somit in bekannten Sphären wieder, nicht zuletzt, weil sich der Humor des Films an der TV-Vorlage orientiert und zahlreiche Querverweise zu einzelnen Episoden liefert. Leider geht dadurch den Gags recht schnell die Luft aus, weil die meisten Sprüche schlichtweg bekannt sind. Wer die Serie nicht kennt, findet sich in einem absurden Piratenabenteuer mit ungewöhnlichen Figuren wieder. Die Kombination aus Zeichentrick-, Realfilm und Computeranimationen wirkt willkürlich und ist nicht immer befriedigend gelöst. Die Geschichte ist denkbar einfach gestaltet und unterscheidet sich nur wenig von der zugrundeliegenden Zeichentrickserie. Etwas frischen Wind bringen die animierten Superhelden-Varianten der Wasserbewohner auf die Kinoleinwand. Man merkt deutlich, dass sich die Macher am momentanen Erfolg der Superhelden-Filme orientiert haben. Wenn SpongeBob mit enormer Muskelkraft seinem Gegner zu Leibe rückt oder Eichhörnchen Sandy plötzlich als waschechtes Tier über die Kinoleinwand springt, entstehen nette Momente, die zum Schmunzeln animieren. Insgesamt ist der Film aber dennoch nicht der große Brüller. Der 3D-Effekt wertet den Look des Films nicht zwingend auf. Erst als SpongeBob mit seinen Freunden den Strand und somit die Welt der Menschen erobert, macht der 3D-Effekt Sinn, auch wenn die dritte Dimension wahrlich keine Notwendigkeit darstellt.
Antonio Banderas fügt sich als schräger Pirat in die kunterbunten Kulissen ein und kann mal ordentlich Unsinn verzapfen. Mit seiner bisher skurrilen Performance schießt Banderas jedoch des Öfteren über sein Ziel hinaus. Dank seines Overactings sind ihm einige peinliche Szenen gewiss.

Fazit: Kunterbunt-absurdes Animationsabenteuer für wahre SpongeBob-Fans. Wer dem Schwamm bereits in der Serie nicht viel abgewinnen kann, sollte von einem Besuch im Kino lieber absehen.

by

Bilder © Paramount Pictures Germany