Pixels

Pixels (2015), USA
Laufzeit: - FSK: 6 - Genre: Action / Komödie / 3D
Kinostart Deutschland: - Verleih: Sony Pictures

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Pixels Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Als intergalaktische Außerirdische die Video-Übertragung klassischer, alter Arcade Spiele als Kriegserklärung gegen sie missverstehen, greifen sie die Erde an. Dabei benutzen sie die Spiele als Vorlage für ihre unterschiedlichen Attacken. Präsident Will Cooper (KEVIN JAMES) ist auf seinen alten Freund aus Kindertagen, den 80er Jahre Video Game Champion Sam Brenner (ADAM SANDLER) angewiesen, der nun als Installateur von Heimkinoanlagen arbeitet, um ein Team von Old School Arcaders (PETER DINKLAGE und JOSH GAD) anzuführen. Sie sollen die Aliens besiegen und den Planeten retten. Lieutenant-Colonel Violet Van Patten (MICHELLE MONAGHAN) steht den Arcaders dabei als Expertin zur Seite und stattet sie mit besonderen Waffen aus, die ihnen dabei helfen sollen, die Außerirdischen zu bekämpfen.

Unter der Regie von Chris Columbus ("Harry Potter und die Kammer des Schreckens", "Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen") spielen Adam Sandler ("Kindsköpfe"), Kevin James ("Der Kaufhaus Cop"), Michelle Monaghan ("Mission: Impossible - Phantom Protokoll"), Peter Dinklage ("Game of Thrones"), Josh Gad ("Die Trauzeugen AG") und Brian Cox ("R.E.D: Älter. Härter. Besser.") die Hauptrollen in dieser turbulenten Actionkomödie, die legendäre Videogame-Helden wie Pac-Man, Donkey Kong, Centipede, Galaga und Q*bert spektakulär in 3D zu neuem Leben erweckt.


Adam Sandler, Peter Dinklage und Michelle Monaghan | mehr Cast & Crew


Pixels - Trailer


Pixels - Trailer


DVD und Blu-ray | Pixels

Blu-ray
Pixels Pixels
Blu-ray Start:
03.12.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 106 min.
Pixels (3D Blu-ray) Pixels (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
03.12.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 106 min.
Pixels (Steelbook) Pixels (Steelbook)
Blu-ray Start:
03.12.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 106 min.
DVD
Pixels Pixels
DVD Start:
03.12.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 101 min.

Filmkritik Pixels

Filmwertung: | 8/10


Kann die neue Komödie mit Adam Sandler und Kevin James überzeugen? Näheres in unserer Kritik.

Im Film von Regisseur Chris Columbus (Kevin - Allein zu Haus, Mrs. Doubtfire, Harry Potter 1+2) sind die beiden befreundeten Hollywood-Stars Adam Sandler (Urlaubsreif, Kindsköpfe, Klick) und Kevin James (King of Queens, Kindsköpfe, Das Schwergewicht) zwei Jahre nach der durchwachsenen Komödie „Kindsköpfe 2“ wieder gemeinsam auf der großen Leinwand zu sehen, mit einer abgedrehten Storyline.

1982: Sam Brenner (Adam Sandler) und sein bester Kumpel Will Cooper (Kevin James) treffen sich in einem Videospielautomatenladen. Sam ist herausragend, da er die Muster der Spiele erkennt und so jeden Highscore knacken kann. Die zwei freunden sich mit dem Wunderkind Ludlow Lamonsoff (Josh Gad) an. Sam nimmt - von den beiden angefeuert - an der ersten Videospielmeisterschaft teil. Sein einziger ernsthafter Konkurrent ist Eddie „Fire Blaster“ Plant (Peter Dinklage), der sich seinen Spitznamen selbst verpasste. Eddie gewinnt in einem packenden Finale. Anschließend werden die Videospiele mit einer Sonde ins All geschickt.
2015: Sam ist Technik-Installateur, Ludlow ein Verschwörungstheoretiker, Eddie ein Straftäter und Will der Präsident der USA. Er steht vor einem großen Problem: Außerirdische haben die Sonde gefunden und die Videospielhelden wahrheitsgetreu nachgebaut – um die Erde anzugreifen! Die Freunde schließen sich zusammen und versuchen alles, um die Pixel-Schlachten für

