Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht

Safe Haven (2013), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Romanze
Kinostart Deutschland: - Verleih: Senator Filmverleih

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Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Die kleine, idyllisch gelegene Gemeinde Southport in North Carolina hat mysteriösen Zuwachs bekommen: Katie (JULIANNE HOUGH) hat sich in einem abgelegenen Häuschen niedergelassen und scheint jeden näheren Kontakt zu vermeiden. Niemand kennt sie, niemand weiß von ihrer Herkunft – und von dem Geheimnis, das sie mit sich herumträgt. Doch zwei Menschen am Ort kämpfen um ihre Nähe: Der freundliche junge Witwer Alex (JOSH DUHAMEL), der als alleinerziehender Vater für seine zwei kleinen Kinder sorgt und Jo (COBIE SMULDERS), Katies schlagfertige Nachbarin. Zunächst widerwillig, findet Katie zunehmend Gefallen an den gemeinsamen Gesprächen und Unternehmungen. Schon bald hegt sie leidenschaftliche Gefühle für Alex und genießt die Nähe zu ihm. Alles wäre schön, wenn da nicht noch die Geister ihrer Vergangenheit wären...

Josh Duhamel, Julianne Hough und Cobie Smulders | mehr Cast & Crew


Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht - Trailer




DVD und Blu-ray | Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht

Blu-ray
Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht
Blu-ray Start:
20.09.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 116 min.
DVD
Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht
DVD Start:
20.09.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 111 min.

Filmkritik Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht

Filmwertung: | 6/10


Zum zweiten Mal nach "Das Leuchten der Stille - Dear John" mit Channing Tatum und Amanda Seyfried aus dem Jahr 2010 inszeniert das schwedische Regie-Ass Lasse Hallström mit "Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht" eine Romanverfilmung von Nicholas Sparks. Der US-amerikanische Schriftsteller ist mit seinen erfolgreichen Liebesromanen für die Filmindustrie in Hollywood stets ein Garant für erfolgreiche Romanzen. Bereits vor Veröffentlichung von Sparks Roman "Safe Haven" wurden die Filmrechte verkauft.

Die Ankunft einer mysteriösen jungen Frau namens Katie (Julianne Hough) in der kleinen Stadt Southport in North Carolina wirft Fragen über ihre Vergangenheit auf. Sie will es jedoch um jeden Preis vermeiden, dass jemand ihr zu nahe kommt oder sie gar persönliche Bindungen eingeht. Verschiedene Begegnungen ergeben schließlich dennoch, dass zwei Kontakte entstehen. Zum einen mit dem verwitweten Ladenbesitzer und zweifachen Vater Alex (Josh Duhamel), zum anderen mit ihrer Nachbarin Jo (Cobie Smulders). Trotz ihrer Vorbehalte lässt Katie ihre Einwände allmählich fallen und verbringt Zeit mit ihren neuen Bekannten. Doch auch als Katie beginnt sich in Alex zu verlieben, quält sie weiterhin ein dunkles Geheimnis aus ihrem alten Leben, das sie sogar im ländlichen Southport einzuholen droht. Dank der Unterstützung von Jo begreift Katie, dass Weglaufen nicht immer die richtige Lösung ist und manchmal die Liebe der einzige wirklich sichere Hafen ist.

Wohl nicht nur, weil die erste Hallström-Sparks-Kooperation "Dear John" weltweit 114 Millionen $ eingespielt hat, sondern auch weil er selbst für seine gefühlvollen emotionalen Filme bekannt ist, entschloss sich der Schwede für diese weitere Regiearbeit. Und so fand man sich im Juni 2012 in Wilmington und Southport im wunderschönen North Carolina zum Drehbeginn ein. Die weibliche Hauptrolle übernahm nicht wie ursprünglich geplant Keira Knightley, die sich in letzter Minute für einen anderen Dreh entschied, sondern die schauspielernde Country-Sängerin Julianne Hough, die zuletzt "Rock of Ages" gerockt hat. Zusammen mit Josh Duhamel scheint sie die geeignete Besetzung für diese Romanze zu sein, in der sich die Akteure dezent der dramatischen Story unterzuordnen haben.

Die Romanverfilmungen von Nicholas Sparks sind unter internationalen Kritikern verschrien, weil sie "soppy" sind, was wohlwollend gemeint sentimental und rührselig bedeutet, blickt man der Wahrheit aber ins Gesicht, hier eher für "schnulzig" steht. Diesem Klischee will auch die neueste Sparks-Adaption "Safe Haven" nicht entkommen. Ganz im Gegenteil weiß man auch hier wieder ganz genau, was einen erwartet. Nämlich ein genau konstruierter, gradlinig auf den Tränenkanal des Zuschauers zusteuernder Film, der auch keinerlei subversive Absichten hat und deshalb alles in der Story lückenlos aufklärt. Mag einem der Aufbau der Romanze zwischen Katie und Alex noch das eine oder andere Gähnen abgewinnen, so muss man am Ende doch feststellen, dass jede Figur ihre Funktionalität hatte. Auch wenn die Thriller-Elemente nicht umwerfend sind und das Thema von häuslicher Gewalt nur an der Oberfläche bleibt, drehen sich die Zahnräder der Story einwandfrei. Hallström und Sparks wissen jederzeit, dass in ihrem Spiel die entscheidenden Tore zum Schluss fallen. Und auch jeder Mann, der seine Liebste im März zu einer Ladies-Night in ein Kino seines Vertrauens bringt und sich diesen Film dann doch auch heimlich selbst anguckt, wird danach wissen, was eine Sparks-Verfilmung ist. Spätestens wenn Katie am Ende von Alex den Brief von seiner verstorbenen Frau erhält.

"Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht" ist eine ganz typische Nicholas Sparks-Verfilmung, die keines Geniestreichs von Lasse Hallström bedarf, um natürlich auch wieder "soppy" zu sein. Leute, denen diese Art von Rührseligkeit zuwider ist, werden auch hiervon nicht begeistert sein. Für Fans von Sparks Romanen, deren bisherigen Verfilmungen oder einfach diejenigen, die gerne eine Romanze in tollen Kulissen sehen, ist es ein Fest.

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Bilder © Senator Filmverleih