Freitag der 13.

Friday the 13th (2009), USA
Laufzeit: - FSK: 18 - Genre: Horror
Kinostart Deutschland: - Verleih: Paramount Pictures Germany

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Freitag der 13. Filmplakat erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Clay (Jared Padalecki) gelangt auf der Suche nach seiner vermißten Schwester Whitney (Amanda Righetti), in die Wälder um das Camp Crystal Lake. Dabei trifft er auf die Gruppe um Mike (Nick Mennell), Jenna (Danielle Panabaker) und Trent (Travis Van Winkle) die am Crystal Lake ihre Ferien verbingen. Dort wartet schon der Massenmörder Jason Voorhees (Derek Mears) auf sie.

(hier eine kurze Zusammenfassung des Originalfilms von 1980 für alle die ihn noch nicht kennen)
1958 wurden im Ferienlager "Camp Crystal Lake" zwei betreuer ermordet. Seither ist das Camp geschlossen und es geht das Gerücht um, das dort ein brutaler Killer haust. Allen Warnungen zum Trotz eröffnet Steve Cristy das Camp nach 20 Jahren wieder. Er und weitere sieben Betreuer beginnen mit der Instandsetzung, als eines Nachts die ersten ermordet werden. Die Telefone sind ebenfalls tot und Rettung scheint ausgeschlossen. Lediglich eine ältere Frau, namens Mrs. Voorhees, weiß um die Vorfälle die damals 58 im Camp passiert sind.


Jared Padalecki, Danielle Panabaker und Amanda Righetti | mehr Cast & Crew


DVD und Blu-ray | Freitag der 13.

DVD
Freitag der 13. Freitag der 13.
DVD Start:
30.07.2009
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

Filmkritik Freitag der 13.

