Last Christmas

Last Christmas (2019), Großbritannien / USA
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Komödie / Romanze
Kinostart Deutschland: - Verleih: Universal Pictures Intl.

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Last Christmas Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

London in der Vorweihnachtszeit: Das Leben von Kate (Emilia Clarke) verläuft alles andere als rund. Sie stolpert von einem selbstverschuldeten Chaos ins nächste und selbst ihre Arbeit als Elf in einem Weihnachtsladen beschert ihr kein Glück. Es scheint wie ein Wunder, als eines Tages Tom (Henry Golding) in ihr Leben tritt und es nach und nach schafft, die vielen Barrieren, die Kate um sich und ihr Herz aufgebaut hat, zu durchbrechen. Doch obwohl es Tom gelingt, Kate wieder Lebensfreude und Selbstvertrauen zu schenken, scheint er doch ein Geheimnis zu haben. Während sich London in ein vorweihnachtliches Lichtermeer verwandelt, lernt Kate, dass sie die Dinge manchmal einfach geschehen lassen und ihrem Herzen folgen muss oder, um es mit George Michaels Worten zu sagen: „You gotta have faith!“

Emilia Clarke, Henry Golding und Emma Thompson | mehr Cast & Crew


Last Christmas - Trailer




DVD und Blu-ray | Last Christmas

Blu-ray
Last Christmas Last Christmas
Blu-ray Start:
26.03.2020
FSK: 0 - Laufzeit: 103 min.
DVD
Last Christmas Last Christmas
DVD Start:
26.03.2020
FSK: 0 - Laufzeit: 98 min.

Filmkritik Last Christmas

Filmwertung: | 8/10


Vor einigen Tagen war es wieder soweit, die Weihnachtsmärkte haben aufgemacht und nun riecht es in den Städten nach gebrannten Mandeln, Lebkuchen und Glühwein und das ist auch kein Wunder, denn in unter einem Monat steht wieder das schönste Fest des Jahres an: Weihnachten. Ein Fest, wo man zusammenkommt, Kekse backt, Geschenke verteilt und Weihnachtsmusik hört und welches Lied darf da in keinem Jahr fehlen? Richtig, "Last Christmas" von WHAM. An diesem Lied kommt man in keinem Jahr vorbei und es ist einfach Kult.

Emilia Clarke und Henry Golding in Last Christmas
Emilia Clarke und Henry Golding in Last Christmas © Universal Pictures International Germany GmbH
So Kult, dass sich Paul Feig ("Brautalarm"; "SPY - Susan Cooper Undercover"; "Ghostbusters") dazu entschlossen hat, sich diesem Lied anzunehmen und eine schöne Liebesgeschichte dazu zu erzählen. Diesmal zwar ohne seine Standardbesetzung Melissa McCarthy, die in fast jedem seiner Filme dabei ist, dafür aber mit Emilia Clarke und das ist gut, dass sie diese Rolle bekommen hat und nicht McCarthy, denn auch wenn ich echt nichts gegen McCarthy habe, hätte sie einfach nicht in diesen Film gepasst. Das ist einfach Emilia Clarkes Film und es fühlt sich so an, als wurde er ihr auf den Leib geschrieben. Ihre liebevolle und süßen Art passt unfassbar gut in diesen Film und es macht großen Spaß ihr zuzusehen. Es ist zwar wirklich ein schöner, kitschiger und mit Zuckergussvoller Film, auf den man echt Lust haben muss und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das nicht jeder haben wird. Für alle Fans von Clarke ist er aber dennoch ein großes Fest und Genuss pur.

Emilia Clarke in Last Christmas
Emilia Clarke in Last Christmas © Universal Pictures International Germany GmbH
Emilia Clarke ist nämlich, wie bereits gesagt eine sehr sympathische Schauspielerin, der ich echt gerne zuschaue. Sie nimmt diesen Film gut ein und zaubert in vielen schönen Momenten wirklich immer wieder ein Lächeln auf das Gesicht ihrer Fans, für die der Film noch besser funktionieren wird als für andere Kinogänger, denn sie spielt hier exakt die Rolle, die man schon dutzende Male von ihr gesehen hat und ich war mir die ganze Zeit nicht sicher, ob ich jetzt "Ein ganzes halbes Jahr" (2016) oder "Last Christmas" schaue, denn von ihr aus war das nämlich exakt das gleiche Schauspiel. Es ist ein Film geworden, der sehr gut mit dem Namen "Last Christmas" umgeht und sich damit auch mehr auseinandersetzt, als man es erstmal annehmen mag. Es gibt viele sehr schöne Momente fürs Herz; hier und da lustige Witze, vorallem von Tessa Thompson, die hier Emilia Clarkes Mutter spielt und ihre ganz eigene Sichtweise auf viele Dinge hat und dabei echt kein Blatt vor den Mund nimmt und genügend Weihnachtsglanz. Er macht einfach gute Laune und es ist schön der Geschichte zu folgen, bis zu dem Moment am Ende, der einfach überraschend kommt und frisch wirkt. Von dem Ende geht man wirklich nicht aus, was das Ende aber ist, muss jeder selbst im Kino sehen.

Emilia Clarke und Henry Golding in Last Christmas
Emilia Clarke und Henry Golding in Last Christmas © Universal Pictures International Germany GmbH
Doch wie man sich bereits im oberen Teil bei dem Wort "Fans" denken kann, wird Clarke jedem der sie nicht gerne mag, in diesem Film wirklich schnell nerven. Da ihre Art die ganze Zeit einfach zu überdreht und zu over the Top ist und sie am Anfang wirklich von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Auch die Leute, die was gegen kitschiges Weihachtskino haben, sollten hier die Finger von weglassen. Es gibt im Mittelteil einige Stellen, wo der Film sich einfach zu lange anfühlt und wo man problemlos ein paar Minuten hätte kürzen können. Es bleibt außerdem alles sehr vorhersehbar und oberflächlich und es gab viele Ideen des Films schon in dutzend anderen Filmen zuvor.


Fazit:
„Last Christmas“ ist ein Film geworden, der Spaß macht, eine zuckersüße Hauptdarstellerin hat, der man ebenfalls Spaß ansieht. Es ist schön die Geschichte mit ihr zu erleben. Der restliche Cast kann zudem ebenfalls sehr überzeugen und Paul Feig beweist, dass er nach den oben benannten Filmen, die ich allesamt nur so naja bis okay fand, dennoch gute Filme machen kann. Es gibt ein interessantes Ende und auch wenn der Film es eigentlich nicht zulässt, würde ich mich dennoch sehr über eine Fortsetzung freuen. Hoffentlich wird diese in Erfüllung gehen, denn auch an den Kinokassen ist er derzeit ein voller Erfolg.
by

Bilder © Universal Pictures Intl.