Project X

Project X (2012), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Komödie
Kinostart Deutschland: - Verleih: Warner Bros.

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Project X Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

In „Project X“ möchten drei eher durchschnittliche Zwölftklässler endlich ihre Anonymität überwinden – mit einer zunächst eigentlich ganz unverfänglichen Idee: „Wir inszenieren eine Party, von der wir noch unseren Enkeln erzählen werden!“ Doch wie sich diese Party dann tatsächlich entwickelt, übertrifft selbst ihre tollkühnsten Erwartungen.Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer, während Träume wie Seifenblasen zerplatzen, weiße Westen böse Flecken bekommen – und Legenden entstehen. „Project X“ sollte Eltern und Ordnungshütern auf der ganzen Welt als Warnung dienen.

Thomas Mann, Oliver Cooper und Jonathan Daniel Brown | mehr Cast & Crew


Project X - Trailer


PROJECT X - offizieller Teaser-Trailer deutsch


PROJECT X - offizieller Trailer #1


PROJECT X - offizieller Trailer #2


DVD und Blu-ray | Project X

Blu-ray
Project X Project X
Blu-ray Start:
07.09.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.
DVD
Project X Project X
DVD Start:
07.09.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min.

Filmkritik Project X

Filmwertung: | 7/10


Jugendliche feiern gerne Partys und nutzen dafür liebend gerne die sturmfreie Bude. Beim ausgelassenen Feiern geht schon mal eine Blumenvase zu Bruch oder jemand übergibt sich in die Blumenrabatten. Aber selten ufert eine Party zu einem flammenden Inferno aus. Bis jetzt!

Regisseur Nima Nourizadeh skizziert mit seinem beeindruckenden Spielfilmdebüt „Project X“, in Zusammenarbeit mit Produzent Todd Phillips („Hangover“), wie eine Highschool Party innerhalb weniger Stunden komplett außer Kontrolle geraten kann. Die Geschichte der drei Freunde Thomas, Costa und J.B. erinnert an den Geburtstag der 16-jährigen Thessa, die im vergangenen Jahr über Facebook Einladungen verschickte und am Ende 1600 fremde Gäste in der Hansestadt begrüßen musste. Was in der Realität noch einigermaßen glimpflich ablief, wird auf der Kinoleinwand zu einem ungeheueren Desaster glorifiziert. Geschickt wird mit den Klischees über amerikanische Teenager gespielt. Assoziationen zu Filmen von „American Pie“, „Superbad“ und „Eis am Stil“ sind dadurch gegeben.

Dank des derzeit beliebten Found-Footage-Looks wird der Zuschauer mitten ins Geschehen geschmissen und erlebt gemeinsam mit den bisher unbekannten Darstellern Thomas Mann (Thomas), Oliver Cooper (Costa) und Jonathan Daniel Brown (J.B.), die krasseste Party seines Lebens. Anhand einer kettenähnlichen Reaktion verselbstständigt sich die Party und immer mehr Menschen treffen ein. Nicht nur das eigene Haus, sondern die gesamte Nachbarschaft wird verwüstet. Und immer, wenn man denkt schlimmer kann es nicht mehr kommen, setzt das Filmteam noch einen drauf. Der Live-Effekt wird durch insgesamt acht verschiedene Kamerasysteme erzeugt, die dank der subjektiven Kamerabilder eine authentische Realität darstellen. Während eine digitale HD-Kamera die chaotischen Ereignisse der Party einfängt, sorgen über ein Dutzend Flip-Kameras für die geladene Atmosphäre. Zur Simulation von Handybildern und den polizeilichen Aufnahmen werden lippenstiftgroße, subjektive Iconix-Kameras in Verbindung mit zahlreichen Blackberries und iPhones verwendet. Die vielen Aufnahmen in unterschiedlicher Qualität, Situation und Blickwinkel wurden mit Hilfe eines Spezialcomputers abschließend zu einem einheitlichen Videoformat konvertiert. Das daraus resultierende Ergebnis überzeug auf bemerkenswerte Weise und kann selbst über das im Grunde recht unspektakuläre Drehbuch hinwegtäuschen. Die Eltern zahlreicher Jugendlicher werden durch diesen Film das Fürchten lernen und ihren Nachwuchs nicht mehr sorgenfrei das Haus überlassen.

Fazit: Ein irrewitziger Partyfilm über die moderne YouTube-Generation.
by Sandy Kolbuch

Bilder © Warner Bros.