Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft

Delivery Man (2013), USA
Laufzeit: - FSK: 0 - Genre: Komödie
Kinostart Deutschland: - Verleih: Constantin Film

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Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft Filmplakat -> zur Filmkritik

erhältlich auf 4K UHD, Blu-ray und DVD

Inhalt

Er bringt sein Leben lang nichts auf die Reihe, was er anpackt, geht schief, Verantwortung ist ein Fremdwort für ihn - David Wozniak (Vince Vaughn) ist ein Versager auf ganzer Linie. In einer Sache kann ihm jedoch niemand das Wasser reichen: Vor Jahren hat er sich mit anonymen Samenspenden über Wasser gehalten. Und jetzt erhält er die Rechnung dafür. Er ist der leibliche Vater von sage und schreibe 533 Kindern. Nachdem er den ersten Schock überwunden hat, macht er sich zur Aufgabe, seinen zahlreichen Nachkommen unerkannt bei ihren kleinen und größeren Problemen im Leben zu helfen - und hat zum ersten Mal in seinem Leben Erfolg! Als sich ein Teil seiner Kinder schließlich dazu entscheiden, gegen die Verschwiegenheitserklärung der Fruchtbarkeits-Klinik auf die Herausgabe seiner Daten zu klagen, steht David vor einer schweren Entscheidung: Steht er zu seiner Vergangenheit als Samenspender - oder rennt er weiter vor der Verantwortung davon?

Vince Vaughn, Cobie Smulders und Chris Pratt | mehr Cast & Crew


Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft - Trailer


DER LIEFERHELD - Unverhofft kommt oft - Offizieller Trailer


DVD und Blu-ray | Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft

Blu-ray
Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft
Blu-ray Start:
05.06.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 105 min.

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DVD
Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft
DVD Start:
05.06.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 101 min.

Filmkritik Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft

Filmwertung: | 6/10


2011 erschien der kanadische Film „Starbuck“ von dem Regisseur Ken Scott. Die Komödie fand beim Publikum großen Anklang. Nur zwei Jahre später kommt nun unter der gleichen Regie eine amerikanische Variante der Geschichte in die Kinos: „Der Lieferheld - unverhofft kommt oft“ (Originaltitel: „Deliver Man“, US, 2013).

David Wozniak (Vince Vaughn) ist ein Tagträumer, der in der Familienfleischerei als Fahrer arbeitet. Zudem hat er noch horrende Schulden, versucht sich als Hanfanbauer und seine Beziehung zu Emma (Cubie Smulders) nimmt er nur halbherzig wahr. Als sie ihm eröffnet, dass sie schwanger ist, versucht er sein Leben in geordnetere Bahnen zu lenken. Doch gerade zu diesem Zeitpunkt macht seine Vergangenheit ihm einen Strich durch die Rechnung. Als junger Mann verdiente er sich durch Spermaspenden Geld dazu. Durch den falschen Umgang mit diesen, wurden mit seiner DNA 533 Kinder gezeugt. 142 davon wollen nun seine Identität erfahren. Dagegen geht David auf der einen Seite mit seinem Anwalt und besten Freund Brett (Chris Pratt) vor und auf der anderen Seite sucht er unerkannt Kontakt zu ihnen. Er steht nun vor der Entscheidung, welchen Weg er wählen soll und was das Richtige für ihn, Emma und seine Kinder wäre.
In den letzten Jahren etablierte sich verstärkt der Trend, erfolgreiche Filme noch einmal als amerikanische Version für das US-Publikum herauszubringen. Filme wie "Let me in" von 2010 (Remake von "So finster die Nacht" aus Schweden), "The Ring" (2002) (ursprünglich aus Japan), "LOL" (2012) (Original stammt aus Frankreich) und "Verblendung" (2011) (Remake eines schwedischen Films) sind dafür gute Beispiele. Dabei werden manche Remakes von anderen Regisseuren wie David Fincher im Fall von "Verblendung" übernommen, aber manchmal übernehmen auch die ursprünglichen Regisseure (beispielsweise Michael Haneke mit "Funny Games US" (1997)) ebenfalls die Remakeregie. Zur zweiten Sorte gehört auch "Der Lieferheld". Der Regisseur Ken Scott änderte dabei nicht viel an der Originalgeschichte. Nur die Rollen wurden neu besetzt und die Location von Montréal, (Kanada) nach New York verlegt. Die Story selbst möchte vor allem unterhalten. Auf Grundlage einer skurrilen Ausgangssituation ergeben sich viele ungewöhnliche Situationen, die mit besonderem Witz aufwarten können. Doch auch wie schon im Original ist der Film zu sehr davon besessen, den Wert der Familie zu betonen und driftet dabei ins Kitschige ab. Die amerikanischen Figuren wurden mit Vince Vaughn und Cobie Smulders (bekannt für ihre Rolle als Robin Scherbatsky in der Serie "How I met your Mother") gut besetzt und sie spielen ihre Rollen überzeugend. Vaughn scheint die beste Wahl für den verträumten Tollpatsch zu sein und Smulders spielt hier einmal eine recht ungewöhnliche Rolle, die sich von ihren sonst eher toughen Figuren absetzt. Auch die Besetzung der Nebenrollen ist durchweg gelungen. Durch die gute Auswahl an Darstellern und die adäquate Umsetzung kann man sich, wenn man das Original noch nicht gesehen hat, anstatt „Starbuck“ anzuschauen, auch das amerikanische Remake ansehen. Leichte Unterhaltung bringen beide Filme allemal und können den Zuschauer zum Schmunzeln bringen.

Fazit: “Der Lieferheld” ist ein eins zu eins Remake des kanadischen Filmes „Starbuck“. Er erzählt mit neuen, aber gut ausgewählten Darstellern dieselbe Geschichte mit gleichen Dialogen und Bildern. Wie auch schon beim Original kann der Zuschauer dabei aber gut unterhalten werden und der Film erreicht vermutlich mehr Publikum durch seine bekannten Darsteller.

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Bilder © Constantin Film