Parker

Parker (2013), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Thriller / Krimi
Kinostart Deutschland: - Verleih: Constantin Film

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Parker Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Parker (Jason Statham) ist ein professioneller Dieb und, wenn nötig, auch ein Killer. Der Vater (Nick Nolte) seiner Freundin verschafft ihm einen neuen "Job" mitsamt neuen Partnern. Doch nach dem Überfall wird Parker von diesen vermeintlichen Partnern nicht nur um seinen Anteil erleichtert, sondern auch fast getötet. Parker, ein Mann mit Prinzipien, schwört Rache. Er folgt seinen Killern, die einen millionenschweren Coup planen, nach Palm Beach. Im Mekka der Reichen gibt sich Parker als vermögender Texaner aus, der eine Villa kaufen will. Dabei hilft ihm die verschuldete und gelangweilte Immobilienmaklerin Leslie Rodgers (Jennifer Lopez), die seinem Schwindel schnell auf die Spur kommt und ganz eigene Interessen an Parker hat...

Jason Statham, Jennifer Lopez und Michael Chiklis | mehr Cast & Crew


Parker - Trailer




DVD und Blu-ray | Parker

Blu-ray
Parker Parker
Blu-ray Start:
11.07.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 119 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Parker Parker
DVD Start:
11.07.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 115 min.

Filmkritik Parker

Filmwertung: | 5/10


„Parker“ ist die filmische Umsetzung des Romans „Flashfire“ von Richard Stark. Die Figur des Rächers Parker sieht man nicht zum ersten Mal auf der Leinwand. „Point Blank“ (1967) und „Payback“ (1999) gehören zu den gelungenen Adaptionen, die sich diesem Thema annehmen.
Der gestandene Regisseur Taylor Hackford, der mit guten Filme wie „Ray“ und „Im Auftrag des Teufels“ sein Können unter Beweis stellte, betritt mit seinem neuen Werk Neuland und versucht Jason Statham und Jennifer Lopez gekonnt in Szene zu setzen.

Die Story lässt sich sehr knapp zusammenfassen: Meisterdieb Parker (Jason Statham) wird bei einem Auftrag von seinen Partnern übers Ohr gehauen und schwer verwundet im Straßengraben zurückgelassen. Nach seiner Genesung verfolgt Parker nur noch ein Ziel: Rache. Unterstützt wird er dabei von der Immobilienmaklerin Leslie (Jennifer Lopez).

Beim Lesen der Handlung erwartet man eigentlich einen straighten und kurzweiligen Actionfilm. Ausufernden Nebenplots und sinnlosen Flashbacks zum Dank schafft es Hackford die simple Handlung auf eine Laufzeit von fast zwei Stunden zu strecken. So mutiert der Film nach einem recht gelungenen Einstieg zu einer Berg- und Talfahrt. Teils spannenden und actionreichen Szenen folgt viel Leerlauf.
Mir persönlich kam es während des Films so vor, als wäre Hackford mit diesem Projekt etwas überfordert gewesen. Er wollte den Charakteren mehr Leben einhauchen als nötig ist und die Story scheinbar tiefgründiger und verschachtelter konzipieren als man es von anderen Vertretern dieses Genres gewohnt ist. Dies Alles ist im Ansatz recht interessant, wurde aber inkonsequent und völlig belanglos umgesetzt. Die Dialoge sind lahm, die Handlungszusätze interessieren letztlich nicht wirklich und der genaue Ablauf eines Überfalls ist leider auch nur mäßig spannend inszeniert. Die Rettung des Filmes ist ganz klar Jason Statham. Mit gewohnter Coolness und immer gleichem Gesichtsausdruck jagt er unaufhörlich seine Peiniger. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich Statham- Filme, auch wenn sie häufig demselben Prinzip folgen, sehr mag. Er ist einer der wenigen Schauspieler der letzten 10 Jahre, der ausschließlich knallharte „Männer“- Filme gemacht hat.
Wenn man einen Jason Statham- Film schaut, weiß man genau auf was man sich einlässt. Knappe Dialoge, meist coole Oneliner, viel Geballer und Blut. Leider schafft es Hackford nicht Statham wie gewohnt in Szene zu setzen. Ermüdende Dialoge gibt es zu viele, von den anderen Zutaten etwas zu wenig.
Auch wenn die Actionszenen ansehnlich choreographiert sind, bieten sie wenig Neues und sind teilweise zu hektisch und unruhig gefilmt. Somit können sie nur bedingt über die Schwächen und Längen des Filmes hinwegtrösten.

Fazit: „Parker“ will mehr sein, als er tatsächlich ist. Gute Actionsequenzen wechseln sich mit langatmigen Dialogen und überflüssigen Nebenplots ab. Für Statham- Fans sollte der Film zufriedenstellend sein, auch wenn man von ihm schon Besseres gesehen hat. Da ich mich trotzdem unterhalten gefühlt habe, fällt meine Bewertung etwas besser aus, als die Kritik vermuten lässt.

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Bilder © Constantin Film