Die Coopers - Schlimmer geht immer

Alexander and the Terrible, Horrible, No Good, Very Bad Day (2014), USA
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Familie / Komödie
Kinostart Deutschland: - Verleih: Walt Disney

Die Coopers - Schlimmer geht immer Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf Blu-ray und DVD

Inhalt

Wer glaubt, es geht nicht schlimmer, wird bald eines Besseren belehrt… DIE COOPERS – SCHLIMMER GEHT IMMER folgt dem Leben des 11-jährigen Alexander (Ed Oxenbould) während des vermeintlich schrecklichsten Tag seines jungen Lebens – ein Tag, der mit Kaugummi im Haar und der Blamage vor dem heimlichen Schwarm beginnt und von einer peinlichen Katastrophe zur nächsten führt. Als Alexander seiner Familie (Jennifer Garner, Steve Carell, Dylan Minnette und Kerris Dorsey) von den Missgeschicken seines Tages berichtet, stößt er nur auf Unverständnis, denn seiner Familie könnte es nicht besser gehen. Es scheint, als ob alle schlechten Dinge nur ihm passieren. Und so wünscht sich Alexander, dass seine Familie auch einmal einen seiner typischen Tage erleben - mit verhängnisvollen Folgen, denn schon am nächsten Tag steht das Leben der Familie Cooper Kopf!

Steve Carell, Jennifer Garner und Ed Oxenbould | mehr Cast & Crew


DVD und Blu-ray | Die Coopers - Schlimmer geht immer

Blu-ray
Die Coopers - Schlimmer geht immer Die Coopers - Schlimmer geht immer
Blu-ray Start:
27.08.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 81 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Die Coopers - Schlimmer geht immer Die Coopers - Schlimmer geht immer
DVD Start:
27.08.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 78 min.

Filmkritik Die Coopers - Schlimmer geht immer

Filmwertung: | 6/10


Das Leben ist nicht immer einfach. Es gibt gute Tage und dann gibt es die schlechten Tage, an denen einfach alles schief zu gehen scheint. Doch wer auch an den miesen Tagen die Hürden und Probleme des Lebens überwindet, kann bald darauf mit einem Lächeln auf das Erlebte zurückblicken. Nur für Pechvögel, die das Unglück dauerhaft gepachtet haben und immer wieder in Fettnäppchen treten, scheinen die schlechten Tage nie zu enden.

In Disneys neuer Familienkomödie „Die Coopers - schlimmer geht immer“ lernt der Zuschauer den elfjährigen Alexander (Ed Oxenbould) kennen, für den jeder einzelne Tag das reinste Desaster ist. Fast täglich verschläft er, darf erst nach seinen Eltern und Geschwistern ins Bad und verpasst dadurch das Frühstück. Gelegentlich verirrt sich auch einmal ein Kaugummi in sein Haar oder ihm passiert ein Missgeschick ausgerechnet in dem Moment, wo das begehrteste Mädchen des Jahrgangs den Schulflur betritt. Als obendrein auch noch seine bevorstehende Geburtstagsparty ins Wasser zu fallen droht, bekommt Alexander verdammt schlechte Laune. Nicht zuletzt, weil seine Familie seine Probleme als Lappalie abtut. Seine Geschwister Anthony (Dylan Minnette) und Emily (Kerris Dorsey) sind mit ihren eigenen pubertären Problemen beschäftigt. Und seine Eltern Ben (Steve Carell) und Kelly (Jennifer Garner) versuchen die Familie und den Beruf unter einen Hut zu bekommen. Jeder geht seinen Weg, während sich Alexander einsam und verlassen fühlt. Doch als er sich eines Tages wünscht, dass alle Familienmitglieder einmal richtig Pech haben sollen, greift das Schicksal beherzt ein.

Basierend auf dem Kinderbuchklassiker “Alexander und der mistige Tag” (Originaltitel: Alexander, Who Used to Be Rich Last Sunday) von Autorin Judith Viorst, schickt Disney die Familie Cooper in ihren bislang schlimmsten Tag. Die Familie versinkt völlig unvorbereitet im sprichwörtlichen Chaos und muss schleunigst versuchen, den Tag irgendwie zu retten. Da die Komödie mit einer Schlussszene beginnt, bevor die Handlung wenige Stunden zurück in die Vergangenheit springt, kann der Zuschauer bereits erahnen, wie das Chaos einst enden wird. Regisseur Miguel Arteta („Youth in Revolt“) und Drehbuchautor Rob Lieber („The Great Zucchini“) skizzieren einen regelrechten Horrortag, der viele unerwartet Situationen bereithält. Neben tränenreichen Kotzattacken, einer verpatzen Führerscheinprüfung und einer Frühstückseskapade inklusive zerstückeltem Schnuller, reihen sich zahlreiche peinliche Momente aneinander. Das Schicksal macht vor niemanden halt und so müssen die Kinder ebenso wie die Eltern einen chaotischen Tag überstehen.

Die Komödie beginnt recht langsam. Das Tempo nimmt aber an Fahrt auf, je chaotischer sich der Tag der Coopers gestaltet. Das Level bleibt auf einem ertragbaren Niveau und rutscht trotz grenzwertiger Szenen nie unterhalb der Gürtellinie in bizarre oder übermäßig peinliche Gefilde ab. Disney bestückt das Alltagsleben der Coopers mit Situationen, die manch einem Zuschauer bekannt vorkommen. Die Probleme der pubertierenden Geschwister inklusive der ersten großen Liebe, die Auslebung der eigenen Persönlichkeit und der Wunsch nach dem Respekt der Gleichaltrigen finden ihre ausführliche Betrachtung und wecken manche Erinnerung beim Publikum. Die daraus resultierenden Momente sind mit humorvollen Dialogen versehen. Mit Steve Carell („Foxcatcher“) als liebenswerter Hausmann, der die Familie bekocht, und Jennifer Garner („Dallas Buyers Club“) als treusorgende Geschäftsfrau, ist ein interessant konträres Paar gecastet. An ihrer Seite kann Newcomer Ed Oxenbould als liebenswerter Junge von nebenan unterhalten.


Fazit:
Ausgelassene Kinounterhaltung für die ganze Familie. Steve Carell und seine Schauspielkollegen zaubern peinliche Situationen auf die Kinoleinwand, die zum Lachen anregen. Disney rundet die humorvolle Unterhaltung mit einem liebenswerten Finale ab, das den Zuschauer am Ende versöhnlich aus dem Kino entlässt.
by

Bilder © Walt Disney