Godzilla

Godzilla (2014), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Action / Science-Fiction
Kinostart Deutschland: - Verleih: Warner Bros. / Legendary Pictures

Godzilla Filmplakat erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Warner Bros. Pictures und Legendary Pictures präsentieren die spektakuläre Wiedergeburt des legendären Toho-Monsters Godzilla: In diesem epischen Abenteuer tritt das berühmteste Ungeheuer der Welt gegen bösartige Kreaturen an, die – gestärkt durch die Arroganz menschlicher Wissenschaftler – die Zukunft der gesamten Menschheit bedrohen.

Inszeniert wird „Godzilla“ von Gareth Edwards. In den Hauptrollen sind Aaron Taylor-Johnson („Kick-Ass“), Oscar®-Kandidat Ken Watanabe („Der letzte Samurai“, „Inception“), Elizabeth Olsen („Martha Marcy May Marlene“), Oscar®-Preisträgerin Juliette Binoche („Der englische Patient“, „Cosmopolis“) und Sally Hawkins („Blue Jasmine“) sowie Oscar®-Kandidat David Strathairn („Good Night, And Good Luck“, „Das Bourne Vermächtnis“) und Bryan Cranston („Argo“, TV-Serie „Breaking Bad“) zu sehen. Als Vorlage diente Edwards das Drehbuch von Max Borenstein sowie die Story von David Callaham nach der Figur „Godzilla“, die einst im Haus der Rechteinhaberin TOHO CO., LTD entstand. Thomas Tull und Jon Jashni produzieren zusammen mit Mary Parent und Brian Rogers. Als Executive Producers sind Patricia Whitcher und Alex Garcia sowie Yoshimitsu Banno und Kenji Okuhira beteiligt. Zum kreativen Team gehören der Oscar®-nominierte Kameramann Seamus McGarvey („Anna Karenina“, „Abbitte“), Produktionsdesigner Owen Paterson („Matrix“-Trilogie), Cutter Bob Ducsay („Looper“) und die Oscar®-nominierte Kostümdesignerin Sharen Davis („Dreamgirls“, „Ray“, „Django Unchained“). Für die visuellen Effekte zeichnet Oscar®-Preisträger Jim Rygiel („Der Herr der Ringe“-Trilogie) verantwortlich. Die Musik stammt aus der Feder des Oscar®-nominierten Komponisten Alexandre Desplat („Argo“, „The King’s Speech“).


Aaron Taylor-Johnson, Ken Watanabe und Elizabeth Olsen | mehr Cast & Crew


DVD und Blu-ray | Godzilla

Blu-ray
Godzilla Godzilla
Blu-ray Start:
25.09.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 123 min.
Godzilla (3D Blu-ray) Godzilla (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
25.09.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 123 min.
Godzilla Ultimate Collectors Edition (exklusiv bei Amazon.de) (3D Blu-ray) Godzilla Ultimate Collectors Edition (exklusiv bei Amazon.de) (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
25.09.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 123 min.
DVD
Godzilla Godzilla
DVD Start:
25.09.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 118 min.

Filmkritik Godzilla

1954 inszenierte Regisseur Ishiro Honda seinem Monsterfilm „Godzilla“, mit dem er der Menschheit eine unheimvolle Gefahr für ihre fortwährende Atomkraft auf den Hals schickte. 60 Jahre später feierte die Bestie in einer rund 160 Millionen teuren Produktion ihre Wiederbelebung.
Seit Wochen fiebern Kinofans und Kritiker dem Start von „Godzilla“ entgegen. Nachdem die ersten Trailer großes Spektakel vermuten ließen, folgt nach dem Besuch des Kinos die jähe Ernüchterung. Das Reboot „Gozilla“, unter der Regie von Gareth Edwards („Monsters“), ist leider nicht der ganz große Knaller geworden, den man erwartet hat. Der Film beginnt mit einer längeren Vorgeschichte, die sich 15 Jahre vor dem eigentlichen Geschehen ereignet hat. Während eines unerklärlichen Unfalls im örtlichen Kernkraftwerk in Japan, kommt Amerikaner Joe Brody (Bryan Cranston) mit dem Leben davon. Noch Jahre später ist Brody darum bemüht, Antworten für den verheerenden Zwischenfall zu finden und eine mögliche Vertuschungsaktion der Behörden aufzuklären. Die eigentliche Handlung setzt erst ein, als Brodys Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson) Zeuge eines unglaublichen Vorfalls wird und plötzlich den Forschungen seines Vaters Glauben schenkt.

Der Film reißt unglaublich viele Handlungsstränge an, schafft es jedoch kaum, diese bis zum Ende konsequent weiterzuführen. Die vielfach angerissenen menschlichen Schicksale dienen nur als schmuckes Beiwerk am Rande und geraten schnell in Vergessenheit. So wirkt der ausführlich aufbereitete familiäre Hintergrund von Soldat Ford Brody ebenso belanglos, wie die Machenschaften des Militärs. Und auch die Einblicke in geheime Aufzeichnungen, dank Dr. Ishiro Serizawa (Ken Watanabe“), dienen nur dem äußeren Rahmen, um dem Zuschauer die Hilflosigkeit der Menschheit im Kampf gegen die Bestie zu vermitteln. Im Fokus der Interesse steht alleine der Kampf zwischen dem Giganten und einem erwartungsgemäß ebenbürtigen Gegner, der eine Schneise der Verwüstung nach sich zieht.
Was den Film Wertungspunkte einbringt, ist der technische Aufwand, der betrieben wurde, um Godzilla erneut zum Leben zu erwecken. Während Godzilla nach originalgetreuem Design optisch gelungen ist und mit seinem monströsen Erscheinungsbild und dem charakteristischen Urschrei ganze Häuserkomplexe überragt, fällt der Gegner weniger beeindruckend aus. Die positive sowie negative Betrachtungsweise der Atomkraft ist allgegenwärtig und wirft Fragen auf, die auch in der Realität von Bedeutung sind. Der Versuch der Menschen, die Natur mit ihren technischen Möglichkeiten zu besiegen, erweist sich als fataler Trugschluss und gibt somit ebenfalls ausreichend Anlass zum Nachdenken. Auch wenn sich die Rückenschuppen des Monsters im offenen Meer sauber abzeichnen, ist der 3D-Zusatz verschenkt und bringt dem Film keine zusätzlichen Pluspunkte ein. Trotz modernster Technik bleiben die Figuren und Objekte an der Kinoleinwand haften und heben sich nicht in bekannter Art und Weise plastisch von dieser ab.
Aaron Taylor-Johnson („Kick-Ass“), Elizabeth Olsen (“Martha Marcy May Marlene”), Ken Watanabe (“Inception”) und die restlichen Darsteller bekommen kaum die Möglichkeit, ihrem Schauspiel Prägnanz zu verleihen. Alle Figuren bleiben oberflächlich und blass und werden durch die Titelfigur verdrängt, ohne die Handlung auch nur im Ansatz voranzutreiben. Die wenigen Momente, in denen sich Mensch und Godzilla auf Augennähe begegnen sind schön anzusehen, verleihen dem Ganzen aber einen eher ungewollt humorvollen Stempel.

Fazit: „Godzilla“ in ein technisch versiertes Monsterspektakel, das sich vollends den Kampf des Giganten widmet. Da die menschlichen Schicksale in den Hintergrund gedrängt werden, schleichen sich immer wieder Längen ein, die nicht von der Optik überwunden werden können. Auf den 3D-Effekt kann man getrost verzichten.

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Bilder © Warner Bros. / Legendary Pictures