Predator - Upgrade

The Predator (2018), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Action / Science-Fiction / Horror
Kinostart Deutschland: - Verleih: 20th Century Fox

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Inhalt

In Shane Blacks Neuauflage der Predator-Reihe beginnt die Jagd erneut – von den äußersten Ecken des Universums bis in die verschlafenen Straßen der Vororte. Nur sind die gefährlichsten Jäger des Universums, seit sie sich mit DNA anderer Spezies genetisch aufgerüstet haben, noch stärker, klüger und tödlicher als je zuvor. Als ein kleiner Junge versehentlich ihre Rückkehr auf die Erde ermöglicht, werden eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Ex-Soldaten und ein miesgelaunter Lehrer (für Naturwissenschaften) zur einzigen Hoffnung, das Ende der Menschheit zu verhindern.

Boyd Holbrook, Trevante Rhodes und Yvonne Strahovski | mehr Cast & Crew


Predator - Upgrade - Trailer




Filmkritik Predator - Upgrade

Filmwertung: | 5/10


Nach “Predator” (1987), “Predator 2” (1990), “Alien vs. Predator” (2004), “Alien vs. Predator 2” (2007) und “Predators” (2010) kommen die Predator zum sechsten Mal auf die Erde und diesmal sind sie stärker, schlauer und größer als je zuvor. Shane Black (The Nice Guys / IRON MAN 3) präsentiert in einer explosiven Neuauflage die Predator in einem neuen Look. Im ersten Teil der Reihe spielte er auch selber eine Rolle, daher kennt er diese Monster sehr gut. Es darf hier wieder gekämpft, geprügelt und Blut vergossen werden. Als ein kleiner Junge sie versehentlich herbei zieht, steht zwischen ihnen und der Zerstörung der Welt nur eine Gruppe Verlierer die keine Ahnung davon haben.

Olivia Munn und Boyd Holbrook bekämpfen den Predator
Olivia Munn und Boyd Holbrook bekämpfen den Predator © Twentieth Century Fox
Während die frühereren Teile auf Horror und viel Blut setzten ist dieser Film eher eine leichte Actionkomödie für zwischendurch. Sie erinnert sogar etwas an die letzten Filme aus dem Hause MARVEL und ist damit ganz weit entfernt von einem wirklichen Horrorfilm. Er hat mit Boyd Holbrook (LOGAN), Olivia Munn (X-Men Apocalypse), Keegan-Michael Key (Why Him?), Yvonne Strahovski (Dexter) u.v.m. einen Cast der sich sehen lassen kann und wo man jedem einzelnen ansieht, dass er Lust auf diesen Film hatte. Man merkt ihnen zwar auch sehr an, dass ihre Rollen sehr oberflächlich geschrieben wurden und die Gespräche untereinander wirklich platt sind, doch dazu später mehr.

Boyd Holbrook (as Quinn McKenna), Jacob Tremblay (as Rory McKenna)
Boyd Holbrook (as Quinn McKenna), Jacob Tremblay (as Rory McKenna) © Twentieth Century Fox
Das wohl beste an”Predator - Upgrade” ist, auch wenn diese anders ausfällt als früher, seine Action. Es macht Spaß den Predator zuzusehen wie sie Jagd auf uns Menschen machen. Sie haben dafür so manche gute Idee und sind wirklich nicht zu unterschätzen. Der Film hält bei diesen Actionsequenzen lange drauf und man sieht so manchen Bluttropfen. Eine weitere Sache die mir am Film gefallen hat, ist sein Humor. Nach dem Trailer dachte ich nicht so wirklich, dass der Film welchen hätte und hatte mich schon sehr auf einen Horrorthriller gefreut, doch als der ganze Kinosaal sehr oft sehr laut gelacht hat, konnte ich mich doch davon anstecken lassen und hatte trotzdem eine gute Zeit.

Predator vs. Predator
Predator vs. Predator © Twentieth Century Fox
Dennoch ist das meiner Meinung nach eine Schwäche des Films. Er ist zwar oftmals wirklich gelungen und macht Spaß, doch wie man auch schon z. B. in den letzten Jahren bei dem “STAR WARS” Franchaise sehen konnte, gibt es Filme die sind ohne diesen erzwungenen Humor einfach besser und da macht diese Reihe auch keine Ausnahme. Ich hatte gehofft hier etwas wie die Alien Reihe vorzufinden, einen Horrorschocker mit so manchem Jumpscair. Gelegentlich streut er zwar kurze Horrormomente herein, ist aber von einem richtigen Horrorfilm weit entfernt. Die kurzen Momente sorgen sogar dafür, dass der Film so wirkt als könne er sich nicht entscheiden was er sein möchte. Er ist zu oberflächlich, die Gespräche der Figuren zueinander sind wirklich strunzdumm und es gelingt dem Zuschauer nicht so wirklich eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Ein weiterer Punkt, der mich sehr gestört hat war die Dunkelheit so mancher Szene. Durch die 3D-Technik (Die hier wirklich gut gelungen ist) wird der Film noch etwas dunkler und so kam es, dass ich in vielen Szenen kaum etwas erkennen konnte.


Fazit:
Wenn man mich jetzt also fragt, wer sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen sollte, dann sind das wohl die Menschen, denen es gefällt, wenn es auf der Leinwand hart zugeht. Kinozuschauer, denen es nicht stört, wenn so ein Film keinen wirklichen Tiefgang vorweist und alles nur sehr oberflächlich gehalten wird, werden Predator mögen. Wer also einen blutigen und sehr krassen FSK16-Film sehen will, dessen Action oft mit so manchem coolen Spruch unterlegt ist, für die ist der Film genau das Richtige. Für alle anderen gibt es ohne jeden Zweifel bessere Alternativen und für jeden Fan dieser Reihe, der - genauso wie ich - hoffte einen blutigen Horrorthriller vorfinden zu können (genauso wie die bisherigen 6 Alienfilme), dem sei leider gesagt, dieser Film ist nicht so. Abschließend muss ich aber gestehen, dass ich trotz der Schwächen, große Lust auf einen weiteren Teil habe, da sich zudem der Film diese Möglichkeit zum Ende hin offen hält.
by

Bilder © 20th Century Fox