Johnny English - Man lebt nur dreimal

Johnny English Strikes Again (2018), Großbritannien / Frankreich / USA
Laufzeit: - FSK: 6 - Genre: Komödie
Kinostart Deutschland: - Verleih: Universal Pictures Intl.

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Johnny English - Man lebt nur dreimal Filmplakat -> zur Filmkritik

Inhalt

Die digitale Welt besteht nur aus Nullen und Einsen – und Johnny English ist definitiv keine Eins ... Dennoch muss er in JOHNNY ENGLISH – MAN LEBT NUR DREIMAL einen Cyber-Angriff stoppen und einen Verbrecher zur Strecke bringen, der es auf den britischen Geheimdienst abgesehen hat.
Durch die Attacke eines mysteriösen Hackers werden sämtliche britischen Undercover-Agenten enttarnt. Einzig Johnny English, der sich der Digitalisierung aufgrund mangelnder Fähigkeiten bislang erfolgreich widersetzen konnte, bleibt übrig. Es bleibt keine andere Wahl, als ausgerechnet den Spion zu reaktivieren, der bisher jede seiner Missionen vermasselt hat. Mit seinen kompromisslos analogen Methoden wird Johnny English zur letzten Hoffnung des Geheimdienstes Ihrer Majestät …


Rowan Atkinson, Ben Miller und Olga Kurylenko | mehr Cast & Crew


Johnny English - Man lebt nur dreimal - Trailer




Filmkritik Johnny English - Man lebt nur dreimal

Filmwertung: | 6/10


Nach einem großartigen Teil 1 (2003) und einer erfolgreichen Fortsetzung (2011) meldet sich Rowan Atkinson nun zum dritten Mal als britischer Agent Johnny English zum Dienst. Nun sind auch seit dem letzten Teil 7 Jahre vergangen und Rowan sprach in der Vergangenheit oft davon, er würde erst wieder kommen wenn es eine gute Fortsetzung gibt und keine mit der nur schnell Geld gemacht werden möchte, und da ist es doch ein gutes Zeichen dass er nun mit diesem Film wieder da ist.

Rowan Atkinson in Johnny English - Man lebt nur dreimal
Rowan Atkinson in Johnny English - Man lebt nur dreimal © Universal Studios and Studiocanal SAS
Auch im dritten Teil ist er die letzte Hoffnung des MI7. Er ist aber mittlerweile als Lehrer tätig, aber dennoch bereit den Job für die Mission aufzugeben. Doch viele Dinge haben sich verändert seit er das letzte Mal im Einsatz war. Waffen und Gadgets wurden durch Smartphones ersetzt und Sportwagen durch elektrische Kombi-Limousinen. Wohl oder übel muss er sich schnell an diese Veränderungen gewöhnen, um einem digitalen Genie das Handwerk zu legen.

Nach sehr vielen Jahren als Mr. Bean war es 2003 sehr schön zu sehen, wie gut diese Art Humor auch in einer anderen Rollen funktionierte. Es war eine Figur die von ihrem Auftreten an die alten Bondstreifen erinnert und dabei den Zuschauer doch dutzende Male zum lachen gebracht hat. Nun, 15 Jahre später, ist Johnny English kult und genauso nicht mehr aus der Kinolandschaft wegzudenken, wie sein Vorgänger Mr. Bean. Rowan Atkinson hat mit dieser Figur etwas großartiges erschaffen, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass ich persönlich auch wirklich nichts gegen einen neuen Mr. Bean Film einzuwenden hätte.

Olga Kurylenko in Johnny English - Man lebt nur dreimal
Olga Kurylenko in Johnny English - Man lebt nur dreimal © Universal Studios and Studiocanal SAS
Nach den großartigen und enorm witzigen ersten beiden Teilen legt der dritte Teil dieser Reihe sogar noch einen drauf. Er ist eine sehr charmante und smarte Komödie, bei der man sehr viel lachen kann. Der Trailer hat zwar bereits viele der Witze gezeigt, doch der Film hat auch noch so manch anderen zu bieten. Es macht Spaß Rowan, nach so langer Zeit, endlich wieder auf der großen Leinwand blödeln zu sehen und zu erkennen, dass er, auch trotz langer Pausen dazwischen, seinen Rollen treu bleibt. Er ist ein Mann der viele Fans hat und einfach ein Gespür dafür besitzt guter Familienunterhaltung den letzten Schliff zu geben. Genau dies ist “Johnny English - Man lebt nur dreimal” auch. Eine kurzweilige und leichte Familienkomödie die man sich sehr gut auf der großen Leinwand geben kann.

Rowan Atkinson, Emma Thompson und Ben Miller in Johnny English - Man lebt nur dreimal
Rowan Atkinson, Emma Thompson und Ben Miller in Johnny English - Man lebt nur dreimal © Universal Studios and Studiocanal SAS
Doch auch dieser Film hat seine Schwächen. Als dritter Teil einer solchen Reihe kommt so ein Film auch nicht ohne diese aus. Er erfindet das Rad nicht komplett neu, es gibt zwar so manchen guten Witz, doch keiner von ihnen wirkt wirklich frisch, man hat viel eher das Gefühl man hätte die selben Witze schon dutzende Male zuvor gesehen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass der Trailer wirklich die besten Witze bereits zeigt. Man ahnt sehr schnell wo der Film hinmöchte und behält damit recht. Er ist zu oberflächlich gehalten und die Figuren sind einem hier, aufgrund der nicht vorhandenen Tiefe, sogar ein wenig egal. Die Witze ermüden sich sehr schnell und fühlen sich ab einem bestimmten Punkt zu anstrengend an. Zum Showdown hin wird der Film zudem auch noch zu sehr übertrieben, was meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre. Außerdem fand ich persönlich, dass die ganzen technischen Hietek Dinge nicht in dieses Franchise gepasst, und vielleicht sogar ein wenig gestört, haben. Auch wenn wir in einem Zeitalter leben in dem solche Dinge immer mehr in den Alltag auftreten hat das hier einfach nicht gepasst.


Fazit:
Abschließend lässt sich also zusammenfassen, “Johnny English - Man lebt nur dreimal” ist eine gelungene Familienkomödie, perfekt um bei dem anstehenden Herbstwetter ins Kino zu flüchten. Er hat seine Probleme und das merkt man dem Film auch wirklich an dass er diese hat, doch er hat auch so manchen guten Punkt und ich denke das angestrebte Publikum wird diese Punkte leicht verkraften können. Rowan Atkinson ist auch nach so vielen Jahren noch immer ein fester Bestandteil in der Filmbrache und ein echter Sympathieträger und ich persönlich hoffe sehr ihn noch einige Jahre auf der großen Kinoleinwand erleben zu dürfen.
by

Bilder © Universal Pictures Intl.