Freaky

Freaky (2020), USA
Laufzeit: - FSK: 16 - Genre: Horror / Komödie / Thriller
Kinostart Deutschland: - Verleih: Universal Pictures Intl.

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Inhalt

Eigentlich wollte die 17-jährige Millie Kessler (Kathryn Newton, Der Sex Pakt) nur noch ihr Abschlussjahr an der High School hinter sich bringen, doch mit einem Mal gerät ihr Leben auf sehr unerwartete Weise durcheinander. Der berüchtigte Serienmörder ‚Blissfield Butcher‘ (Vince Vaughn, Die Hochzeits-Crasher) versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und trifft dabei auch bald auf Millie. Beim Versuch, sie zu seinem nächsten Opfer zu machen, löst er versehentlich einen uralten Fluch aus, der die Teenagerin und den Killer im Körper des jeweils anderen erwachen lässt. Jetzt hat Millie nur 24 Stunden Zeit, um den Fluch zu brechen und nicht für ewig in der Gestalt des Psychopathen gefangen zu sein, nach dem überall gefahndet wird.

Kathryn Newton, Vince Vaughn und Celeste O’Connor | mehr Cast & Crew


Freaky - Trailer




Filmkritik Freaky

Filmwertung: | 7/10


Jason Blum hatte einst eine sehr gute Idee und dieser geht er noch heute nach. Er gibt nicht viel Geld für neue und frische Ideen aus. Dabei ist das Risiko geringer einen Riesenflop zu laden und die Gewinnspanne höher, sollte ein Film wirklich gut laufen. Dies tut er in den meisten Fällen und seine Firma Blumhouse Productions hat uns in den letzten 21 Jahren (seit ihrer Gründung) Horrorfilmreihen wie „Paranormal Activity“ „Insidious“ „Halloween“ und „The Purge“, aber auch Solofilme wie ein „Get Out“ ins Kino gebracht. Auch der Überraschungshit „Happy Deathday“ stammt von ihr und mit dem Film wird „Freaky“ nur zu  oft verglichen. Diesen Vergleich kann ich sehr gut nachvollziehen. Schon der Trailer wirkte sehr ähnlich und nun, wo ich den Film gesehen habe, kann ich allen Fans sagen, man bekommt auch genau dies. Man sollte seine Erwartungen bei dem Film aber trotzdem nicht zu hoch ansetzen. Im Vorfeld wurde nämlich auch hier leider wieder ein bestimmter Fehler gemacht, den man in Hollywood immer mal wieder hat und der jedes Mal auf Neue den Spaß nimmt.

Freaky: Kathryn Newton spielt Millie
Freaky: Kathryn Newton spielt Millie © Universal Studios
Es ist ein kurzweiliger Horrorfilm, wo man im Kino wirklich oft zusammenzucken kann. Er besitzt ein paar gut gesetzte Jumpscairs, hält bei seinen härteren Szenen lange drauf und man bekommt auch wirklich viel Blut zu sehen. Der Film ist dabei in keinster Weise für Horrorfilmeinsteiger zu heftig, aber die Leute die schon ein paar Filme in dem Genre gesehen haben, bekommen auch das, was sie sehen wollen. Er funktioniert besonders gut in der Gruppe und könnte zu einem dieser Filme werden, die man sich jedes Jahr zu Halloween gerne ansieht. Er funktioniert Zuhause sogar fast genauso gut wie im Kino und verliert dort auch nicht an seinem Charme. Das Beste am Film ist nämlich nicht sein Ton oder sein Bild, sondern die selbstironischen Performances von Vince Vaughn und Kathryn Newton, die auch auf einem kleinen Bildschirm gut rüberkommen.

Er hatte nochmal sichtlich Lust eine komplett andere Rolle zu spielen, die wunderbar zu ihm passt. Sie zu zeigen, was sie eigentlich drauf hat. Zwar konnte sie das bereits in ein paar Filmen, könnte aber mit diesem Film der Allgemeinheit noch mehr auffallen, bevor sie dann in naher Zukunft auch im dritten "ANT-MAN" Abenteuer als Scott Langs Tochter auftreten wird. Man sieht den beiden an, dass sie auch als die Kameras aus waren eine super Zeit hatten und gerade für die zwei würde ich mich über eine mögliche Fortsetzung wirklich freuen.

Freaky: The Butcher (Vince Vaughn) und Millie Kessler (Kathryn Newton)
Freaky: The Butcher (Vince Vaughn) und Millie Kessler (Kathryn Newton) © Universal Studios
Leider muss man aber auch bei dem Film auf Schwächen hinweisen und das ist zunächst das Problem, das auch viele andere Filme haben: Der Trailer hat schon die besten Witze vorab verraten und alles Neue ist entweder nicht so originell und lustig, oder zu vorsehbar. Außerdem mag ich es, wenn Figuren in einem Horrorfilm etwas mehr Seele bekommen, als nur im Film aufzutauchen und das ist hier der Fall. Leider passt das aber nicht so recht und zieht einen immer wieder aus dem Geschehen heraus. Der Film hätte zudem noch etwas ironischer sein können, als so wie er nun ist.

Fazit:
Freaky ein Film, der vieles richtig macht und besonders wegen Vaughn und Newton einen Blick wert ist.
by Peter Brauer

Bilder © Universal Pictures Intl.


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