Skyfall

Bond 23 (2012), Großbritannien / USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Action / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: Sony Pictures

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Skyfall Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

In „Skyfall“ wird Bonds Loyalität zu “M” (Judi Dench) auf die Probe gestellt, als ihre Vergangenheit sie einholt. Während der MI6 sich inneren und äußeren Bedrohungen stellen muss, bleibt seiner Chefin lediglich ein Verbündeter, dem sie trauen kann: Bond. 007 taucht unter und zieht sich in ein Schattendasein zurück – einzig unterstützt von der Agentin Eve (Naomie Harris) – und folgt einer Spur zum mysteriösen Silva (Javier Bardem), dessen wahre, tödliche Motive erst noch aufgedeckt werden müssen.

Daniel Craig, Ralph Fiennes und Javier Bardem | mehr Cast & Crew


Skyfall - Trailer


SKYFALL - HD Trailer A


SKYFALL - HD Trailer D


DVD und Blu-ray | Skyfall

Blu-ray
James Bond 007 - Skyfall James Bond 007 - Skyfall
Blu-ray Start:
01.03.2013
FSK: 11 - Laufzeit: 148 min.
DVD
James Bond 007 - Skyfall James Bond 007 - Skyfall
DVD Start:
01.03.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 132 min.

Filmkritik Skyfall

Filmwertung: | 8/10


Seit mehr als 50 Jahren und 22 bisherigen Agenten-Missionen hat sich James Bond zum Markenzeichen für spannungsgeladene Action etabliert. In dieser Zeit verkörperten Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton und Pierce Brosnan den Geheimagenten James Bond 007, der weder Frauen noch Martini abgeneigt ist. 2006 übernahm Daniel Craig erstmals die Rolle von Bond in dem Agenten-Franchise „Casino Royale“. Zwei Jahre später legte er mit „Ein Quantum Trost“ (2008) nach und verschwand anschließend für fast vier Jahre von der Kinoleinwand. Aber nun kehrt er für das 23. Abenteuer der Agentenreihe zurück auf die Kinoleinwand. Unter der Regie von Sam Mendes („American Beauty“) beweist er erneut, dass er das Zeug zum Superagenten mit der Lizenz zum Töten besitzt. Nach kurzen Abstechern nach Istanbul und Macau agiert Bond hauptsächlich in London in der Nähe seines Stützpunktes, bevor ihn die Vergangenheit nach Schottland lockt. Weitläufige Landschaftsaufnahmen fangen den jeweiligen Charakter der unterschiedlichen Handlungsorte perfekt ein. Doch im Zentrum der Handlung steht eine ganz private Reise, in das Innenleben der Hauptfigur. Diese besondere psychologische Präsenz erfahren auch M (Judi Dench) und der undurchsichtige Gegenspieler Javier Bardem („Biutiful“), die beide perfekt in ihren Charakteren funktionieren und deren Besonderheiten zur Schau tragen. Daniel Craig erweist sich erneut als gute Besetzung, wenn er James Bond äußert charismatisch verkörpert. Zielbewusst eliminiert er seine Feinde und erfüllt die Missionen dank sportlicher Akrobatik und wortgewandter Routine. Die naturalistische Härte, die er dabei zur Schau trägt, steht ihm nicht nur gut, sondern fördert auch seinen wirkungsvollen Ernst zu Tage. Dadurch erfährt James Bond eine gelungene Modernisierung, die bereits durch den künstlich- surrealen Vorspann angedeutet wird. Wenn hier Schatten und Silhouetten mit der Gesangstimme von Adele kombiniert werden, erscheint der effektvolle Neubeginn bereits in den ersten Filmminuten spürbar.
Die gradlinig Handlung bietet auch den Randfiguren, die dem Plot mehr Intensität verleihen, ausreichend Entfaltungsfreiraum. So werden auch Naomie Harris als neue Agentenkollegin eingeführt und Bérénice Marlohe bekommt einen gelungenen Auftritt, der nicht nur Bond verzaubert. Leider bekommt Ralph Fiennes in dem spektakulären Franchise nur in einigen Sequenzen die Chance seine Figur auszubauen. Dafür sorgen die rasanten Actionszenen, die stets präsente Spannungskurve und der opulente Look für einen gigantischen Auftakt in eine neue Agenten-Ära. Und diese wird zudem durch die spektakulären Erfindungen von Q (Ben Whishaw – „Das Parfum“) in Szene gesetzt, die dem altbewährten Agentenlook noch moderner und zeitgemäßer ausfallen lässt, als schon in den zwei vorangegangenen Filmen.
Trotz der routinierten Agentenarbeit und der damit einhergehenden Ernsthaftigkeit überzeugt der Film durch seinen unschlagbaren trockenen Humor, der durch die eingeflochtenen Sticheleien zwischen den Figuren in Szene gesetzt wird.

Fazit: Gewaltig inszenierter Agententhriller, der die „Marke“ James Bond zu einem gigantischen Höhenflug verhilft.

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Bilder © Sony Pictures