Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit

Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit (2014), Großbritannien
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Dokumentation
Kinostart Deutschland: - Verleih: W-Film

Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit Filmplakat erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Es ist ein Schlüsselsatz, denn er situiert die lange und wunderbare existenzielle Reise von Hannah und ihrem Mann Ole Nydahl, auch bekannt als Lama Ole, in einem ganz konkreten historischen Kontext: dem der Hippies der späten 1960er-Jahre, die auf der Suche nach spirituellen Erlebnissen waren und sich dazu auch halluzinogener Drogen bedienten. Auch Hannah und Ole wurden im gegenkulturellen Milieu Kopenhagens sozialisiert. »Wir wussten damals noch nichts über Karma«, sagen sie später. Doch ihre Hochzeitsreise, die sie im Jahr 1968 nach Kathmandu führte, sollte ihr Leben für immer verändern. Dort lernten sie den 16. Karmapa kennen, den ersten bewusst wiedergeborenen Lama Tibets, und wurden seine ersten westlichen Schüler. | mehr Wissenswertes zum Film




DVD und Blu-ray | Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit

DVD
Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit Hannah - Ein buddhistischer Weg zur Freiheit
DVD Start:
20.04.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

Info und Wissenswertes zum Film

Mehr zum Film

Die Dänin Hannah Nydahl gilt als bedeutendste Pionierin des Buddhismus im Westen und wird daher auch liebevoll ‚Mutter des Buddhismus‘ genannt. Sie und ihr Mann Ole sahen im Studium und in der weltweiten Verbreitung der Lehren der tibetischen Karma-Kagyü-Schule ein Lebensprojekt, dem sie sich mit all ihrer Kraft und Energie widmeten, bis Hannah 2007 unerwartet an Krebs starb.

Während 35 Jahren bereisten die Nydahls 80 Länder und eröffneten weltweit mehr als 600 buddhistische Zentren – oft unter schwierigsten Umständen: In Polen gerieten sie um 1980 in die von der Gewerkschaft Solidarność ausgelöste politische Umbruchsituation, in Kolumbien wurden sie von einer Guerilla entführt und fast getötet. All dies wird in dem Film „Hannah – Ein buddhistischer Weg zur Freiheit“ thematisiert, wobei auch die prekäre politische Situation im von den Chinesen unterjochten Tibet zur Sprache kommt.

Die Regisseurin Marta György-Kessler hat den Film gemeinsam mit dem britischen Produzenten Adam Penny realisiert. Sie ist selbst praktizierende Buddhistin und jahrelang mit Hannah und Ole Nydahl durch die Welt gereist. Ihre dokumentarische Arbeit erweist sich dementsprechend als ‚Labour of Love‘, in die sie fünf Jahre Vorbereitungszeit investierte. Für den Film wurden zahlreiche Interviews mit Verwandten von Hannah, mit Mitstreitern und Zeitzeugen gemacht. Außerdem werteten die Filmemacher privates Film- und Fotomaterial aus und bereisten einige der Länder, in denen die Nydahls tätig waren, um dort Szenen nachzudrehen.

So entstand ein dichtes Gewebe aus Erzählungen, intensiver Minimal-Musik und farbenprächtigen Bildern von tibetischen Klöstern und der überwältigenden Landschaft des Himalaja. »Visuell ist der Film ein reines Vergnügen«, schrieb die Village Voice (NYC). »Ganz in ausgebleichten, verträumten Fotografien der Sechziger und satten Farbtönen auf Tapisserien, Tempeln und Statuen.«

Oft kommt Hannah Nydahl, die hunderte Stunden von Audio- und Videoaufzeichnungen hinterlassen hat, selbst zu Wort und erläutert mit Humor und Empathie die Philosophie von den unbegrenzten Möglichkeiten des Geistes, die es mit den Mitteln der buddhistischen Spiritualität zu aktivieren gelte. „Hannah“ ist das Porträt einer faszinierenden Frau, die ihr Leben ganz der Verwirklichung ihres Traumes widmete. »Der Film sollte sich von den anderen buddhistischen Dokumentarfilmen abheben«, sagt Regisseurin Marta György-Kessler. »Wir wollten einen Film schaffen, der nicht nur Hannahs und Oles Kraft und Freiheit ausdrückt, sondern auch die tiefe Bedeutung eines Lebens, das sich in der heutigen westlichen Gesellschaft ganz den Lehren des Buddhismus widmet.«