Eddie The Eagle - Alles ist möglich

Eddie The Eagle - Alles ist möglich (2016), Großbritannien / USA / Deutschland
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Biographie / Drama / Historienfilm
Kinostart Deutschland: - Verleih: 20th Century Fox

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Eddie The Eagle - Alles ist möglich Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Erinnern Sie sich noch an den lustigen Engländer, der bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary als einziger Skispringer für sein Land an den Start ging? Michael Edwards, besser bekannt als "Eddie the Eagle", erfüllte sich damals einen Traum, auf den er sein ganzes Leben lang hingearbeitet hatte. EDDIE THE EAGLE - Alles ist möglich erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte des Briten Michael "Eddie" Edwards, der unverhofft zu einer Skisprung-Legende wurde und die Herzen tausender Fans eroberte.

Inspiriert von wahren Ereignissen ist EDDIE THE EAGLE eine Feel-Good-Geschichte über Michael "Eddie" Edwards (Taron Egerton), einen ungewöhnlichen aber überaus mutigen britischen Skispringer, der niemals aufhört, an sich selbst zu glauben - obwohl eine ganze Nation ihn bereits als Versager abgestempelt hat. Mit Hilfe eines rebellischen und charismatischen Trainers (Hugh Jackman) überwindet er alle Hürden und erobert die Herzen der Fans auf der ganzen Welt durch seine legendäre Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Calgary (1988).


Taron Egerton, Hugh Jackman und Christopher Walken | mehr Cast & Crew


Eddie The Eagle - Alles ist möglich - Trailer




DVD und Blu-ray | Eddie The Eagle - Alles ist möglich

Blu-ray
Eddie The Eagle - Alles ist möglich Eddie The Eagle - Alles ist möglich
Blu-ray Start:
08.09.2016
FSK: 0 - Laufzeit: 106 min.
DVD
Eddie The Eagle - Alles ist möglich Eddie The Eagle - Alles ist möglich
DVD Start:
08.09.2016
FSK: 0 - Laufzeit: 102 min.

Filmkritik Eddie The Eagle - Alles ist möglich

Filmwertung: | 7/10


Eddie hatte schon seit seiner Kindheit nur einen Traum – einmal bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Doch sportlich geschweige denn ein erfolgreicher Athlet war er nicht. Viele Sportarten hatte er ausprobiert, doch so richtig Erfolg hatte er bei keiner. Bis er auf den Gedanken kam, sich für die Olympischen Winterspiele als Skispringer zu qualifizieren. Nationale Konkurrenz hätte er als Brite keine. Eddie The Eagle - Alles ist möglich SzenenbildDoch einfach wird die Qualifikation keineswegs.

Diese verrückte aber wahre Geschichte über den britischen Skispringer Michael Edwards – bekannt unter dem Namen Eddie The Eagle, der an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary teilnahm – wurde jetzt 26 Jahre später in einem wirklich gelungenen und unterhaltsamen Feel-Good-Movie verfilmt.

In die Rolle des Eddie schlüpft der britische Shooting Star Taron Egerton. Der junge Schauspieler wurde Anfang 2015 bekannt durch die Hauptrolle in der überaus erfolgreichen Action-Komödie Kingsman: A Secret Service. Zuletzt war er neben Tom Hardy in dem Gangsterfilm Legend zu sehen. Weitere Filme von ihm sind bereits in Produktion. So wird er in einem Drama an der Seite von Kevin Spacey zu sehen sein, in einer Robin Hood-Verfilmung neben Jamie Foxx und im 2. Teil von Kingsman wird er ebenfalls wieder mit von der Partie sein. Kurz gesagt: Läuft bei ihm und das zu Recht. Denn auch in Eddie the Eagle stellt er sein Schauspieltalent unter Beweis. Den etwas naiven und tollpatschigen Eddie, der jedoch einen unglaublichen Willen besitzt, wird von Egerton sehr lebendig verkörpert. Als Zuschauer ist man sofort auf seiner Seite und fiebert mit ihm mit. Er hat seit seiner Kindheit nur einen Traum und diesen verfolgt er sein ganzes Leben. Doch Egerton schafft es mit seinem Schauspiel Eddie nicht wie einen sturen unsympathischen Menschen, sondern vielmehr wie einen lebensfrohen und netten Kollegen darzustellen. Auch Hugh Jackman zeigt eine wirklich unterhaltsame Performance. Er spielt Eddies Trainer, der ein ehemaliger erfolgreicher amerikanischer Skisspringer war, doch mittlerweile mit einem Alkoholproblem zu kämpfen hat. Dies ist natürlich keine Performance von ihm, die einem länger im Kopf bleiben wird wie in Prestige, Prisoners oder Les Miserables. Doch Hugh Jackman zeigt auch, dass er ein sehr gutes Timing für Komödien hat. Denn auch wenn sein Charakter und Eddie sehr verschieden sind, so ergänzen sie sich doch sehr überzeugend.

Allgemein versprüht der Film eine unglaubliche Frische und bietet leichte Kost an. Das Drehbuch ist natürlich vorhersehbar und mit wirklichen Überraschungen wird man nicht konfrontiert, aber das mindert nicht den Filmspaß des Zuschauers. Eddie The Eagle - Alles ist möglich SzenenbildDer Film hat über seine gesamte Lauflänge eine lockere Atmosphäre, die von flotter 80er Jahre Retromusik untermalt ist und sich zu einem kurzweiligen Kinoerlebnis entwickelt. Die Dialoge sind nicht die feingeschriebenen Oscarphrasen, doch man fühlt sich stets unterhalten. Es gibt viele lustige Szenen, die zwar nicht die größten Lacher sind, jedoch verfolgt man den ganzen Film mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Denn für die Geschichte des sympathischen aber talentlosen Underdogs sind die meisten Zuschauer empfänglich, so wurde beispielsweise der Film Cool Runnings über die jamaikanische Bobmannschaft heute zu einem Kultfilm. Nicht jeder Effekt sieht gut aus. In vielen Szenen spürt der Zuschauer, dass hier vor einer grünen Wand gedreht wurde. Auch bei dem einen oder anderen Sturz eines Skispringers wirkt das CGI stellenweise nicht fein und realistisch. Diese kleinen Kritikpunkte machen Eddie The Eagle nicht zu einem großartigen Film, doch diesen Anspruch hat der Streifen auch nicht. Denn so wie er inszeniert wurde, bereitet er dem Zuschauer große Freude und man geht mit einem guten Gefühl aus dem Kino.


Fazit:
Kurzweilige und nette Unterhaltung, die mit einem überzeugenden Hauptdarsteller und einem gut aufgelegten Hugh Jackmann zwar verschiedene Makel im Drehbuch und bei den visuellen Effekten aufweist, doch letzten Endes aufgrund der aufgeheiterten Atmosphäre über die gesamte Lauflänge ein gelungener Feel-Good-Movie ist.
by

Bilder © 20th Century Fox