Iron Sky

Iron Sky (2012), Finnland / Deutschland / Australien
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Komödie / Science-Fiction / Action
Kinostart Deutschland: - Verleih: Splendid

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Iron Sky Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs schaffen es die Nazis mit Hilfe von riesigen Ufos, sogenannten Reichsflugscheiben, die dunkle Seite des Mondes zu besiedeln. Als sie im Jahr 2018 zufällig von einer amerikanischen Mondmission entdeckt werden, sehen sie ihre Zeit gekommen, um wieder nach der Weltherrschaft zu greifen. Von nun an lastet das Schicksal der Menschheit auf den Schultern von Renate Richter (Julia Dietze), eine von der Nazi-Ideologie überzeugte Lehrerin mit Gretchenfrisur. Auf der Erde angekommen wird ihr jedoch schnell bewusst, dass sie ihr Leben lang einer Lüge aufgesessen ist. Nur wie soll es ihr gelingen, ihren machtbesessenen Verlobten Klaus Adler (Götz Otto) aufzuhalten?

Julia Dietze, Götz Otto und Christopher Kirby | mehr Cast & Crew


Iron Sky - Trailer


Iron Sky Trailer Deutsch / German


Iron Sky Official Theatrical Trailer [HD]


Iron Sky Teaser 3 - We Come in Peace


Iron Sky Teaser II The First Footage


DVD und Blu-ray | Iron Sky

Blu-ray
Iron Sky - Wir kommen in Frieden Iron Sky - Wir kommen in Frieden
Blu-ray Start:
26.10.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 93 min.
Iron Sky - Wir kommen in Frieden! (Directors Cut) Iron Sky - Wir kommen in Frieden! (Directors Cut)
Blu-ray Start:
29.11.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 113 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Iron Sky - Wir kommen in Frieden Iron Sky - Wir kommen in Frieden
DVD Start:
26.10.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Iron Sky - Wir kommen in Frieden! (Directors Cut) Iron Sky - Wir kommen in Frieden! (Directors Cut)
DVD Start:
29.11.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 109 min.

Filmkritik Iron Sky

Filmwertung: | 5/10


Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs schaffen es die Nazis mit Hilfe von riesigen Ufos, sogenannten Reichsflugscheiben, die dunkle Seite des Mondes zu besiedeln. Als sie im Jahr 2018 zufällig von einer amerikanischen Mondmission entdeckt werden, sehen sie ihre Zeit gekommen, um wieder nach der Weltherrschaft zu greifen. Von nun an lastet das Schicksal der Menschheit auf den Schultern von Renate Richter (Julia Dietze), eine von der Nazi-Ideologie überzeugte Lehrerin mit Gretchenfrisur. Auf der Erde angekommen wird ihr jedoch schnell bewusst, dass sie ihr Leben lang einer Lüge aufgesessen ist. Und während die Präsidentin der Vereingten Staaten verzweifelt auf ihre Wiederwahl hofft und scheinbar alles dafür tut, versucht die kleine Renate mit Hilfe eines merkwürdigen Albino-Schwarzen, Namens James Washington (Christopher Kirby), ihren machtbesessenen Verlobten Klaus Adler (Götz Otto) aufzuhalten.

Kritik:
Es hätte so groß werden können! Es hätte so genial werden können! Es hätte einer der besten Filme 2012 werden können! Aber leider, leider, leider hat "Iron Sky" die zugegeben großen Erwartungen in keinster Weise erfüllt. Dabei trägt dieser Film so viel Potential in sich und woran ist es am Ende gescheitert? Nicht an den Special Effects oder der Technik sondern schlicht und einfach am Drehbuch, der Synchronisation, am Schnitt und bisweilen ebenfalls an den Schauspielern. Also ehrlich, die Figur des Christopher Kirby schien ja anfangs eine nette Idee und konnte auch so manches Klischee bedienen, doch ihn als einen Protagonisten zu etablieren war kein guter Schachzug. An diese Position hätte man auch jeden anderen "Schwarzen" hinstellen können. Auch Adolf Hitlers vermeintlicher Nachfolger Wolfgang Kortzfleisch, gespielt von Udo Kier (Soul Kitchen, Melancholia), ist recht wortkarg und zeigt selten mimische Regungen.
Drehbuch und Synchronisation scheinen Hand in Hand zu gehen. Vielleicht ist das Drehbuch in der Originalversion sogar ganz gut, aber beim deutschen Pendant dazu kann man einfach nur immer wieder den Kopf schütteln. Dabei hat man wirklich den Eindruck, dass alle Beteiligten alles geben. Doch selbst Julia Dietze (Little Paris, 1 1/2 Ritter) als Hauptprotagonistin neigt zur Übertreibung in ihrer Rolle als naives kleines Nazi-Frauchen.
Nach einem wirklich guten Start nimmt der Spannungsbogen in "Iron Sky" immer weiter ab bis er schließlich zum Ende wieder steigt. Im Grunde erwartet man durch die Absurdität und den Wahnwitz der Story selbst schon gleich am Anfang keine logisch aufgebaute Geschichte mehr. Das ist eigentlich auch völlig unwichtig, weil es irgendwie den Charme des Films ausmacht. Doch anstatt die Story in dieser Form durchzuziehen, wird immer wieder die Erzählweise geändert, sodass der Ablauf eher unruhig und ungeordnet wirkt - was schließlich eine leichte Ermüdung des Zuschauers nach sich zieht. Vielleicht liegt dies auch daran, dass die Fans aktiv bei der Gestaltung der Geschichte mitwirken durften - was schon fast einem Geniestreich gleicht. Dies sorgt aber leider mehr für ein wildes Potpourri an Ideen, welches eher zu Verwirrungen führt. Dass Regisseur Timo Vuorensola ebenfalls beim Schnitt aktiv war, ist etwas verwunderlich. Gerade dann sollte er einen guten Blick für das große Ganze haben, bewiesen hat er das jedoch nicht.
"Iron Sky" - ein Kampf um die Weltherrschaft, eine Wiederwahl, Liebe und Helium 3.
Die Nazis vom Mond sind amüsant und erstaunen in Sachen Effekttechnik. Außerdem ist das Konzept des Filmes, nichtsdestotrotz, genial.
Wenn man sich "Iron Sky" ansieht, dann am besten in der Originalfassung. Er ist eine Erfahrung wert - aber nicht unbedingt im Kino.

Fazit: Wirklich unglaublich schade!
by Aline Nickel

Bilder © Splendid