Der Mandant

The Lincoln Lawyer (2011), USA
Laufzeit: - FSK: 12 - Genre: Drama
Kinostart Deutschland: - Verleih: Universum Film

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Der Mandant Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Mickey Haller ist Anwalt in Los Angeles, der seine Geschäfte vom Rücksitz seines Lincolns organisiert. Den Großteil seiner Karriere hat Haller damit verbracht, Kleinkriminelle zu verteidigen, bis er eines Tages auf den Fall seines Lebens stößt: Die Verteidigung von Louis Roulet, einem wohlhabenden Playboy aus Beverly Hills, der beschuldigt wird, eine Frau ermordet zu haben. Doch der Fall wird für Haller zu einem tödlichen Spiel um Leben und Tod, der ihn in ein ungeahntes Netz aus Lügen und Verschwörungen verstrickt.

Matthew McConaughey, Marisa Tomei und Ryan Phillippe | mehr Cast & Crew


Der Mandant - Trailer




DVD und Blu-ray | Der Mandant

Blu-ray
Der Mandant Der Mandant
Blu-ray Start:
02.12.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 118 min.
DVD
Der Mandant Der Mandant
DVD Start:
02.12.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 113 min.

Filmkritik Der Mandant

Filmwertung: | 7/10


Anwalt Mick Haller führt in Los Angeles ein ruhmreiches Leben. Sein Ansehen eilt ihm stets voraus. Mit Privatchauffeur reist er von einem Gerichtssaal zum Nächsten, während er auf der Fahrt seine Mandaten betreut. Vor allem Prostituierte, Drogendealer und andere Verbrecher der Mittel- und Unterschicht gehören zu seinen Stammkunden. Auf unkonventionelle Weise verhandelt er bereits vor Gerichtsbeginn und tauscht dabei wichtige Fakten aus, die seinen Ruf stets aufs neue festigen. Sein Leben inklusive Exfrau und Tochter, die an den Wochenenden bei ihm ist, gerät bald aus den Fugen.
Als der vermögende Louis Roulette wegen Vergewaltigung und versuchten Mordes angeklagt wird, soll Mick ihn verteidigen. Louis beteuert immer wieder seine Unschuld und Mick glaubt dem jungen Mann. Doch als dieser mit elektronischen Fußfesseln aus dem Gefängnis entlassen wird, entwickelt er sich immer mehr zum Problem. Mick und seine Familie schweben bald in Lebensgefahr, denn der junge Mann versteckt hinter seiner scheinheiligen Maske seinen wahren Charakter.

Der Thriller basiert auf den gleichnamigen Roman von Michael Conelly, der neben John Grisham zu den erfolgreichsten Kriminalautoren in Amerika zählt. In dem Justizfilm, der auf mittlerer Spannungskurve anzusiedeln ist, spielt Matthew McConaughey den smarten Anwalt Mick Haller, der sich sein Leben auf unkonventionelle Art und Weise verdient. Damit knüpft er an sein Leinwanderfolg von „Die Jury“ an. Obwohl der Schauspieler meist in Komödien mit den Herzen der Frauen spielt, kommt ihm diese Rolle mehr zu Gute, als anfangs vielleicht vermutet. Sein Gegenspieler wird von Ryan Philippe („Eiskalte Engel“) gespielt. Immer wieder beruft er sich als Louis Roulette auf sein Vermögen, durch das er gerade in die Falle gelockt wurde. Bis zum letzten Drittel des Films, schwankt der Zuschauer immer wieder, ob er dem netten Jungen glauben schenken kann oder nicht. Der zweideutige Charakter ist sehr gut ausgefeilt und geschickt vor der Kamera inszeniert worden.
Micks stetiger Freund und Assistent Frank (William H. Macy), kümmert sich um die Beschaffung von Fakten und illegalen Beweismittel. Als er ermordet wird, realisiert auch Mick, dass sein Mandant sich zu einer potenziellen Gefahr entwickelt. Um die Gage für den Fall zu bekommen und Louis dennoch dingfest zu machen, startet er einen verdeckten Komplott. Die genauen Abläufe dessen bleiben dem Publikum verborgen, Man merkt aber das etwas im Busch ist. Das Ganze wird jedoch erst, während der Verhandlung, nach und nach in die gut geplante Wendung des Verfahrens eingeführt. Was einerseits spannend als genialer Schlachtplan aufgebaut und in die Handlung eingeflochten wird, wirkt zwischenzeitlich etwas in die Länge gezogen. Das durchgeführte Unternehmen, bedingt durch ein breit gefächertes Beziehungsnetzwerk ist letztendlich gar nicht so überraschend. Was auf der Straße und in den wechselnden Schauplätzen von Los Angeles beginnt, endet im Gerichtssaal. Trotz fehlender Dramatik und unerwarteter Wendungen, überzeugt der Film gerade durch seine einfache Art der Verwendung von genretypischen Elementen.
Die Figuren überzeugen und auch die Story vom vermeintlichen Verbrecher, der zunächst das Ansehen eines Unschuldigen erweckt, ist zwar einfach aufgebaut, jedoch gerade in der gradlinigen Handlung ausreichend.

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Bilder © Universum Film