Die Geschichte ist sehr gut umgesetzt. Genre-Fans dürfen erleichtert aufatmen. Denn den Herren Columbus, Sandler und James ist (endlich) mal wieder eine gute, sehr unterhaltsame Komödie gelungen ist. In der ersten Hälfte des Filmes ist „Pixels“ mit all seinen klug platzierten Witzen ein Gag-Feuerwerk allererster Güte. Danach steht die Action im Vordergrund, weshalb es weniger flotte Sprüche gibt. Diese wirken in der zweiten Hälfte des Filmes leider auch nicht immer gut platziert. Deshalb kann das hohe Niveau des starken Beginns nicht über die gesamte Laufzeit gehalten werden. Dennoch unterhält diese Komödie auch in diesen Szenen und ist deshalb eine, die sich aus der Masse abhebt. Neben den bereits erwähnten Pluspunkten, liegt das auch an der irrwitzigen Ausgangsidee, die aus dem gleichnamigen Kurzfilm von Patrick Jean aus dem Jahr 2010 übernommen wurde.
Amüsant ist auch die Besetzung von Kevin James als US-Präsident. Das alleine sorgt schon für einige Lacher. Auch eingefleischte Gamer und Retro-Fans kommen auf ihre Kosten, da es viele gelungene Anekdoten und kreative Einfälle zu den Spiele-Klassikern gibt und der Film sogar einen Gastauftritt von „Pac-Man“-Schöpfer Tōru Iwatani für sich verzeichnen kann.
Zudem konnte Tennis-Star Serena Williams für einen Cameo gewonnen werden. Ohnehin ist die Schauspielerriege bemerkenswert. Denn Michelle Monaghan (Mission Impossible III, Gone Baby Gone, Source Code), die für Jennifer Aniston (Terminprobleme) einsprang, kann im Zusammenspiel mit Sandler für viel Situationskomik sorgen. Die Chemie zwischen der charmanten 39-Jährigen und dem 48-Jährigen stimmt. Herrlich überzeichnet agiert auch Peter Dinklage (Game of Thrones, X-Men: Zukunft ist Vergangenheit, Taxi) als „Fire Blaster“. Zudem sorgt Josh Gad (Die Trauzeugen AG, Love And Other Drugs, 21) als Wunderkind für sehr witzige Momente. In kleineren Nebenrollen sind mit Sean Bean (Der Herr der Ringe, Das Vermächtnis der Tempelritter, Troja), Brian Cox (Planet der Affen: Prevolution, Bourne Trilogie, Braveheart) und Fiona Shaw (Petunia Dursley in „Harry Potter“, Das perfekte Verbrechen, The English Teacher) weitere bekannte Gesichter zu sehen, die ihre Sache gut machen. Ashley Benson (Spring Breakers, Pretty Little Liars, Girls United - Alles auf Sieg) taugt hingegen lediglich als „Eyecatcher“ und darf in ihren Szenen nicht ein einziges Wort sprechen.

Auch in den Nebenkategorien überwiegen die positiven Aspekte. Die Musikuntermalung ist erstklassig, da witzig und klug ausgesucht. Die Kameraführung ist angenehm ruhig und dennoch dynamisch, die Auswahl der Locations gelungen. Zudem sind die Spezialeffekte auf einem guten Level, auch wenn 3D-Effekte nur spärlich eingesetzt wurden. Des Weiteren ist die deutsche Synchronisation hervorragend, da alle gewohnten Stimmen der Stars verpflichtet werden konnten und ausdrucksstark und professionell bei der Sache sind. Besonders gelungen sind die ausgefallenen Kostüme und Frisuren, die ebenfalls zur heiteren Stimmung von „Pixels“ beitragen.


Fazit:
Sehr guter, unterhaltsamer und kurzweiliger Film, der sich dank seiner kreativen Einfälle, einer gut aufgelegten Darstellerriege und vielen guten Gags aus der Masse abhebt.
by

Bilder © Sony Pictures