Jack Ryan: Shadow Recruit

Jack Ryan: Shadow Recruit (2013), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Action / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: Paramount Pictures Germany

Jack Ryan: Shadow Recruit Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Tokyo, London, Shanghai – alles wird zusammenbrechen, denn der russische Oligarch Viktor Cherevin (KENNETH BRANAGH) plant einen Terroranschlag, der zuerst die amerikanische Wirtschaft und dann die ganze Welt erschüttern soll. Für den CIA-Agenten William Harper (KEVIN COSTNER) gibt es nur einen geeigneten Kandidaten, der den zunehmenden globalen Finanzterrorismus verhindern kann: Jack Ryan (CHRIS PINE). Der smarte Ex-Soldat, der erfolgreich an der Wall Street arbeitet, hat sich nach seinem lebensgefährlichen Afghanistan-Einsatz bewusst für einen Bürojob entschieden und sieht keinen Grund, sich erneut in einen hochriskanten Außeneinsatz zu begeben. Schlussendlich gelingt es Harper dennoch, den jungen Finanzanalysten davon zu überzeugen, nach Moskau zu fliegen, um es dort mit dem eiskalten Cherevin aufzunehmen. Jack Ryans wichtigste Waffe im Kampf gegen die internationale Krise: seine Intelligenz. Doch schon bald stellt sich dem angehenden CIA-Agenten die Frage, ob er die richtige Entscheidung getroffen hat, denn im Konstrukt aus Verschwörungen und Lügen wird Vertrauen zu einer Illusion und Täuschung zu einem Spiel – und so wird selbst die Liebe zu seiner Freundin Cathy (KEIRA KNIGHTLEY) auf eine harte Probe gestellt …

Chris Pine, Keira Knightley und Kevin Costner | mehr Cast & Crew


DVD und Blu-ray | Jack Ryan: Shadow Recruit

Blu-ray
Jack Ryan: Shadow Recruit Jack Ryan: Shadow Recruit
Blu-ray Start:
17.07.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min.

zur Blu-ray Kritik
Jack Ryan: Shadow Recruit (4K Ultra HD) Jack Ryan: Shadow Recruit (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
27.09.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 98 min.
DVD
Jack Ryan: Shadow Recruit Jack Ryan: Shadow Recruit
DVD Start:
17.07.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 102 min.

Filmkritik Jack Ryan: Shadow Recruit

Filmwertung: | 5/10


Bereits zum fünften Mal muss Jack Ryan für sein Vaterland eintreten und dieses Mal eine nationale Katastrophe verhindern. Nachdem die Abenteuer des CIA-Analysten 1990 mit Alce Baldwin begannen und zwischenzeitlich von Harrison Ford und dem zukünftigen „Batman“ Ben Affleck weitergeführt wurden, tritt nun „Star Trek“-Darsteller Chris Pine in die Fußstapfen des patriotischen Allzweckheldens.

Nach den Anschlägen des 11. Septembers entscheides sich Jack Ryan (Chris Pine, „Unstoppable“) dazu, dem Militär beizutreten und sein Heimatland an der Front in Afghanistan zu verteidigen. Doch ein tragischer Unfall zwingt den jungen Amerikaner, wieder an den Schreibtisch zurückzukehren. Allerdings ist er selbst dabei noch im Dienste seines Landes unterwegs, denn Ryan arbeitet als verdeckter CIA-Analyst bei einer großen Weltbank auf der Suche nach Terroristengruppen. Dabei entdeckt er Vorhaben der Russen, deren Anschein nach ein Terroranschlag in Amerika geplant ist. Im Zusammenspiel mit Finanzspekulationen will die kommunistische Supermacht ihren alten Erzfeind so in die Knie zwingen, was es um jeden Preis zu verhindern gilt.
Nachdem „Der Anschlag“ 2002 einer mittleren Katastrophe in puncto Unterhaltung glich, scheint Paramount leider noch nicht viel daraus gelernt zu haben. Wurden die Antagonisten damals von Nazis und Russen verkörpert, sind es mittlerweile nur noch die Russen – mehr Klischees kann man dabei eigentlich nicht erfüllen. Auch sonst ist dieses, erstmals nicht auf einem Roman Clancys basierende Jack Ryan-Abenteuer eher ein mauer Action-Thriller. Den direkten Vergleich mit Genregrößen wie „Bourne“ oder „James Bond“ hält der Film dabei in keinem Fall stand, mangelt es dafür einfach an großen Actionszenen und genereller Spannung. Zwar wird die hanebüchene Story optisch beeindruckend in Szene gesetzt und mit hübschen Schauspielern aufgepeppt, doch kaschiert das nicht die deutlichen Durchhänger, welche sich über die gesamte Laufzeit verteilen. Des Weiteren versucht Regisseur Kenneth Branagh, der zusätzlich noch den Antagonisten verkörpert, eine fast vollständig neue Story in die letzte halbe Stunde des Films zu pressen, was ihm nur mäßig gelingt.
Im Vergleich zu „Der Anschlag“ findet der neueste „Jack Ryan“-Teil allerdings akzeptablere Kompromisse, wenn man sich beispielsweise für einen kompletten Neustart der Reihe entscheidet. Doch wieso man sich ausgerechnet für ein Finanzverbrechen entschieden hat, bleibt schleierhaft; ist es doch die Konstellation, welche man am schlechtesten in einen spannungsgeladenen Actionfilm packen kann.

Fazit: Mittelmäßiger Action-Thriller, dem es nicht nur an der Thriller-Komponente fehlt, sondern auch an einem gewissen Charme. Die Darsteller wirken trotz 1A Styling unterkühlt und bewegen sich wie stilisiert durch das Hochglanzkino. Von Branagh ist man eigentlich qualitativ hochwertigeres gewohnt. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass das Skript erstmals nicht auf einem der Romane des verstorbenen Tom Clancys basiert, dem der Film gewidmet ist.

by

Bilder © Paramount Pictures Germany