Quarantäne

Quarantine (2008), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Horror
Kinostart Deutschland: - Verleih: Sony Pictures

-> Trailer anschauen

Quarantäne Filmplakat

Inhalt

Fernsehjournalistin Vidal (Jennifer Carpenter) und ihr Kameramann (Steve Harris) drehen eine Reportage über die Feuerwehr. Um tiefere Einblicke zu erlangen verbringen sie eine Nacht auf einer Feuerwehrstation in Los Angeles. Ein Notruf aus einem Apartmenhaus verspricht eine spannende Story und zugleich eine nette Abwechslung der sonst so langweiligen Nacht. Am Notfallort angekommen erwartet das Reporterteam und die Fuerwehrleute der blanke Horror. Eine Mieterin wurde von etwas Unbekanntem infiziert. Doch damit nicht genug. Die Gruppe wird von etwas grausam attackiert. Ihnen bleibt nur noch die Flucht, doch eine Spezialeinheit hat das Haus unter Quarantäne gestellt. Das Gebäude wurde vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten und Rettung ist nicht in Sicht.

Jennifer Carpenter, Johnathon Schaech und Steve Harris | mehr Cast & Crew


Filmkritik Quarantäne

Was soll man dazu sagen? Eins vorweg. Wer "Rec" gesehen hat, kann sich "Quarantäne" sparen.
Wer meint ihn trotzdem sehen zu müssen, wird zum einen die selbe Story nochmal erleben und zum anderen dem spannenden Ende von Rec nachtrauern, denn hier kommt Quarantäne nicht an das Original heran. Einzig läßt man hier die Frage nach dem Wie und Wer weitaus offener als in Rec.
Daher spare ich mir hiermit eine detaillierte Kritik, diese könnt ihr bei Rec nachlesen.
Ich gehe daher nur auf die Unterschiede ein. Der Film spielt ja nun nicht in Spanien, sondern in den USA. Dementsprechend befindet man sich nun in einer US-Feuerwache. Tut aber nichts zur Sache. Weiterhin dürfte man eingie Darsteller aus anderen Filmen kennen, tut aber auch nichts zur Sache.
Die Story läuft haargenau nach der des Originals ab. Es gibt nur ab und zu einige kleinere Änderungen, die aber nicht nötig sind und auch nichts Neues bringen. Größter Unterschied hier ist, das der Kameramann nun doch mal handgreiflich wird und mit seiner Kamera einen der Zombies tötet. Am Ende der Szene, da wo er die Kamera wieder vom Blut säubert, achte man doch bitte auf den oberen Teil des Bildes, damit man nichts verpaßt.
Wie erwähnt fällt die "Nightvision"-Szene zu Ende des Filmes um einiges kürzer aus und gerade diese läßt einem, im Original, doch die Haare zu Berge stehen.
Es gibt jedoch auch etwas Positives. Während man sich in Rec gefragt hat, wieso keiner versucht durch ein Fenster zu fliehen, wird das hier mithilfe eines Scharfschützen, aufgeklärt.
Sämtliche Änderungen im Film, verändern die Story nicht, machen sie nicht spannender, einige verschlechtern Sie nur, gerade die Szene in der Angela das gerade Aufgezeichnete auf der Kamera noch einmal sehen möchte, ist schlecht umgesetzt. Dem wahren Fan des Genres lege ich daher "Rec" ans Herz, der doch eine Klasse für sich ist. Man stellt sich einzig die Frage, warum ausländische Filme in den USA nicht ankommen und daher kopiert werden müssen. Wenn auch "Quarantäne" nicht schlecht ist, so bevorzuge ich Rec.

by

Bilder © Sony Pictures