Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen (3D)

The Pirates! Band of Misfits (2012), Großbritannien / USA
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Animation / Abenteuer / Familie
Kinostart Deutschland: - Verleih: Sony Pictures

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Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen (3D) Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Hugh Grant hat in DIE PIRATEN – EIN HAUFEN MERKWÜRDIGER TYPEN seine erste animierte Hauptrolle übernommen und spricht in der englischen Originalfassung einen flamboyanten Piratenkapitän mit äußerst üppigem Vollbart – einen zwar grenzenlos enthusiastischen, aber irgendwie wenig erfolgsverwöhnten "Schrecken der Weltmeere". Flankiert von einer bunt zusammen gewürfelten Crew (Martin Freeman, Brendan Gleeson, Russell Tovey und Ashley Jensen), schlägt der Kapitän alle Warnungen und Widrigkeiten in den Wind und verfolgt nur einen Traum:
Er will seine beiden Erzrivalen Black Bellamy (JEREMY PIVEN) und Cutlass Liz (SALMA HAYEK) aus dem Weg räumen und den heiß begehrten Preis für den "Besten Piraten des Jahres" gewinnen. Dabei verschlägt es unsere Helden von den Ufern der exotischen Blutinsel in die nebligen Straßen des viktorianischen London. Auf ihrer Reise müssen sie eine diabolische Königin (Imelda Staunton) bekämpfen und sich mit einem unglücklich verliebten jungen Wissenschaftler (David Tennant) verbünden. Doch was immer auch passiert, sie vergessen nie, was alle Piraten am meisten lieben: Abenteuer!




Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen (3D) - Trailer




DVD und Blu-ray | Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen (3D)

Blu-ray
Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen
Blu-ray Start:
16.08.2012
FSK: 0 - Laufzeit: 88 min.
Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen (3D-Version) Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen (3D-Version)
Blu-ray Start:
16.08.2012
FSK: 0 - Laufzeit: 88 min.
DVD
Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen
DVD Start:
16.08.2012
FSK: 0 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik

Filmkritik Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen (3D)

Filmwertung: | 7/10


Nach den letzten Erfolgen der Stop-Motion-Projekte Chicken Run – Hennen rennen (2000) und Wallace & Gromit (2005) wagen sich die Macher, allen voran Regisseur Peter Lord, nun an das nächste Knetfiguren-Abenteuer. Die animierte Piratencrew knüpft auf verrückte Art und Weise an eine lange Tradition von bekannten Piratenfilmen wie Fluch der Karibik an. Das Drehbuch für das rasante Piratenabenteuer stammt von Autor Gideon Defoe, der mit seinem Roman Piraten – Ein Affentheater auf hoher See, selbst die Filmidee lieferte.

Der enthusiastische Piratenkapitän und seine tollkühne Crew entsprechen dem Stil der vorigen Filme. Mit einer großen Portion Humor erlebt man als Zuschauer mit, wie die Piraten sich aus Langeweile heraus über unwichtige Dinge streiten. Nur eine neue Herausforderung scheint das dahinfließende Leben der Mannschaft noch zu retten. Der Wettbewerb um den begehrten Preis Piraten des Jahres erinnert an moderne TV-Sendungen und sorgt demnach für einige Schmunzler. Auch die daraus resultierenden Enterungsversuche sind gut in Szene gesetzt und bestätigen, was man bereits von Beginn des Filmes an geahnt hat: Die Piraten sind keinesfalls der Schrecken der sieben Weltmeere. Lustig, ideenreich und ziemlich chaotisch wird die Geschichte des Wettbewerbs erzählt. Die Handlung auf dem Meer endet jedoch schnell und wird umso chaotischer in London fortgesetzt. Wenn die Piraten auf die ehrgeizigen Wissenschaftler treffen wird schnell klar, das es sich hier nicht um normale Piraten handeln kann. Die einzigartigen Charaktere müssen sich nun als Lebensretter beweisen. Auch die regierende Königin Victoria ist keinesfalls hübsch und gesittet, sondern entpuppt sich als wahres Monster.
Der animierte Piratenfilm beinhaltet dennoch alle traditionellen Elemente des Genres. Gideon Defoes Piraten schippern um 1837 über die sieben Weltmeere. Durch die zufällige Bekanntschaft mit dem Naturwissenschaftler Charles Darwin und der englischen Königin, nimmt der Film sehr amüsant und spektakulär geschichtlichen Bezug auf zwei berühmte Personen des Zeitalters. Als Piratenschatz wird der Dodo Polly zweckentfremdet, was ebenfalls zur Erheiterung beiträgt. Das Aussehen der Piraten ist bestens konstruiert: Ein Pirat trägt nicht nur eine Arm- und Beinprothese zur Schau, sondern auch eine Ersatz-Nase. Wobei die Körperteile abhanden gekommen sind, wird geflissentlich verschwiegen.

Aber Peter Lord spielt auch mit den Genre-Elementen. Geschickt schummelt er der Mannschaft beispielsweise eine Frau unter, die scheinbar nicht entlarvt werden kann.
Insgesamt waren 300 Personen an dem rasanten Piratenabenteuer beteiligt. Innerhalb von 79 Wochen wurden alle benötigten Szenen, in vier verschiedenen Studios, gefertigt. Die lange Produktionszeit wurde durch die Figuren, die alle Schritt für Schritt bewegt werden mussten, bedingt. Fast zwei Jahre dauerte es bis der Piratenkapitän anhand der Buchvorlagen entworfen, modelliert und anschließend animiert werden konnte.

Fazit: Ein kunterbuntes Piraten-Knet-Abenteuer für kleine oder große Seefahrer.

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Bilder © Sony Pictures