Mortal Engines: Krieg der Städte

Mortal Engines: Krieg der Städte (2018), Neuseeland / USA
FSK: 12 - Genre: Action / Fantasy / Science-Fiction
Kinostart Deutschland: - Verleih: Universal Pictures Intl.

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Mortal Engines: Krieg der Städte Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Wenn Utopien zerplatzen, bleiben Dystopien übrig: In dieser düsteren Zukunftsvision produziert von Peter Jackson mit Hauptdarsteller Hugo Weaving („Matrix“) rollen die Mächtigen in gigantischen Städten auf Rädern über die völlig verwüstete Erde, um sich der knappen Ressourcen wie Lebensmittel und Rohstoffe zu bemächtigen.

Hugo Weaving, Robert Sheehan und Hera Hilmar | mehr Cast & Crew


Mortal Engines: Krieg der Städte - Trailer




DVD und Blu-ray | Mortal Engines: Krieg der Städte

Blu-ray
Mortal Engines: Krieg der Städte Mortal Engines: Krieg der Städte
Blu-ray Start:
18.04.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 128 min.

zur Blu-ray Kritik
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Blu-ray Start:
18.04.2019
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Blu-ray Start:
18.04.2019
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Blu-ray Start:
18.04.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 128 min.
DVD
Mortal Engines: Krieg der Städte Mortal Engines: Krieg der Städte
DVD Start:
18.04.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 124 min.

Filmkritik Mortal Engines: Krieg der Städte

Filmwertung: | 1/10


Peter Jackson, der Mann der mit den sechs Mittelerde Filmen oder auch Tim & Struppi und King Kong eigentlich niemandem mehr was beweisen müsste, brachte passend zur Vorweihnachtszeit vor einer Woche einen neuen Film heraus. Ein Film, der eigentlich perfekt fürs Weihnachtsgeschäft sein könnte und auch so vermarktet wurde. Jedoch hat Jackson mit diesem Film kein Geschenk, sondern einen seiner schlechtesten Filme herausgebracht und sollte sich am besten zweimal überlegen was für Stoffe er anpackt, denn für manches ist er wohl einfach nicht geeignet.

Es fällt aber schnell auf, was er gut kann und das ist auch hier die wohl größte Stärke des Films. Fantastische Bilder und einzigartige Welten zu erzeugen. Die Idee, dass es auf Rädern fahrende Städte gibt, klingt wirklich seltsam und das wusste wohl auch jeder der an diesem Projekt gearbeitet hat und doch geht das vollkommen auf. Man schafft es diese verrückte Idee gut umzusetzen und so wirken zu lassen, als wären fahrende Städte das Natürlichste, das es gibt. Die Effekte sehen super aus und die CGI und Computereffekte rücken tatsächlich in den Hintergrund. Man kann wirklich in diese Welt eintauchen und möchte unbedingt mehr sehen. Die Verpackung dieses Films ist also glänzend und bewundernswert, doch wenn man sich den Inhalt anschaut, fällt schnell auf, dass es da nichts Nettes mehr zuzusagen gibt.

Hera Hilmar in Mortal Engines: Krieg der Städte
Hera Hilmar in Mortal Engines: Krieg der Städte © Universal Pictures
Wir folgen in diesem Film nämlich einer Protagonistin, die uns nicht egaler sein könnte und auch ihrer eigenen Schauspielerin war sie wohl egal. Denn auch diese wirkt tatsächlich die ganze Zeit so, als wäre sie gelangweilt und als hätte sie überhaupt keine Lust gehabt, diese Rolle zu spielen. Alle Texte wirkten von ihr nur stumpf aufgesagt, aber nie wirklich gefühlt. Sie kann den Film nicht auf ihren Schultern tragen bzw. Vielleicht wollte sie das auch einfach nicht, denn ich glaube das Potenzial dazu wäre bei ihr da gewesen, sie hätte es nur besser nutzen müssen und so war das tatsächlich noch enttäuschender, als hätte sie es nicht gekonnt. Ihre Figur hatte zudem natürlich auch eine Hintergrundgeschichte, doch auch diese ist nicht gut. Sie ist zu sehr an den Haaren herbeigezogen und man spürt in dem Film davon gar nichts mehr.

Es sind einfach Sätze, die gefühlt in der Laufzeit verpuffen und irrelevant werden. Es fühlt sich so an, als hätte es die Geschichte nie gegeben und selbst wenn, dann bleiben die Figuren so irrelevant, dass man sich nicht mal die Mühe macht zu überlegen ob das in der Vorgeschichte vor kam. Die Hauptrolle kann also schonmal gar nichts. Das ist aber vollkommen in Ordnung, denn auch ihr Gegenpart - der Schurke Thaddeus Valentine - kann genauso nichts. Bei ihm ist es aber nochmal schlimmer. Hera Hilmar spielt die Hauptrolle und ist eine 32-Jährige isländische Schauspielerin, die noch nichts Großes gemacht hat und hier ihre erste große Rolle vergeigt. Da denkt man sich vielleicht noch schade, doch eine nächste Chance wird mit Sicherheit für sie kommen. Hugo Weaving allerdings war bei "Matrix", "Transformers", dem MCU oder hat auch schon sechs Mal mit Jackson in allen Mittelerde Filmen als Elrond mitgespielt und ihn hier jetzt so scheitern zu sehen, ist definitiv etwas ganz anderes.

Hugo Weaving in Mortal Engines: Krieg der Städte
Hugo Weaving in Mortal Engines: Krieg der Städte © Universal Pictures
Er riskiert hiermit zwar nicht seine Karriere - Dafür hat er in seiner Laufbahn schon zu viele tolle Rollen - aber es ist bestimmt keine Performance, mit der er unbedingt prallen sollte, denn gut sieht anders aus. Neben den beiden austauschbaren und langweilig inszenierten Figuren, bleibt auch die restliche Geschichte sehr erzwungen. Das ist schade, denn eigentlich ist dies eine Buchverfilmung. Bedeutet, die Geschichte liegt in besserer Form vor und hat ihre Fans. Fans, die sich auf den Film freuen und nochmal viel mehr enttäuscht sind. Denn ich bezweifle, dass das Buch die gleichen Schwächen, wie der vorliegende Film hat. Man hätte also auch hier, etwas besser nutzen können und müssen.

Fazit:
Mortal Engines: Krieg der Städte ist der wohl schlechteste Film 2018 und das passend zum Jahresabschluss, so kann er direkt vom Kino in die Flop 3 des Jahres einsteigen. Bisher habe ich ihn auch nur das eine Mal im Kino gesehen, denn er ist es einfach nicht wert ein weiteres Mal die Zeit mit ihm zu verschwenden. So bleibt das ein Weihnachtsgeschenk, das Santa nur zu gerne wieder mitnehmen darf. Ein Film der einzig und alleine mit seinen Bildern überzeugt, ansonsten aber rein gar nichts zu bieten hat. Es gibt hier viele langweilige Figuren, eine austauschbare Geschichte und Szenen, die so durchrasen, aber nicht hängen bleiben. Wirklich enttäuschend.
by Peter Brauer

Bilder © Universal Pictures Intl.