Non-Stop

Non-Stop (2013), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Action / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: StudioCanal

Non-Stop Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Bill Marks (Liam Neeson), langgedienter U.S. Federal Air Marshal, ist seinen Job über den Wolken leid. Doch der heutige Transatlantikflug wird für den Sicherheitsbeamten alles andere als routiniert: Kurz nach dem Start erreichen Marks Textnachrichten von einem Fremden. Solange nicht 150 Mio $ auf ein geheimes Konto geflossen sind, droht der unbekannte Absender alle 20 Minuten einen Passagier zu töten. Als sich herausstellt, dass das Konto auf Marks‘ Namen läuft und an Bord eine Bombe auftaucht, gerät die Situation außer Kontrolle. Plötzlich steht Marks selbst unter Verdacht das Flugzeug zu entführen. Ihm bleiben nur wenige Stunden, um die Katastrophe abzuwenden und das Leben der 200 Passagiere zu retten.

Liam Neeson, Michelle Dockery und Julianne Moore | mehr Cast & Crew


DVD und Blu-ray | Non-Stop

Blu-ray
Non-Stop Non-Stop
Blu-ray Start:
24.07.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min.
Non-Stop - Limited Steel Edition Non-Stop - Limited Steel Edition
Blu-ray Start:
24.07.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min.
DVD
Non-Stop Non-Stop
DVD Start:
24.07.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 102 min.

Filmkritik Non-Stop

Filmwertung: | 8/10


Seit ein paar Jahren erlebt man den Schauspieler Liam Neeson (*1952) nur noch als knallharten Actiondarsteller in Filmen wie „96 Hours“ (2008), „Unknown Identity“ (2011) und „The Grey – Unter Wölfen“ (2011). In diese Reihe fügt sich „Non-Stop“ (Originaltitel: „Non-Stop“, Frankreich/US, 2013) von dem Regisseur Jaume Collet-Serra nahtlos ein und kann doch mehr als erwartet bieten.

Der Air-Marshall Bill Marks (Liam Neeson) befindet sich auf einem Routineeinsatz auf einem Flug von New York City nach London. Lustlos und mit etwas Alkohol im Blut beginnt er seine Arbeit. Sobald das Flugzeug gestartet ist, erreicht ihn auf seinem Diensttelefon eine SMS mit der Drohung, dass alle 20 Minuten jemand stirbt, wenn nicht 150 Millionen US-Dollar auf ein Schweizer Bankkonto überwiesen werden. Als sich herausstellt, dass die Drohung ernst zu nehmen ist, gilt es zu handeln. Doch die Flugsicherungsbehörde am Boden weigert sich, ihm die nötige Unterstützung zu geben und erklärt ihn kurzerhand zum Hauptverdächtigen und zum potentiellen Flugzeugentführer. So beginnt für Marks ein Wettlauf gegen die Zeit und viele andere Widrigkeiten.

Der spanische Regisseur Jaume Collet-Serra, der mit Filmen wie "House of Wax" (2005) und "Orphan - Das Waisenkind" (2009) bekannt geworden ist, schuf mit seinem neuen Film wieder einen Thriller mit Liam Neeson (nach "Unknown Identity" (2011)). Die Ausgangssituation ist dabei denkbar einfach gehalten. Ein routinierter "Cop" erhält Drohungen, wodurch sich der oder die Verbrecher Millionen erhoffen. Die Motive und die möglichen Opfer sind unbekannt und so folgt eine spannende Rätseljagd. Doch gestalten Jaume und seine Drehbuchautoren John W. Richardson, Christopher Roach und Ryan Engle die Geschichte höchst spannend und mit ständigen neuen Wendungen und Möglichkeiten. Auch scheut der Film nicht vor einem kritischen Blick auf dubiose Verhörmethoden und grenzgängige Passierbehandlung zurück. Der Zuschauer ertappt sich immer wieder dabei, wie er bestimmte Figuren als Täter verdächtigt, diese dann aber bald wieder verwirft. Nur an der Glaubwürdigkeit der Hauptperson zweifelt der Betrachter nicht, so dass immer ein Sympathieträger vorhanden ist, was für die Spannungserhaltung von immenser Bedeutung ist. Diese Rolle mit Neeson zu besetzen, ist ein kluger Schachzug gewesen. Er verkörpert den harten Kerl genauso gut, wie er die verletzbaren Seiten der Figur einfängt. Der Kinogänger weiß durch diese Besetzung, auf welche Art Film er sich einstellen kann. Doch auch die kleineren Rollen und der weibliche Gegenpart von Neeson (Julianne Moore) sind durchweg gut besetzt. Wie es bei interkontinentalen Flügen üblich ist, sind die Passagiere und die Crew aus unterschiedlichen Ländern und mit verschiedenen kulturellen Hintergründen. Dies birgt das typische Konfliktpotential, doch tritt dies im Verlauf des Films immer mehr in den Hintergrund. Dagegen gewinnt der Film immer mehr an gefühlter Bedrohung. Diese wird durch eine immer unruhiger werdende Kamera noch verstärkt. Die beengte Atmosphäre des Flugzeugs wird gut eingefangen und macht die Beklemmung deutlich. Die Musik des Komponisten John Ottmann untermalt die Atmosphäre stimmig und zusammen mit den gelungenen Spezialeffekten runden sie den Film zu einem schönen, unterhaltsamen Kinoerlebnis ab.

Fazit: Der Film "Non-Stop" ist ein bis in die letzten Minuten spannender Thriller mit einem kernigen Liam Neeson und einer überzeugenden Schauspielerriege. Unvorhersehbar und fesselnd schafft er es, den Zuschauer ohne das Gefühl von Länge 106 Minuten lang in seinen Bann zu ziehen.

by

Bilder © StudioCanal