How to Be Single

How to Be Single (2016), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Komödie / Romanze
Kinostart Deutschland: - Verleih: Warner Bros.

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erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Wie soll man sich als Single verhalten? Man kann es richtig machen, man kann es falsch machen … und man kann es wie Alice machen. Und Robin. Lucy. Meg. Tom. David. In New York City gibt es Tausende einsamer Herzen, die sich nach dem richtigen Partner sehnen – für die große Liebe, für eine Nacht oder irgendwas dazwischen. Was all diese Unverheirateten zwischen den anzüglichen SMS und One-Night-Stands gemeinsam haben: In einer Welt, die von ständig wechselnden Definitionen des Begriffs Liebe geprägt ist, müssen sie lernen, wie man sich als Single verhält. Noch nie hat der Beischlaf in der Stadt, die niemals schläft, derart viel Spaß gemacht.

Dakota Johnson, Rebel Wilson und Alison Brie | mehr Cast & Crew


How to Be Single - Trailer




DVD und Blu-ray | How to Be Single

Blu-ray
How to be Single How to be Single
Blu-ray Start:
04.08.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 110 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
How to be Single How to be Single
DVD Start:
04.08.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 105 min.

Filmkritik How to Be Single

Filmwertung: | 7/10


Ein Leben als Single in New York kann sehr aufregend sein, aber auch schnell frustrierend werden. Man mag annehmen, dass man unter den 8 Millionen Bürgern der US-Großstadt seinen Seelenverwandten recht bald finden kann, doch die Realität sieht anders aus. Andererseits bietet New York ein spannendes und besonders spaßiges Nachtleben, das für Singles - die aktuell keine Beziehung möchten, sondern sich von einem One-Night-Stand zum nächsten hangeln wollen - perfekt geeignet ist. Diese verschiedenen Wege das Privatleben als Single in solch einer Metropole zu gestalten, zeigt der Film How to Be Single auf humorvolle und unterhaltsame Art und Weise. How to Be Single SzenenbildDem deutschen Regisseur Christian Ditter ist eine wirklich sympathische und lebensfrohe romantische Komödie geglückt, die nicht nur das weibliche Publikum zum Lachen bringt und zum Nachdenken anregt.

Die Komödie ist fast wie ein Episodenfilm aufgebaut. So hat man verschiedene Figuren in New York, die alle verschiedene Probleme haben. Zum einen wäre Lucy, gespielt von Alison Brie, die sich mittlerweile auf mehreren Dating-Portalen angemeldet hat und gar mit Statistiken arbeitet, um ihre Erfolgsquote einschätzen zu können. Dann wäre noch Meg - ca. 40 Jahre, Frauenärztin, ledig, kinderlos und gespielt von Leslie Mann – die in ihrem Beruf unzählige Geburten als Ärztin erlebt hat, jedoch nie selber Kinder wollte. Doch bei ihr schleicht so langsam ein Umdenken ein. Ihre jüngere Schwester Alice, verkörpert von Dakota Johnson, legte eine Art Beziehungspause ein und zog nach New York. Bei ihrem neuen Arbeitgeber lernt sie Robin kennen, die die Clubs in New York unsicher macht und ihr hilfreiche Tipps gibt, wie man die folgende Nacht nicht alleine verbringt.

Dies ist eine Vielzahl von verschiedenen Charakteren, die dem Zuschauer unglaublich viel Spaß bereiten. Rebel Wilson (Pain&Gain, Pitch Perfect 1+2, Der Spion und sein Bruder), welche Alices Freundin Robin spielt, hat zum Teil unglaublich witzige Dialoge, größtenteils mit sehr derber Sprache unter der Gürtellinie, doch sie sorgt für die meisten Lacher. Auch allgemein versprüht der Film eine besondere Frische und sehr viel Charme. Zwar ist das Drehbuch stellenweise zu überladen und die schwankende Tonalität passt an der einen oder anderen Stelle nicht optimal, doch solche Drehbuchschwächen mindern den Filmspaß nicht. Keiner der Charaktere ist perfekt. Alle haben ihre positiven Aspekte, aber auch ihre Macken. Zwar sind alle Hauptfiguren weibliche Darsteller und somit ist dem männlichen Publikum ein gewisses Identifikationspotential verwehrt geblieben, doch Langeweile kommt nie auf. Dafür funktioniert der Film als sog. rom com zu gut. Der Film hat ein flottes Erzähltempo, mit tollen Bildern und schöner Kameraarbeit, die das New Yorker Nachtleben vital einfängt. So überträgt sich ebenfalls die überwiegend positive Atmosphäre und der New Yorker Flair auch durch die passende Musik auf den Zuschauer im Kinositz. Die Darsteller machen alle einen genre-getreuen Job. Hier spielt keiner für den Oscar und das ist auch nicht von Nöten. How to Be Single SzenenbildDakota Johnson, welche im Februar noch die Goldene Himbeere für ihre Darstellung in „50 Shades of Grey“ erhielt, macht diesmal einen souveränen Job und überzeugt als junge Frau, die nur in Beziehungen lebte und nun versucht das Single-Leben zu genießen. Auch Leslie Mann, die nach Rollen in Filmen wie „Die Schadenfreundinnen“, „Immer Ärger mit 40“, „Beim ersten Mal“ oder „Jungfrau (40), männlich, sucht...“ viel Erfahrung in diesem Genre hat, spielt wie auch Alison Brie (Mad Men, Der Knastcoach, Community) sehr solide. Wie anfangs erwähnt, sorgt Rebel Wilson für die meisten Lacher. Sie macht einen tollen Job als extrem selbstbewusste und extrovertierte Frau, welche weiß wie man Männer, trotz fehlender Model-Maße, um den Finger wickeln kann. Mit derben Sprüchen und Slapstick-Humor bereitet sie dem Zuschauer viel Freude.


Fazit:
Lustig, unterhaltsam, flott – das ist kurz gesagt How to Be Single. Zugegeben fällt dem Cineast in der Pressevorführung viele Drehbuchmakel auf und der Film spielt nicht in einer Liga mit Judd Apatows Komödien wie „Beim ersten Mal“ oder dem letztjährigen „Dating Queen“. Doch viele lustige Dialoge, unterschiedliche und sympathische Charaktere, eine erfrischende Atmosphäre sowie ein flottes Erzähltempo machen den Film insbesondere für Liebeskomödien-Fans sehr sehenswert.
by

Bilder © Warner Bros.