Freitag der 13. Filme genießen bei Fans der Reihe Kultstatus. Weil es einer der ersten Filme des Genres war und mit Jason Voorhees den besten Killer hervorgebracht hat. Es wurden bis dato schon etliche Klassiker im Horrorgenre neu aufgelegt. "The Hills have Eyes", "Halloween" oder das "Texas Chainsaw Massacre". Und alle haben gemein, das sie entweder die Geschichte neu erzählt haben und sich somit vom Original abhoben oder aber das sie das Original im neuen Gewand gezeigt haben und das wie ich finde sehr gut.
Leider, so muß ich sagen, ist das bei Freitag der 13. nicht gelungen. Regisseur Marcus Nispel, der uns ja schon mit dem "Texas Kettensägen Massaker" ein Remake geliefert hatte, wollte auch hier Jason neu erschaffen. Jason soll nicht mehr einfach langsam durch den Wald laufen und damit trotzdem schneller sein, als die vor ihm wegrennenden Opfer. Nein, er sollte ein Jäger sein. Das ist ihm auch gelungen. Jason schießt mit Pfeil und Bogen und wirft auch Äxte zielsicher auf seine Opfer und auch rennen kann er. Soweit so gut, aber leider nimmt das dem Besucher des Films die Angst vor ihm. Jason ist nicht mehr der unbesiegbare Killer, wo man sagt "Na und, hau ihm doch die Machete aufn Kopf, in der nächsten Szene ist er eh wieder fit". Jason ist auch hier Bärenstark und die Teenies und sogar die Polizei haben ihm nichts entgegenzusetzen. Öters ist es aber der Überraschungseffekt, der ihm die Oberhand einbringt, und natürlich auch die Dummheit der Opfer.
Der Film packt zuviele Jason typische Merkmale zusammen. Die Eishockeymaske findet er so nebenbei, in dem er den ortsansässigen Drogenproduzenten (eigtl. ein Kerl der Holz sägt und hohl ist und auch so aussieht) umbringt. Fragt sich nur wieso er den nicht schon früher gekillt hat? Auch seine Hütte ist nun nicht mehr einfach eine Behausung im Wald, sondern das Camp, wo er auch Elektrizität hat, um seine Opfer besser zu sehen.
Der neue Jason gefällt mir nicht wirklich. Er agiert zu planmässig. Es kommt einem vor, als würde er die Morde planen und nicht wie in den alten Filmen, jeden abschlachten der ihm gerade über den Weg läuft. Gerade die Szene mit dem Motorboot, wo er mit Pfeil und Bogen agiert ähnelt eher einem durchdachten Plan. Jason muß sich überlegt haben, wie er den Typen auf dem Boot kriegt, ohne dabei naß zuwerden. Ok, nun könnte man sagen, naja Jason lebt im Wald und muß ja irgendwovon gelebt haben, also ist er wohl jagen gegangen. Klar, aber leider geht der Film nie auf die Lebensweise von Jason ein.
Ein weiterer Minuspunkt sind auch die Tötungen selber. Diese sind eher blutleer und nur ein paar sind wirklich gut gelungen und bieten etwas Neues. Bärenfalle, Pfeil durchs Auge stechen, Machete in den Kopf rammen. Alles schon dagewesen. Gut, für Neulinge im Genre oder in der Jason-Reihe, bestimmt nett.
Allerdings kannd er Film an die Sexszenen und heißen Mädchen aus den Vorgängern problemlos anknüpfen. Ok, also wirkliche Pornoszenen gibt es nicht, Sex haben die jungen Leute allerdings schon. Nett ist auch das nackte Mädel das Wakeboard fährt und naja, auch wenns wieder Männertypisch rüberkommt, die Mädels sind schon heiß. Da kommt Mann voll auf seine Kosten.
Zu den Darstellern selber. Derek Mears als Jason paßt, wobei es eigentlich egal ist, solange der Darsteller groß ist. Jared Padalecki macht seine Sache ordentlich, Danielle Panabaker als das nette Mädchen ist auch passend. Die restlichen Teenies brauchen nicht zu überzeugen, die sind eh nur Futter.
Als Fazit sage ich ganz einfach. Ein übermenschlicher Jason und eine bedeutend düstere Atmosphäre, hätten dem Film so wie er ist, gut getan. Um den Film vom Origianl anzuheben und einen neuen Jason zu schaffen, hätte es eines besseren Drehbuchs benötigt. Leider kommt Nispel an die Spannung aus dem "Texas Chainsaw Massacre" bei weitem nicht heran. Für Fans der "Freitag der 13." Filme wird der Film nichts Neues bringen und auch keine Jubelschreie entlocken. Bleibt zu hoffen, das sich mal wieder Jemand an den echten Jason heranwagt und ihm eine gute Story gibt, damit er sich richtig ausleben kann.

Folgend die Preview-Kritik:
Es bleibt abzuwarten, ob das Remake an den Vorgänger heranreichen wird. Das Original und auch alle nun schon 10 Nachfolger geniessen Kultstatus unter den Fans des Splatter-Horrors. In den Filmen wird nicht lange gefackelt und den ersten Toten gibt es schon nach kurzer Zeit, dabei setzt der Mörder jede erdenkliche Art der Folterung ein.
Gerüchten zufolge wird der Film zur Zeit des zweiten Films sein, für Kenner sollte damit klar sein, wer genau der Mörder ist. Auch sein besonderes Merkmal, das er im dritten Teil der Reihe erhält, ist diesmal nun gleich mit am Start. Es ist davon auszugehen das es eine Neuorientierung des Charakters geben wird. Ich werde hier vorerst nicht zuviel verraten, da es den Neuen Fans im "Freitag der 13." Universum sonst die Spannung nimmt. Alle andere wissen eh worums geht.
Mit Marcus Nispel wurde auch kein unerfahrener Regisseur aus dem Genre gefunden, konnte er sein Talent doch schon bei Michael Bay´s Remake des "Texas Chainsaw Massacre" unter Beweis stellen.

by

Bilder © Paramount Pictures Germany